Was ist die gesetzliche Grundlage der Maklerprovision beim Kauf einer Immobilie?

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2 Antworten

Wenn ein Makler keinen Alleinauftrag von einem Verkäufer hat (was sehr häufig der Fall ist), dann lässt er sich den Nachweis der Immobilie vom potenziellen Käufer bestätigen.

Daraus, dass er das Objekt dem Käufer als erster Angeboten hat, kann er seinen Anspruch ableiten.

Deshalb ist es ja auch so wichtig sofort zu reagieren, wenn man ein Objekt von zwei Maklern angeboten bekommt. Dem zweiten sofort mitteilen, dass man das Objekt schon kennt.

Schau bei § 652 BGB nach. Da steht alles drin. Was nicht drin steht ist, dass der Maklervertrag schriftlich abgeschlossen werden muß. Es gibt auch die Möglichkeit eines stillschweigenden Vertragsschlusses. Da nämlich ist oft der Irrglaube mancher Maklerkunden: Sie hoffen dem Vergütungsanspruch entgehen zu können weil sie nichts unterschrieben haben. Diese Hoffnung geht nicht auf.

"Im BGB § 652 steht alles drin."

Es steht aber nicht drin, dass der Maklervertrag schriftlich abgeschlossen werden muss - also ist es auch keine gesetzliche Vorschrift und somit auch nicht zwingend erforderlich.

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