Gewerbeanmeldung in Deutschland... Lebensmittelpunkt im Ausland

1 Antwort

  • Natürlich kannst Du in "D" ein Gewrbeanmelden, aber wie willst Du in "D" ein Gewerbe betreibn, ohne hier zu sein?

  • WEnn Du in "D" Einkünfte erzielst, ohne hier einen Wohnsitz, oder den gewöhnlichen Aufenthalt zu haben, dann bist Du nicht unbeschränkt steuerpflichtig, sondern beschränkt steuerpflichtig mit den inländischen Einkünften. Also nur mit Deinen Einkünften aus dem Handel.

  • Die Grenze von 17.500,- Euro Vorjehresumsatz ist eine umsatzsteuerliche Grenze und hat mit Einkommensteuer nichts zu tun.

  • Wenn Du nur an Unternehmn im nichteuropäischen Ausland verkaufst ist die Kleinunternehmerregelung sowieso bedeutungslos. Schließlich sind die Umsätze nicht steuerbar (also kann gar keine Steuer anallen) und du würdest ggf. auf den Vorsteuerabzug verzichten. Wer hat Dir blos erzählt, das Du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmn sollst. Der würde Dich einen Haufen Geld kosten wenn Du auf ihn hörst.

  • Stellt sich für mich nur die Frage, warum Du das Unternehmen nicht in Abu Dhabi anmeldest?

Danke viel mals für Deine ausführliche und hilfreiche Antwort. Das ganze werde ich vom Ausland aus betreiben, d.h. Bestellungen erfolgen per Email und Telefon. Die Ware wird bei meiner Schwägerin umverpackt und per online-Aufträge von TNT abgeholt und exportiert. Also ich kann in D Gewerbe anmelden ohne hier einen Wohnsitz zu haben. Aber im Gewerbeanmeldeformulare muss man unter “Angaben zur Person“ die Anschrift der Wohnung angeben. In meinem Fall habe ich Keine in D.. Darf ich die Adresse in Abu Dhabi angeben? und die Anschrift der Betriebsstätte die von meiner Schwägerin oder meinem Freund angeben. Ich dachte mit der Kleinunternehmerregelung würde ich die Umsatzsteuer ersteimal sparen, den Market langsam antasten und wichtig – dachte ich – ich wollte die Fünfjahre-Bindung an die Umsatzsteuerregelung vermeiden. Mir war aber nicht klar dass bei Verkäufen an nichteuropäischen Ausland die Umsatzsteuer entfällt. Meinst Du ich soll mich für die Umsatzsteuerregelung entscheiden um die Vorsteuer gegenüber dem FA geltend machen zu können? Für was würdest Du dich entscheiden? In Abu Dhabi kann man als Ausländer leider kein Gewerbe/Unternehmen anmelden ohne einen einheimischen Partner zu haben, der mindestens 51% am Besitz beteiligt sein soll. Ausserdem sind die Anmelde- und jährlichen Erneuerungskosten wahnsinnig hoch. Ferner spart man sich den Stress mit der Einfuhr und Zollbehörde.
Ich weiss Deinen fachlichen Rat sehr zu schätzen.

0
@Ambitionist

Danke, dass Du meinen Rat schätzt, aber nun geht es hier schon in die Richtung zu echter Beratung und weg von einfachen Tipps. Damit verdienen Steuerberater ihr Geld.

  • Wenn Du mein Mandant wärst, würde ich Diene Ideen in den Papierkorb schmeissen udnvölig anders anfangen.

  • Gründung einer UG haftungsbeschränkt mit Adresse beim Freund/Schwägerin (Steuer damit 15 % statt 25 %)

  • Umsatzsteuer natürlich Option auf Regelbesteuerung. Wenn nicht in "D" verkauft wird, insbesondere wenn ins nicht EU Ausland verkauft wird, ist die Kleinunternehmerregelung völlig kontraproduktiv, wie schon beschrieben (wer hat Dir blos die Scheis se erzählt, Entschuldigung bitte für den Ausdruck). Natpürlich sind iefrungen ins nciht EU Ausland frei (wenn Du in Abu Dhabi bist, müßtest Du wissen, dass die Lieferungen aus "D" steuerfrei kommen).

