Gewerbesteuer Freibetrag im Monat oder im Jahr?

1 Antwort

die 24.500 Euro ist eine Zahl das Jahr betreffend.

Gewerbesteuer bei zwei Betrieben

Ein Einzelunternehmer betreibt zwei Gewerbebetriebe in der selben Stadt. Betrieb A erwirtschaftet 65.000 Gewinn. Dieser Gewinn fließt fast vollständig in Betrieb B (Anschubfinanzierung, eigenständiger Betrieb, anderes Gewerbe). Betrieb B erwirtschaftet im gleichen Veranlagungszeitrum einen hohen Verlust.

Die gesamtenn Einkünfte des Unternehmers liegen laut Bescheid bei unter 10.000 Euro (Einkünfte aus Gewerbebetrieb). Davon muss der Unternehmer in dem Jahr seinen Lebensunterhalt bestreiten.

Da es zwei verschieden Betriebe sind, muss der Einzelunternehmer nun Gewerbesteuer auf die 65.000 Euro von Betrieb A zahlen. Die negativen Erträge von Betrieb B sind laut FA nicht verrechenbar. Anrechnung der auf A gezahlten Gewerbesteuer auf Einkommensteuer entfällt, da Einkommensteuer 0,-.

Was kann der Unternehmer noch tun? Die Gewerbesteuer kann offensichtlich nicht von den schmalen Einkünften gezahlt werden.

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Muss ein lediger nebenberuflicher Gesellschafter-Geschäftsführer (ohne Gehalt) eine Steuererklärung abgeben?

Aktuell muss ich keine Steuererklärung abgeben, weil ich lediger Arbeitnehmer bin. Ich möchte demnächst nebenberuflich und alleine eine UG (haftungsbeschränkt) gründen. Damit wäre ich ein nebenberuflicher Gesellschafter-Geschäftsführer. Ich weiß, dass ich meinen Arbeitgeber darüber informieren sollte bzw. muss. Es handelt sich bei der UG (haftungsbeschränkt) um ein Startup, welches am Anfang keinen Gewinn erwirtschaften wird.

Aus diesem Grund, würde ich (von Beginn an) auf ein Gehalt aus dem Startup verzichten wollen.

Muss ich nun eine Steuererklärung abgeben, auch wenn ich als nebenberuflicher Gesellschafter-Geschäftsführer kein weiteres Gehalt beziehe?

Bevor ich mit dem Startup gewinne erwirtschaften würde, würde ich später (gemeinsam mit der UG (haftungsbeschränkt)), eine Compagnie Kommanditgesellschaft gründen wollen. Damit könnte ich die Gewerbesteuer bis zu einem Freibetrag von 24.500 EUR sparen. Außerdem ist die Entnahme der Gewinne aus einer UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG einfacher bzw. kann diese variabel sein.

Ich muss spätestens bei der Entnahme aus der UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG eine Steuerklärung abgeben, oder?

Vielen Dank

Viele Grüße

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Steuerberater und seine Pflichten

Ein Steuerpflichtiger meldet 2008 ein Gewerbe an. Den genauen Beruf nenne ich nicht, aber es ist Handwerk.

Die Steuererklärungen (ESt+USt+GewSt+EÜR) 2008 und 2009 kommen immer pünktlich. 2009 war der Gewinn so hoch das ein paar Euro Gewerbesteuer angefallen.

2010 kuckt das Finanzamt die Erklärung genauer an und fragt sich, wieso der Handwerker Leistungen zu 7% erbringt. Beim Durchblättern der Gewinnermittlung wird entdeckt, dass auf der Gewinnermittlung vorne steht "Handwerk / selbständige Tätigkeit". Eine Rückfrage beim StB bestätigt, dass der Steuerpflichtige die Hälfte seiner Einnahmen aus einer 18er Tätigkeit bezieht.

Wir wären als letztlich von der Gewerbesteuer so weit weg wie es nur geht...

Wie sieht es mit den Berufspflichten für einen Steuerberater aus. Darf der überhaupt eine Gewinnermittlung erstellen in welcher er die 15er und 18er einfach fleißig vermischt? Hätte er das nicht spätestens in dem Jahr richtig stellen müssen, indem die Gewerbesteuer anfiel.

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