Gewerblich oder Angestellt gleiches Geld?? Bitte um Hilfe

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die unterschiedliche Bezahlung von Arbeitern und Angestellten ist schon seit vielen Jahren Historie - das gibt es nicht mehr.

Und zu Deinem Satz "Ich hab gehört, das ich dadurch Vorteile für Versicherung usw hätte da der Job nicht mehr so Riskant sei..." lässt sich sagen, dass nur Dein Arbeitgeber einen minimalen Vorteil hat, weil er wegen des geringeren Risikos weniger Prämie an die Berufsgenossenschaft zahlen muss.

Da er diese Prämie aber ohnehin allein trägt, hat das mit Dir gar nichts zu tun.

Es geht hier weniger um die Frage, ob ein Selbständiger oder freier Mitarbeiter generell mehr oder weniger oder gleich viel verdient wie ein Angestellter, es kommt auf die Aufgabe im Betrieb an. Mir ist aus Deiner Beschreibung auch nicht ganz klar, welche Art von Anstellung oder Vertrag Du vorher hattest.

In jedem Fall handelt es sich eigentlich um zwei völlig verschiedene Tätigkeiten: zuerst Lagerarbeiter mit wohl einem wesentlichen Anteil an körperlicher Arbeit, nun Büroarbeit in der Disposition und Warenwirtschaft.

Das könnte für die Versicherung Auswirkungen haben (wenn diese vorher einen Risikozuschlag für die Tätigkeit erhob), aber in Bezug auf das Gehalt geht es um die genaue Einstufung im Tarifvertrag.

Tendenziell verdienen Selbständige für die gleiche Tätigkeit etwas mehr als Angestellte, da man als Selbständiger mit der eigenen Absicherung und Altersvorsorge anders umgehen muss. Dafür sind jedoch Arbeitgeberanteile der Krankenversicherung, vermögenswirksame Leistungen und die Option für eine betriebliche Altersvorsorge Punkte, die für Angestellte zur Verfügung stehen.

hallo gandalf94305 Ja ich hatte vorher als Lagerarbeiter schwerer zu Arbeiten(Stahllager) Jetzt soll ich arbeiten verrichten als "Angestellter" da ich im Büro arbeite, also nicht mehr Gewerblich!?Verdienen die nicht mehr? Ich meine "gleiche Firma" Angestellter Gewerblich

Was bitte ist denn "gewerblich"? Auch ein Lagerarbeiter kann angestellt sein? War das eine Zeitarbeitsfirma? War das eine selbständige Tätigkeit?

Jemand, der für ein Unternehmen arbeitet und mit diesem einen Anstellungsvertrag hat, ist per Definition "Angestellter". Das klingt für mich so, als wärst Du auch vorher schon angestellt gewesen, nur eben mit einer anderen Tätigkeit.

Es kommt daher auf die Tätigkeitsprofile an und wie sie im Tarifvertrag nun zu finden sind. Gibt es bei Euch einen Betriebsrat? Das wäre eine gute Anlaufstelle für solche, betriebsspezifischen Fragen.

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Lieber Starmann007,

ich möchte dich bitten in Zukunft die "Antwort kommentieren" Funktion zu nutzen um deine Anmerkungen zu machen. Dies dient der besseren Übersicht.

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam

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Mieter ziehen aus - Küchentüre fehlt

Meine Mieter haben nach 8 Jahren fristgerecht zum 31.10. gekündigt. Beim Besichtigungstermin mit potentiellen neuen Mietern fiel mir auf, dass die Küchentüre fehlt. Anscheinend wurde sie ausgehängt, um im Flur mehr Platz zu schaffen.

Auf meine Frage wo die Tür denn sei, meinte der Mieter "wohl auf dem Dachboden". Genau wusste er das aber nicht (mehr). Zuerst fragte er sogar ob da vorher eine Tür drin gewesen sei. :/ Dann sagte er: Nee, nee, die ist ganz sicher auf dem Dachboden.

Weil sämtliche Wohnungstüren und Zargen gestrichen werden müssen (total abgewohnt und in 8 Jahren nie gemacht), der Mieter dazu aber keine Lust hat, habe ich angeboten das auf seine Kosten (400 Euro) von einem Handwerker durchführen zu lassen, er zieht bereits Monatsmitte um und würde zusätzlich zu den 400 Euro für Oktober die volle Miete zahlen, damit der Handwerker vor dem nächsten Mieter die Arbeiten durchführen kann. Damit waren wir beide einverstanden und er sagte, er möchte, dass die Kosten hierfür von seiner Kaution abgezogen werden sollen.

Soweit so gut. Ich habe ihm gesagt er soll mir eine Mail schicken in der dieser Wunsch seinerseits festgehalten ist und mir Bescheid geben ob er die Küchentür wieder eingehängt hat.

Mail kam natürlich nicht. Vorgestern hakte ich nach und bekam eine Mail in der stand, dass er die Übergabe gerne am. 19. 10. machen möchte und ich diese 400 Euro plus der ausstehenden Zahlung für seine Nebenkostenabrechnung von seiner Kaution abziehen soll.

Die Küchentür erwähnte er, trotz expliziten Nachfragens, mit keinem Sterbenswort. Er lebt dort mit seiner Freundin, ich nehme an, die beiden werden jetzt einfach behaupten da sei nie eine Tür drin gewesen, damit sie für die verschwundene Tür nicht aufkommen müssen.

Hätten sie damit vor Gericht eine Chance durchzukommen? Ist es sinnvoll die Übergabe am 19.10. zu machen ohne Tür?

Es gab bei Einzug kein Übergabeprotokoll, allerdings werde ich jetzt eins machen. Darauf würde das fehlen ja vermerkt. Aber reicht das? Oder muss ich die Mieter auffordern mir vorher darüber Auskunft zu geben.

Ich bin ein bisschen hilflos, weil ich noch nie so dreiste Mieter hatte. Die sind generell ziemlich frech und ich war da schon mehrfach fassungslos. Aber das mit der Tür ist echt der Hammer...

Am 1.11. will die neue Mieterin einziehen. Ich habe echt schlaflose Nächte....

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