Gewerbe Datum ändern

1 Antwort

Gehen tut alles, aber wo soll der Sinn liegen?

Man nehme nur die Umsatzgrenze für die Kleinunternehmereigenschaft.

würde in diesem Jahr ab dem dem 01. 05. ein Umsatz von 15.000,- erzielt und das Gewerbe war am 01. 01. 2014 angemeldet, ist die Umsatzgrenze nicht überschritten. Der Unternehmer wäre Kleinunternehmer und könnte für die allgemeinen Vorschriften optieren.

Wäre die Anmeldung 01.05.. gewesen, würden die 15.000,- auf das Jahr hochgerechnet und der maßgebliche Umsatz wäre über 17.500,- und es gäbe kein Wahlrecht.

Sage einen vernünftigen Grund und ich stimme zu. Nach den bisherigen Fragen von Dir zu dem Thema, sage ich, lass es sein. kein Vorteil, nur mehr Kosten und Aufwand.

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Umsatzgrenze für die Kleinunternehmereigenschaft.

Wieso?

Unternehmer ist er doch unabhängig davon, ob er nun Spielchen mit dem Gewerbeamt macht. Warum soll das eine Auswirkung auf die Kleinunternehmerschaft haben?

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@EnnoBecker

ja, ok, 1. Betrieb + 2. Betrieb. Mein Einwand hätte gegolten, wenn er überhaupt erst am 01. 05. angemeldet hätte.

Aber so, oder so, die Ummelderei ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll.

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Gewerbeanmeldung, Umzug und Steuererklärung

Hallo, meine Situation ist etwas komplex - daher zunächst die Eckdaten.

Habe 2001 ein Gewerbe in Stadt A als Propagandist / Promoter angemeldet und führe seitdem, neben meinem Hauptjob, Arbeitsaufträge als Kleinunternehmer aus.

2003 und 2004 habe ich mich im Ausland aufgehalten. Die Forderung des Finanzamtes nach einer Steuererklärung wurde daher zurückgenommen. Seit 2002 habe ich also keine Steuererklärung eingereicht und bin nach meiner Rückkehr in die BRD bereits drei weitere Male umgezogen ohne das Gewerbe umzumelden!

Da ich weiter nebenher Arbeitsaufträge von 2005-2011 mit dem alten Gewerbeschein aus Stadt A ausgeführt habe und nun von der Pflicht zur Ummeldung des Gewerbes erfahren habe, ist die Not besonders groß.

Nun die Frage(n):

  1. Soll ich ein neues Gewerbe bei meinem derzeitigen Wohnort anmelden, ohne Hinweis auf den alten Gewerbeschein? Oder soll ich mittels altem Gewerbeschein eine Ummeldung vornehmen? Muss ich dann das alte Gewerbe in Stadt A abmelden oder hatte sich das mit dem Umzug erledigt?

  2. Wie verhält es sich mit der Steuererklärung für die letzten Jahre? Möchte ungern schlafende Hunde wecken. Soll ich dann die Steuererklärung erst wieder ab dem Tag mit der neuen Gewerbeanmeldung bei meinem derzeitigen Wohnsitz machen?

Bin für jeden Rat oder hilfreichen Gedanken dankbar.

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Gewerbeab- und Anmeldung und die Frage nach der Steuer

Hallo. Ich habe eine Frage die zum Suchen etwas kompliziert ist. Und zwar habe ich 2010 ein Gewerbe für Dienstleistungen und Hnadel im IT-Berweich angemeldet. Ich habe auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, da ich ausschließlich Geschäftskunden betreue. Ergo muss ich die Umsatzsteuer ausweisen. Sowei so gut. Ich habe allerdings gemerkt, dass es sich für mich nicht wirklich lohnt, das ganze neben meinem eigentlichen Beruf weiter zu betreiben. Der Gewinn beläuft sich auf knapp 400 Euro im Jahr. In den letzten Monaten ist mir dann die Idee gekommen, nebenbei auch als Fotograf tätig zu sein. Mein Gewerbe könnte ich ohne weiteres erweitern oder ein weiteres anmelden, das ist mir klar. Aber meine Kunden in diesem Bereich wären überwiegend privat, würden also nichts von der Umsatzsteuer haben. Hier würde ich gerne Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung machen. Ich weiß, dass das nicht geht. Eine Person, ein Unternehmer, egal wie viele Gewerbeanmeldungen. Deswegen ist meine Frage:

Wie ist es, wenn ich mein jetziges Gewerbe abmelde und dann irgendwann das neue Gewerbe anmelde? Ich weiß, dass ich auf 5 Kalenderjahre an den Verzicht der Kleinunternehmerregelung gebunden bin, also auf 5 Kalenderjahre hin die USt ausführen muss. Aber gilt das auf die Person (also mich) oder auf das Gewerbe (welches ich ja abmelden würde)? Der Gedanke ist, dass ich dadurch dann in einem neuen Betätigungsfeld die USt nicht ausführen muss.

Ich hoffe, dass ich meinen Gedankengang verständlich dargestellt habe. Die Suche nach dieser Konstellation ergab kein Ergebnis.

Falls das nicht möglich sein sollte, dann würde ich die 5 Jahre abwarten und solange für die Fotografentätigkeit auch USt ausweisen (zu Ungunsten der Kunden). Nach den 5 Jahren kann ich ja dann wechseln und wieder Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung amchen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Danke schonmal!

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