Gewerbeschein in Deutschland, aber "reisend" im Ausland& abgemeldet?

2 Antworten

Hallo. Grundsätzlich gibt es kein Gesetz und auch nicht im GmbHG, das dir zwingend vorschreibt in Deutschland auch zu leben wenn du in Deutschland ein Gewerbe ausübst. Durchaus kannst du auch in Delaware oder auf den Seychellen sitzen und musst nur eines bedenken: du musst dein steuerlichen Pflichten durch das Einkommen in Deutschland nachkommen!! Da geht nichts daran vorbei!! Somit bedarf es einer zugänglichen und auch besetzten fiskalischen Adresse und ein „Briefkasten“ reicht dann nicht mehr aus für das Finanzamt.

Das ist erste mal der grobe Rahmen, wie es denn mit den Steuern aussieht, musst du dich weiter durch kämpfen: es gibt mit vielen Ländern das Doppelbesteuerungsabkommen dass dich davor schützt sowohl in dem Heimatland wo du lebst als auch in Deutschland, also doppelt Steuern zu zahlen, aber du kannst als Ausländer im Ausland, deine in Deutschland erzielten Einkommen unter die „beschränkte Steuerpflicht“ anmelden.

Eine Reisegewerbekarte oder gar eine Gewerbeanmeldung in D brauchst du nicht, da du ja nicht vor hast dich als zypriotische Einwohner in Deutschland auch noch Selbständig zu machen. Oder?!

Als EU Firma kannst du gerne deine Dienste Europa weit anbieten und Rechnungen ausstellen. Du musst aber bedenken, du musst in Zypern das als Einnahmen versteuern.

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Eine richtige Steuererklärung muss man immer abgeben (mit einer falschen kann man sich strafbar machen) - einen Lohnsteuer-Jahresausgleich gibt es schon seit tausend Jahren nicht mehr.

Zur Höhe der Steuer fragst Du am besten dort nach - es werden sich hier kaum Fachleute für südeuropäische Länder finden lassen.

Du kannst doch nicht ein Gewerbe in D anmelden, wenn Du es in P oder S ausübst.

"einen Lohnsteuer-Jahresausgleich gibt es schon seit tausend Jahren nicht mehr"

Bitte nicht übertreiben. In dem Sinne, wie es hier gemeint ist, sind es lediglich 28 Jahre. In 1990 gab es das letztmalig.

Abseits dessen gibt es den LStJA immer noch, aber das ist was ganz anderes.

Kann es sein, dass du viele Höcke-Reden hörst - ich frage für einen Freund.

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Und Grundsätzlich sollte die Zerlegung Nah §29 Abs. 1 Nr. 1 GewStG (Regelfall) - siehe S. 1 unter Zeile 11 - passen oder? Zumindest laut Gesetzestext passt es am ehesten zu mir - Kleingewerbe in Richtung Mediengestaltung?

Ich bin echt Ratlos. Gefunden habe ich dazu bisher nichts. Ich hoffe mein Post ist nicht doppelt :-/

Um rat wäre ich dankbar. LG

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