Gewerbliche Vermietung in einem Wohn- und Geschäftshaus - vorzeitige Beendigung

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2 Antworten

Wie Enno schon ausführte vermute ich ein umsatzsteuerliches Problem.

Kernfrage ist, was passiert nach den fünf Jahren. Wird das Ding gar nicht vermietet? Wird es privat genutzt? Wird versucht es ust-pflichtig zu vermieten? Wird es ust-frei vermietet?

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Da bringst du ja jetzt so einiges durcheinander.

Wieso gehst du von einer gewerblichen Vermietung aus? Und wenn, was für 10 Jahre meinst du? Trifft meine unten ausgeführte Theorie zu?

Und was hat die umsatzsteuerliche Behandlung jetzt mit der Gewerblichkeit zu tun?

Was passiert mit dem bis dato vermieteten Raum in der Zukunft?

Ich verstehe den Sachverhalt so:

Du willst einen Umsatzsteuersachverhalt klären, verwechselst aber "Gewerbe" mit "Umsatzsteuer"[1].

Es sind also zwei Mieteinheiten umsatzsteuerpflichtig vermietet - ob nun gewerblich oder nicht, spielt keine Rolle. Wir wollen ja die Umsatzsteuer beleuchten.

Nach 5 Jahren endet eine der beiden Vermietungen und es kommt die Frage auf, was ist mit der Vorsteuerkorrektur durch den Wechsel der Nutzungsart?

Ein Wechsel von "umsatzsteuerpflichtig vermietet" zu "gar nicht vermietet und keine Vermietungsabsicht" würde bedeuten, dass die anteilige Vorsteuer an das Finanzamt zurückgezahlt werden muss.

Da das eine Umsatzsteuerfrage ist, warum steht die dann nicht unter Umsatzsteuer?


[1] Das finde ich immer merkwürdig. da können die Männer zwischen Toyota und Mercedes unterscheiden und die Frauen sogar zwischen grün und türkis - aber verwechseln munter Gewerbe mit Umsatzsteuer, Umsatzsteuer mit Einkommensteuer und Einnahmeüberschussrechnungen mit Kleinunternehmerschaft.

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