  • In gewisser Weise bewundere ich Dich, dass Du mit den Leuten daunten klar kommt. ich hatte mal 7 Monate bei Verhandlungen in der Schweiz mit denen zu tun. es dauert eine Ewigkeit, bis die auf den Punkt kommen udn wen man sich per Haandschlag einigt am nächsten Tag die Verträge zu unterschreiben, fangen die dann mit den getroffenen Vereinbarungen vor der nase neu an zu verhandeln. ich werde nie wieder auch nur 10 Minuten meiner Lebenszeit mit einem von dort verschwenden.

0
@wfwbinder

Gegen eine profitionelle Beratung hätte ich auch nichts dagegen. Sogare wäre ich bereit es als soleches to belohnen. Ein Online-Anwalt hat mir die Schei... der Kleinunternehmung in den Kopf reingepflanzt. Begründung: wie ich schon sagte keine Ust auf Verkäufe und das Risiko sei minimal wegen 5 Jahre bindung und so. Dafür habe ich 50€ hingeblättert. Sicher weiss ich das Lieferungen aus D in AD steuerfrei erfolgen. Das macht die ohnehin teuere Produkte aus EU relative noch vertretbar gegenüber den günstigen Dollar-Produkte. Stelle mal vor das noch Steuer erhoben wird.. dann könnten die restlichen Arbeitnehmer in D die glücklicherweise noch Arbeitsstelle innehaben gleich nach Hause gehen. Denkst bin ich zufrieden alles liebenswürdig in D liegenzulassen und in die ferne Fremde auszuwandern. Man wird hier wenigstens nicht ausgebeutet und Dein Geld gehört nur Dir. Das schlimmeste was man hier erleben kann sind Vertragsverhandlungen.. ein Albtraum. Mittlerweile kenne ich schon wie die Gehirne hier ticken. Ganzehrlich.. das ist mir sowas von egal wie oft ein Vertrag neuverhandelt oder umgestellt wird.. wichtig is dass alle Parteien zufrieden sind.. Geld is vorhanden in Unmengen.. Zeit spielt keine Rolle.. also leben und leben lassen. Was ich hier bewundere ist den Dienstleistungs-bereich.. vorallem die staatlichen Dienstleistungen wie Telekom, Zuslassungsstelle, Strom und wasser, Anmeldungen und behördlicher Kramm und Banken.. alles kann man online abwickeln.. und wann man doch lieber persönlich erscheinen möchte, dann dauert die komplizierteste Sache nicht länger als 10 min. Keine Warteschleifen am Telefonauskunft. Taxi und Airport service sind traumhaft. Ich weiss ich habe den Rahmen übersprungen.. fairerweise musste das gesagt werden. Falls du interesse hast, könnten wir die Unterhaltung per email fortsetzen. Ich freue mich

0

Wie viel darf man als Freiberufliche (als Hauptberuf und ohne Nebenbeschäftigung) verdienen ohne steuer-zahlen müssen?

Hallo,

Ich habe eine Frage bezüglich meiner steuerlichen Situation. Bin freiberufliche Designerin und mein Ehemann ist ganz normal angestellt als Techniker-Ingenieur. Wir leben zur Zeit nur mit dem Gehalt von meinem Mann und ich möchte auch als freiberufliche Designerin ein bisschen Geld verdienen.

Die Fragen sind;

1) Mini-job: Bei Mini-Jobs darf man wahrscheinlich bis 450 Euro monatlich verdienen. Gilt sich aber diese nur für Studenten? Ich bin ja kein Student und wie ist es wenn man verheiratet ist?

2) Midi-job: Hier darf man (laut Info auf Web) monatlich bis 850 Euro verdienen ohne Einkommensteuer zahlen müssen. Ich verstehe diese gilt sich wieder für Studenten. Dürfen die nicht studierenden auch eine Midi-job haben und monatlich bis 850 Euro ohne Umsatzsteuer verdienen?

3) Wenn ich richtig verstehe, als alternative zur dieser oben gegebenen Mini- und Midi-job Optionen, könnte ich mich als Gewerbe anmelden und bei Einnahmen bis 17 500 Euro im Jahr keinen Umsatzsteuer zahlen. Wäre diese vielleicht eine besser passende Option zu unseren Situation?

4) Wenn zwei Steuerpflichtige eine gemeinsame Steuererklärung abgeben, spricht man von Zusammenveranlagung. Da ich in diesen drei oben genannten Szenarien nicht Steuerpflichtig wäre, kommt eine Zusammenveranlagung für uns nicht ins Frage, korrekt?

Danke im Voraus für antworten. Mit freundlichen Grüßen

...zur Frage

Gewerbe nachträglich abmelden (nach Umzug)?

