Gewerbliches Leasing bei Nebengewerbe

1 Antwort

Beim gewerblichen Leasing zähle mich ja bei den Raten keine Mehrwertsteuer.

Natürlich enthalten die Leasingraten Umsatzsteuer. Wie kommst Du auf die Idee, das es dort keine Umsatzsteuer geben sollte?

Es ist eben nur so, dass Unternehmer die Umsatzsteuer aus der Leasingrate als Vorsteuer abziehen können.

Das würde aber bei Euch schief gehen, weil ja der Betrieb der Ehefrau kein Betriebsfahrzeug rechtfertigt.

Natürlich könntet Ihr den Vertrag auf die Ehefrau machen, weil manche Autofirmen mit den Hauseigenen Leasinggesellschaften etwas günstigere Bedingungen machen. Aber an der Umsatzsteuerlast ändert es nichts.

Hallo,

Danke für die Antwort.

Der Leasingrechner bei Sixt-Leasing weißt die Raten ohne Mehrwertsteuer aus. Ich will die Raten auch in keiner Form steuerlich geltend machen., einfach nur die günstigeren Raten nutzen.

Lt. Sixt muss nur beim Vertragsaschluss das Nebengewerbe angemeldet sein und die Bonität muss nachgewiesen werden. das können wir über den Hauptberuf meiner Frau.

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@Bbaer

Ja klar weisen die die raten ohne Steuer aus. beim gewerblichen Leasing gehen die ja davon aus das die Beträge abgezogen werden.

Das ändert aber ncihts daran, dass die 19 % auf die Raten aufgeschlagen werden.

Bei gewerblichen Preisabfragen gilt ja nicht die Vorschrift, dass der Endpreis angezeigt werden muss.

Gehe auf die Seite von Conrad.de (Elektronikhandel). wenn Du als gewerblicher Kunde nach Artikeln suchst, werden Dir auch die Nettopreise angezeigt.

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@wfwbinder

Danke, jetzt verstehe ich es 😉

Trotz der 19 % oben rauf auf den Preis würde die gewerbliche Rate aber immer noch 15 % günstiger sein als beim Privatleasing. Wenn ich die Leasingraten nicht bei der Steuer geltend mache würde es sich ja trotzdem lohnen , oder ?

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@wfwbinder
beim gewerblichen Leasing gehen die ja davon aus das die Beträge abgezogen werden.

Und damit ist auch das schöne Modell von den

günstigeren Raten

kaputt....

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@Bbaer

@Bbaer

Natürlich kannst Du das machen.

Es liegt an der Verkaufspolitik der Unternehmen.

Ich selbst hatte auch auf ein Auto verhandelt.

Binnen 10 Minuten kam nur dadurch, dass ich eine freiberufliche Tätigkeit, oder alternativ eine GmbH als Käufer bringen konnte udn die Mitgliedschaft in einem Verband ins Feld führen konnte, der Kaufpreis bzw. die Rate mal eben um über 20 %.

Trotzdem hätte ich ja die Raten vom Privatkonto zahlen können.

Der Hintergrund dafür ist, neben verkaufsfördernden Maßnahmen, dass gewerbliche Verträge für die Unternehmen einfacher sind, weil Gewerbetreibende nicht so vom Verbraucherschutz begünstigt sind. Das Kostenrisiko für die Leasingunternehmen ist geringer.

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