Gewerbeuntermietsvertrag muss man versteuern?

1 Antwort

Offenbar bist du keine Muttersprachlerin, deshalb will ich mal versuchen, es zu verstehen.

Die Vermietung von Grundstücken ist grundsätzlich umsatzsteuerfrei. Es gibt Ausnahmen, die zur umsatzsteuerpflichtigen Vermietung berechtigen (aber nicht verpflichten).

Da der Untermieter Kleinunternehmer ist, ist zu bezweifeln, dass hier eine solche Ausnahme greift. Die Grenzen sind sehr eng gesetzt und in § 27 UStG nachlesbar.

Du solltest daher zuerst klären, ob umsatzsteuerpflichtig vermietet werden darf.

Falls das der Fall ist, musst du mit dem Untermieter einig werden, ob er Umsatzsteuer zahlen will oder lieber woanders mietet, denn für den ist es ja zusätzlicher Aufwand.

Eine zulässige umsatzsteuerpflichtige Vermietung ist für dich sinnvoll, weil du dann auch die Vorsteuer aus der anteiligen Miete, die du selbst zahlst, abziehen kannst. Darf jedoch nur umsatzsteuerfrei vermietet werden, kann die Vorsteuer nicht abgezogen werden, selbst dann, wenn du unzulässig mit USt vermietest.

Vielen Dank, vermutlich die Untermieterin will Kleinunternehmerreglung nicht verzichten,

ich bezahle nicht Mwst. auf Monatliche Miete an Vermieter.

Aber "Untermiete" enthält auch die Mitnutzung der z.B. Strom/ Reinigungsmittel/Wasser usw.

für diese bezahle ich 19% ige Mwst.

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@tkkmgm
Aber "Untermiete" enthält auch die Mitnutzung der z.B. Strom/ Reinigungsmittel/Wasser usw.
für diese bezahle ich 19% ige Mwst.

Das sieht nicht richtig aus, das ist aber schon wieder ein neues Thema,

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@EnnoWarMal

Bei uns (=Friseurhandwerk) es "Stuhlmiete"genannt.

D.h.wie co-working/Bürogemeinschaft.

Der "Stuhlmieter" bezahlt Inhaber monatliche Nutzungsgebühren.

Nicht nur Miete teilt sich ,sondern Mitnutzung des ganze Laden, einschließlich Waschmasschine/Küche/usw.

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@tkkmgm

Und das ist schon wieder ein neues Licht. In diesem sieht es dann wieder richtig aus.

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