Gesellschaftsform finden

1 Antwort

Scheinselbständigkeit kann auch bei einer Gesellschaft vorliegen. Ausserdem, wen wollen sie denn in die Gesellschaft aufnehmen?

Soll denn wirklich nur ein Kranker betreut werden? Oder selbständig, aber nur für ein Heim tätig?

Das wäre dann tatsächlich vermutlich Scheinselbständigkeit. Nur wenn man eine freiberufliche GbR gründen will, muss ja auch der Mitgesellschafter Freiberufler sein.

Freiberufler wollen ein Unternehmen gründen, also mehrere Gesellschafter. Es soll nicht ein Kranker betreut werden, die Einsätze sind in Kliniken und Einrichtungen. Eine Gesellschaft ist doch eine juristische Person und wenn die mit einer Einrichtung einen Vertrag schließt kann das doch keine Scheinselbständig bedeuten. Oder?

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@guterwolf

Wenn der Einsatz in Kliniken (man beachte Mehrzahl) erfolgt, kann es ja, so, oder so keine Scheinselbständigkeit sein.+

Davon abgesehen ist eine GbR keine juristische Person, das wäre nur eine GmbH, UG usw., sondern eine Personenvereinigung.

Aber wenn es sich um mehrere Freiberufler handelt, die gemeinsam ihrer Tätigkeit nachgehen möchten, ist doch alles im Lot.

Aber wenn die nur in einer Einrichtung arbeiten würden und in die Organisation eingebettet wären wie Arbeitnehmer, dann könnte es, trotz GbR, Scheinselbständigkeit sein.

Aber wie schon gesagt, wenn es verschiedene Einrichtungen sind, keine Gefahr.

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@wfwbinder

leider ist das so nicht richtig. Die RV stellt auch bei mehreren AG per se eine Scheinselbständigkeit fest. Ist eine Partnergesellschaft eine juristische Person?

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Scheinselbständig bei Haushaltshilfe bei 3 (behinderten) Arbeitgebern in einer Familie?

wir sind eine Familie von 3 Erwachsenen pflegebedürftigen Behinderten. 74, 52 und 51 Jahre alt. Nach langem Suchen haben wir jetzt eine Altersrentnerin (67) gefunden die jetzt jeweils 2 Stunden Mo +Fr für für jeden von uns tätig ist. Also Mo + Fr gesamt 6 Std zu einem Stundensatz von brutto 12 €. Bezahlt wird das ganze über die Verhinderungspflege der gesetzlichen Pflegeversicherung. War bisher der Meinung, dass das bis zur Höhe den die Pflegeversicherung für die Verhinderungspflege bezahlt, kein Problem darstellt. Nun hat die Frau Angst das das als Schwarzarbeit angesehen werden kann. Sie bezieht ca 1000 € Altersrente. Der Jahresbetrag den die Pflegeversicherung bezahlt ist pro Pflegefall 1612€ also insgesamt pro Jahr 4.836,00 € für 3 Pflegefälle. Nun meine Frage: Kann die Rentnerin die Haushaltshilfe als Kleingewerbe anmelden ohne als Scheinselbständige angesehen zu werden. Ich meine meine 3 Angehörigen sind 3 verschiedene Arbeitgeber. Bis jetzt reichen wir für jeden meiner Angehörigen eine eigene Rechnung bei der Pflegekasse ein. Für die Pflegekasse sind es 3 selbständige Vorgänge weil ja jeder Angehöriger für sich selbst Krankenkassenmitglied ist.

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Freiwillig Rentenversicherte, die eigentlich pflichtversichert sind

Es gibt Selbständige, die aus diversen Gründen der Rentenversicherungspflicht unterliegen und es gibt Selbständige, die freiwilig Beiträge an die Deutsche Rentenversicherung entrichten.

Angenommen ein Selbständiger ist freiwillig rentenversichert und zahlt den AG und den AN-Aneil den ein Angestellter mit seinem Einkommen zahlen müsste. Nun kommt die Deutsche Rentenversicherung zu der Einschätzung, dieser Selbständige ist in Wirklichkeit scheinselbständig und somit pflichtversichert. Würde dann überhaupt irgendetwas passieren? Kassieren sie dann den Auftraggeber noch extra ab?

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Gewerbeansiedlung zu spät, Scheinselbständigkeit?

Hallo zusammen,

ich befinde mich gerade in einer etwas prekären Situation.

Bis Ende letzten Jahres hatte ich ein Kleingewerbe mit dem ich hauptsächlich für eine Firma als Monteur von Büromöbeln gearbeitet habe.

Nun bin ich Ende letzten Jahres über die Umsatzsteuerfreigrenze von 17.500 getreten und habe mich direkt beim Finazamt gemeldet.

Seit Anfang diesen Jahres arbeite ich jetzt selbstständig und weiße auch auf meinen Rechnungen die Umsatzsteuer auf, welche ich Ende des Jahres auch an das Finanzamt abführen werde. Da ich allerdings auch als Designer und Bauzeichner tätig sein wollte und will, habe ich die eigentliche Gewerbeanmeldung immer vor mir her geschoben, da ich mir über die genaue Bezeichnung meiner Tätigkeit/Tätigkeiten immer unschlüssig war. Auch das Geld für eine entsprechende Beratung beim Steuerberater konnte ich bisher nicht aufbringen.

Nun wäre meine erste Frage:

Mit welchen Konsequenzen muss ich bei einer verspäteten (10 Monate) Gewerbeanmeldung rechnen ?

Meine zweite Frage :

Welche Eintragung/Betitelung sind in meinem Fall ratsam ? Bzw. sind zweierlei Gewerbeformen von Nöten (Montageservice und Designer/ Bauzeichner)?

Mein Hauptauftraggeber macht mittlerweile knapp 50% meines Umsatz aus und gerade hat er den Bescheid für eine Betriebsprüfung erhalten. Seit längerem beschäftigt uns schon die Frage der Scheinselbständigkeit und nun könnte genau auch das zum Problem werden. Es war sowieso geplant ein rechtskräftiges Schriftstück aufzusetzen, welches genau besagt, dass eine Scheinselbständigkeit nicht gegeben ist bzw. diese ausgeschlossen ist.

Hierbei lauten meine Fragen nun wie folgt:

Inwieweit bin ich von der Scheinselbständigkeit betroffen ?

Gibt es überhaupt ein solches Schriftstück, was besagt, dass trotz ca. 50% Umsatz der Gegenseite ( das wäre in diesem Fall ich ), keine Scheinselbständigkeit besteht ?

Mit welchen Konsequenzen ist zu rechnen ?

Es mag durchaus sein, dass ich meine Selbstständigkeit bisher etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen habe ,

aber daran wird sich jetzt etwas ändern .

Vielen Dank schonmal im Voraus für Tipps und Ratschläge.

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