Gewerbe rückwirkend abmelden?

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Doch, das geht.

Einmalige gewerbliche Tätigkeit als Student - Versteuerung?

Hallo!

Folgende Situation bringt mich gerade etwas zum Verzweifeln: Ich wurde von einer privaten Wohnungsvermietung gefragt, ob ich dieses Jahr einmalig ihre Betriebskostenabrechnungen machen würde. Ich würde quasi alle Materialien/ Daten bekommen, schreibe die Abrechnungen und gebe sie ab. Zeitlicher Aufwand läge bei 2/3 Wochen; Verdienst bei 300/400 Euro. Wäre, neben einer Praktikumsvergütung Anfang des Jahres, mein einziger Jahresverdienst.

Nun hatte ich schon mal recherchiert und rausgefunden, dass die Arbeit an sich gewerblich WÄRE, wenn es nachhaltig wäre. Da es aber eine einmalige Sache wäre, reiche eine Rechnung, die ich privat ohne USt schreibe und den Verdienst in der nächsten Steuererklärung in Anlage SO angebe.

So weit, so gut. Sicherheitshalber dann nochmal beim Finanzamt nachgefragt, weil einige gefundene Aussagen widersprüchlich waren. Die sagten mir jetzt, dass ich IN JEDEM FALL ein Gewerbe anmelden muss und wenn das wirklich nur eine einmalige Sache ist, könnte ich das Gewerbe danach ja gleich wieder abmelden; mit den Kosten dafür müsste ich eben leben. Privatrechnung wäre in keinem Fall ausreichend, weil die Tätigkeit gewerblich ist.

Jetzt bin ich absolut verwirrt... Würde die Arbeit wirklich gern machen, aber wenn ich für was Einmaliges noch Gewerbe anmelden soll - nein danke.

Kann mir jemand von euch weiterhelfen, wie eine solche Tätigkeit abzurechnen/zu versteuern wäre? Wirklich nur über Gewerbeanmeldung und dann als Verdienst aus Gewerbe?

Falls es andere Möglichkeiten außer Gewerbe gibt: hättet ihr rechtliche Grundlagen für mich, mit denen ich den Finanzamt im Zweifelsfall argumentieren könnte? (Dass es einmalig und mMn damit nicht gewerblich ist, scheint nicht zu reichen...)

Schon mal danke für eure Antworten!

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Als Kleinunternehmer über 17,5k Umsatz: Muss ich bei Gewerbeabmeldung trotzdem mit einer Nachzahlung rechnen?

Moin,

ich führe seit 4 Jahren ein Kleingewerbe bei dem ich immer 12-17.000 Umsatz pro Jahr in den letzten 4 Jahren hatte. Da sich meine berufliche Situation gleich zu Beginn (Januar/Februar 2019) im nächsten Jahr ändern wird und ich in ein Angestelltenverhältnis gehe, benötige ich das Gewerbe nicht mehr. Geplant ist es die Tätigkeit bis Ende August zu beenden. Nun stehe ich allerdings vor dem Dilemma dass ich bereits knapp 100€ vor der 17.500€ Umsatz-Grenze liege. Verdiene ich mehr müsste ich ab Januar die Umsatzsteuer vorauszahlen. Wie verhält es sich, wenn ich das Gewerbe zum 31.12. abmelde und über 17.500€ dieses Jahr komme? Kann ich damit rechnen auf den aktuellen Jahresumsatz rückwirkend Ust. nachzuzahlen oder kann ich beruhigt meiner Tätigkeit bis ende August nachgehen, das Gewerbe zum Jahresende abmelden und dann meiner neuen nicht-selbstständigen Tätigkeit nachgehen.

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Gewerbeanmeldung, Umzug und Steuererklärung

Hallo, meine Situation ist etwas komplex - daher zunächst die Eckdaten.

Habe 2001 ein Gewerbe in Stadt A als Propagandist / Promoter angemeldet und führe seitdem, neben meinem Hauptjob, Arbeitsaufträge als Kleinunternehmer aus.

2003 und 2004 habe ich mich im Ausland aufgehalten. Die Forderung des Finanzamtes nach einer Steuererklärung wurde daher zurückgenommen. Seit 2002 habe ich also keine Steuererklärung eingereicht und bin nach meiner Rückkehr in die BRD bereits drei weitere Male umgezogen ohne das Gewerbe umzumelden!

