Gesundheitsdaten für Risikoversicherung

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6 Antworten

Erstens nie allein versuchen. Absoluter Blödsinn als Leihe allein in Verhandlungen mit Profis zu gehen. Das der Leihe im Leben immer den kürzeren zieht, gilt auch beim Thema Versicherungen.

Angaben müssen stimmen um Versicherungsschutz zu bekommen. Sonst sind die Versicherer ganz schnell mit der Ablehnung der Leistung.
Derzeit bietet einer der guten BU Versicherer eine Aktion für wenige Monate in der nur die letzen 3 Jahre abgefragt werden. Sollten die Beschwerden in dem Zeitraum nicht vorgelegen haben und nicht mehr bestehen, muss das wenn es 5 Jahre zurückliegt wohl nicht angegeben werden. Somit wäre normale Annahme möglich, wenn keine anderen Beschwerden bestehen.

Aber wie gesagt, man kann es auch allein versuchen, und auf die Nase fallen. Oder einfach einen Profi mit ins Boot nehmen und die Chancen nutzen wenn Sie sich eröffnen. Zumal das Produkt dadurch nicht teuerer wird.

Risikoleben gibt es auch ohne Gesundheitsfragen, dann aber mit Wartezeit und in begrenzten Summenhöhe.

Und wie ich vor Vertragabschluss erfahre zu welchen Bedingungen der Versicherer mich annimmt, ohne meine Daten speichern zu dürfen (wichtig für die Zukunft) sollte der Profi dir aufzeigen können.

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Kommentar von mig112
31.07.2013, 13:50

Heisst es nicht LAIE...!?

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Muss ich den Tremor, jetzt nach 5 Jahren, noch angeben bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Risikolebensversicherung? Dies wäre wohl ein K.O.-Kriterium dann.

Damit kannst Du rechnen, aber gibst Du den Tremor nicht an, zahlst Du jahrelang Beiträge für nichts, denn sobald die Versicherung dahinter kommt, wird sie wegen arglistiger Täuschung die Zahlung verweigern.

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Kommentar von Surfergirl81
26.07.2013, 11:58

Obwohl ich nie deshalb in Behandlung war und eine richtige Diagnostik nie gemacht wurde in den letzten 5 Jahren? Wofür dann diese 5 Jahres-Grenze in den Anträgen?

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Nun, bei der Antragsstellung sind Gesundheitsfragen zu beantworten. Bei einigen Fragen wird 5 Jahre bei anderen bis zu 10 Jahren als Abfragezeitraum zugrundegelegt.

Beantwortet man die Gesundheitsfragen nicht wahrheitsgemäss, so hat der Versicherer für den Zeitraum der nächsten zehn Jahre (!) seine Rechte im Fall einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung gam § 19 VVG wahrzunehmen. Und das wird der sofortige Rücktritt vom Vertrag ohne Leistung sein. Man kann es auch härter formulieren - es handelt sich in dem Fall um versuchten Versicherungsbetrug.

Im Rahmen des Leistungsfalls wird jedes VU auch die vorhandenen Dokumenationen der behandelnden Ärzte prüfen. Finden sich dort Diagnosen, die in den Gesundheitsfragen nicht angegeben sind, ist die Kündigung die Antwort.

Du kannst aber über einen Verscherungsmakler vorab auch eine anonyme Voranfrage stellen, um zu sehen, welches VU das Risiko zeichnet. Denn in der Risiko und Annahmepolitik sind die Versicherer unterschiedlich. Die Idee beim Antrag zu flunkern ist- siehe oben - keine gute Idee.

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Du gibst der Versicherung formularmäßig die Erlaubnis, Deine Krankenakte einzusehen und da ist diese Erkrankung zu finden. Was nutzt es Dir, wenn Du einen Versicherungsvertrag zwar abschließen kannst, bei der Prüfung im Versicherungsfall dann aber alles zutage kommt und Versicherungsschutz verweigert wird?

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Kommentar von Fragfreund
26.07.2013, 12:43

Was nutzt es Dir, wenn Du einen Versicherungsvertrag zwar abschließen kannst, bei der Prüfung im Versicherungsfall dann aber alles zutage kommt und Versicherungsschutz verweigert wird?

Zum Teil steht in den AGB explizit, dass nur ambulante Erkrankungen der letzten 5 Jahre anzugeben sind. Darum sollte jeder, der zum Beispiel in psychatrischer Behandlung war, einen BU-Versicherungsantrag erst 5 Jahre nach dem letzten Besuch beim Irrenarzt stellen. Dann kann er beruhigt, wie ein Großteil der Lehrer und anderer stark strapazierter Berufsgruppen, vorzeitig seine BU wegen psychischer Überforderung beantragen und es sich gut gehen lassen.

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Hallo,

das kommt auf die genaue Fragestellung an.

Da die Diagnose aber noch weiter besteht, wird sie überall anzugeben sein.

Für die Risikoversicherung vielleicht ohne Folgen, aber sicher mit Auswirkungen auf die BU.

Die Idee, die Diagnose zu verschweigen, würde ich schnell wieder vergessen.

Viel Glück

Barmer

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Laut Google:

Intentionstremor bezeichnet ein neurologisches Symptom der Multiplen Sklerose (MS)

Damit ist die Sache erledigt; den in der privaten BU gibt es meines Wissens keine Möglichkeit MS zu versichern!

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