Ich war während meines Studiums nebenberuflich selbstständig. Nach Beendigung des Studiums bin ich dann nach einer 6 monatigen Pause ein Angestelltenverhältnis eingegangen, in dem ich mich jetzt seit über einem Jahr befinde. Der Haken an der Sache ist, dass ich das Gewerbe nie abgemeldet hatte! Die letzten Einnahmen aus dem Gewerbe waren noch zu Studienzeiten, d.h. während des Angestelltenverhältnisses sind keinerlei Einnahmen erzielt worden.

Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Probleme, die die Sache weiter komplizieren:

- Ich habe nach dem Studium den Wohnort gewechselt ohne eine erneute Gewerbeabmeldung & -wiederanmeldung durchzuführen.

- Ich habe für 2015, 2016 und 2017 weder eine Einkommens- noch Umsatzsteuererklärung abgegeben.

Anscheinend ist es möglich ein Gewerbe auch nachträglich abzumelden. Für mich stellt sich nur die Fragen zu welchem Datum ich das am Besten mache (z.B. Datum des Umzugs in andere Stadt) und welche Konsequenzen außer ggf. Straf-/Zinszahlungen mir drohen (Stichwort Ordnungswidrigkeit für zu spätes Ab-/Ummelden)!?

Die Einkommens- und Umsatzsteuererklärungen hole ich gerade nach, hier stellt sich mir noch die Frage, an welche Finanzämter diese jeweils gehen, wenn ich jeweils verschiedenen Städten (mit anderen FAs) gewohnt habe!?

Tausend Dank im Voraus - Ich hoffe Ihr könnt mir bei meinem Schlamassel helfen, dass ich mir hier eingebrockt habe...

...zur Frage

Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

...zur Frage

Wie regelt man es bei einem Großverdiener (25.000 Euro monatlich) wenn er jemanden beschäftigen möchte für Steuern etc.?

Hi, meine Frage lautet: Ein Großverdiener (25.000 Euro monatl.) möchte gerne jemanden einstellen der sich um seine Verwaltungsangelegenheiten kümmert (Steuern, social Media, Finanzen usw.) Welches Arbeitsverhälnis ist hier am idealsten und kann bestenfalls wieder über die Steuererklärung geltend gemacht werden. Wäre es sinnvoll ein Gewerbe anzumelden, entweder für Arbeitgeber oder Arbeitnehm Falls ihr Buchempfehlungen zu diesem Thema habt, dann schreibt das bitte auch dazu.

Viele Grüße

...zur Frage

Arbeiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Wohnsitz in Deutschland: behalten oder abmelden?

Ich plane momentan das nächste (volle) Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu arbeiten.

Da das Leben in Abu Dhabi nicht ganz billig ist, versuche ich auch zu verstehen, ob ich in Deutschland Steuren zahlen muss und auch wie hoch das ausländische Gehalt versteuert wird? Soviel ich verstanden habe kommt es hier darauf an ob man einen Wohnsitz in Deutschland hat oder nicht. Ich besitze jedoch keine Wohnung oder miete eine, sondern benutze nur die Anschrift meiner Mutter, wo ich auch noch gemeldet bin. Zählt dies als Wohnsitz?

Diese Anschrift benutze ich auch noch für mein gemeldetes Auto. Müsste dies abgemeldet werden, wenn man sich selbst in Deutschland abmeldet?

Vielen Dank im Voraus für jede Info oder Ratschlag, den ich momentan gut gebrauchen kann.

...zur Frage

Ich lebe im EU Ausland + möchte Gewerbe (Ebay) in Deutschland eröffnen

Hallo an Alle Helfenden!

Ich lebe und Arbeite in Spanien, habe noch einen Wohnsitz in Deutschland bei meinen Eltern. Nun möchte ich mit einer Freundin die auch Deutsche ist und in Spanien lebt ein Gewerbe in Deutschland eröffnen und Spanische Artikel über Ebay nach Deutschland verkaufen.

Frage: Wo werde ich Steuern zahlen? Deutschland oder Spanienn?

Bis zu welchem Umsatz kann ich ohne Gewerbeanmeldung nach Deutschland verkaufen.

Gewerbe in Spanien melden ist zu teuer und steuerlich nicht rentabel. Kann ich ein Gewerbe auf beide Namen anmelden? Oder ´müssen wir eine GBR Gründen?

Kann ich alle Kosten wie Transport, Verpackung in Deutschland absetzen?

Viele Fragen...und ich bin über jede Antwort sehr dankbar.

Liebe Grússe Diana

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?