Da ich weiter nebenher Arbeitsaufträge von 2005-2011 mit dem alten Gewerbeschein aus Stadt A ausgeführt habe und nun von der Pflicht zur Ummeldung des Gewerbes erfahren habe, ist die Not besonders groß.

Nun die Frage(n):

  1. Soll ich ein neues Gewerbe bei meinem derzeitigen Wohnort anmelden, ohne Hinweis auf den alten Gewerbeschein? Oder soll ich mittels altem Gewerbeschein eine Ummeldung vornehmen? Muss ich dann das alte Gewerbe in Stadt A abmelden oder hatte sich das mit dem Umzug erledigt?

  2. Wie verhält es sich mit der Steuererklärung für die letzten Jahre? Möchte ungern schlafende Hunde wecken. Soll ich dann die Steuererklärung erst wieder ab dem Tag mit der neuen Gewerbeanmeldung bei meinem derzeitigen Wohnsitz machen?

Bin für jeden Rat oder hilfreichen Gedanken dankbar.

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Dozententätigkeit nebenberuflich-freiberufler oder Gewerbe

Mein Schwiegersohn ist für die Bahn-AG nebenberuflich als Dozent tätig aber verdient über den Gewerbesteuerfreibetrag. Deshalb hat er auch seine Rechnungen als Freiberufler ohne Umsatzsteuer geschrieben. Nun hat ein Mitarbeiter vom FA ihm erklärt, dass er einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht und deshalb Umsatzsteuerpflicht hat. Er übermittelt als Dozent (selbst Meister Elektrotechnik) bei von der Bahn-AG festgelegten Seminaren von der Bahn-AG festgelegte Themen und Inhalten zu Elektrotechnik speziell der Bahn-AG. Die Tätigkeit und auch Rechnungslegung beinhaltet ausschließlich "Lehrstoff zu vermitteln". Ich selbst bin als Buchhalterin tätig aber bitte Euch um Hilfe, wie ich dem FA klar machen kann , dass hier eine Freiberufliche Tätigkeit vorliegt. Beonders wende ich mich an wfwbinder, weil er hat mir 2013 schon einmal geschrieben, dass Dozent= Freiberufler. Sollte ich das durchsetzen können, wie ist dann weiter zu verfahren, denn alle Rechnungen 2014 sind natürlich mit UST. Kann man jetzt für 2015 die schon erstellten Rechnungen korrigieren und die UST an Rechnungsempfänger zurück zahlen, obwohl schon für 01-04/2015 eine Umsatzsteuervoranmeldung erfolgte. Für Eure hilfreichen Antworten bedanke ich mich im voraus.

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Ein Vorruheständler soll auf seiner Honorarrechnung die Steuernummer angeben, muß er jetzt ein Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit anmelden?

Hallo, ich bin Vorruheständler und mache nebenbei für jemanden (seine Firma) sporadisch ein paar Excel-Sachen, Fehlerbehebung, kleine Änderungen. Ich darf max. 400€mtl. dazuverdienen, was ich auch nie überschreite, z.B. 2015 gesamt 700€. Bisher hab ich immer Honorarrechnungen geschrieben mit Stundenzahl, Betrag, Bankverbindung.

Jetzt schreibt mir die Kollegin, mit der ich abrechne, ich müßte auf meiner Rechnung Steuernr., Finanzamt und einen Vermerk §19UStG haben, sonst unterstellt das FA Scheinselbständigkeit.

Ich habe kein Gewerbe o.ä. angemeldet. Muss ich das jetzt? Oder irgendwie mich als Selbständiger erklären? (Wenn ja, wie?)

Und welche Pflichten o.ä (sprich Arbeit) kommen da auf mich zu? Zählen mein Vorruhestandseinkommen und das Geld aus der Honorartätigkeit zusammen? Ne Einkommensteuererklärung mache ich sowieso immer, muss das jetzt da mit rein?

Oder kommt da mehr auf mich zu? Dann lasse ich das, direkt nötig hab ich's nicht.

Bin gespannt auf Eure antworten, danke im Voraus!

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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