Geschenkversprechen durch Werbefirma - Einklagbar

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6 Antworten

Die Existenz des Weihnachtsmannes finde ich viel glaubwürdiger als diese Geschichte. Wieso will der Absender (ein Reisebüro?) noch € 300 bezahlen, wenn er Ihre Adresse schon hat? Er hat Sie doch angeschrieben. Nur noch für Ihre Telefonnummer? Haben Sie recherchiert, ob der Absender überhaupt existiert oder ist es eine dubiose Auslandsanschrift? Sofern es sich um eine deutsche Firma handelt, würde ich das im Handeslregister prüfen. Ich bin ziemlich sicher, dass Sie die € 100 Kaution nicht wiedersehen und dass die Reise nicht stattfinden wird. Anstelle dessen werden Sie mit Werbung per Post und werblichen Telefonanrufen bombardiert werden. Qualifzierte Anschriften/Telefonnummern - und das ist die Ihrige, da Sie sie bestätigt haben - werden auf diese dubiose Weise generiert und im Internet illegal auf einem Schwarzmarkt" sehr teuer verkauft.

Viele Werbeanrufe werden unter dem Deckmantel von "Umfragen" getätigt, um den gesetzlichen Vorschriften zu entgehen. Werbeanrufe bei Privatpersonen sind nämlich verboten. Zudem werden in diesen "Umfragen" zunächst persönliche Fragen gestellt, wie zum Beispiel nach Vorlieben (Hobbys, Geschmack, Wein, Autohersteller etc). Damit wird ein Profil erstellt und Ihre Adresse/Telefonnummer den entsprechenden Branchen, für die Sie ein potentieller Kunde sind, verkauft. Seien Sie also ganz vorsichtig und beantworten Sie keine Umfragen.

Private Werbeanrufe können Sie der Bundesnetzagentur anzeigen. Oder haben Sie mit Herausgabe Ihrer Telefonnummer gleichzeitig Werbeanrufen zugestimmt???? Das müssen Sie prüfen. Wenn nicht, versuchen Sie, die Telefonnummer des Anrufenden herauszubekommen (meistens auf dem Telefondisplay). Leider ist die Bundesnetzagentur sehr schleppend mit der Bearbeitung, aber sie kann Strafen bis zu € 50.000 verhängen (was leider kaum vorkommt). Erkennbare Werbebriefe sollten Sie ungeöffnet an den Absender zurücksenden.

Lassen Sie sich außerdem noch in der Robinson-Liste eintragen. Das hilft auch. Damit ist sichergestellt, dass auch offizielle Adressenverlage Ihre Anschrift nicht erhalten.

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Zitterbacke 18.12.2014, 17:50
Lassen Sie sich außerdem noch in der Robinson-Liste eintragen. Das hilft auch. Damit ist sichergestellt, dass auch offizielle Adressenverlage Ihre Anschrift nicht erhalten

Wirklich ???

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Amicus 18.12.2014, 17:57
@Zitterbacke

Ja, wirklich. Ich bin dort seit vielen Jahren registriert und erhalte keine Werbung - weder Telefonanrufe noch schriftliche Werbung. Zumindest trägt die Robinson-Liste dazu bei, der "Gläsernheit" zu entkommen.

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Zitterbacke 18.12.2014, 18:37
@Amicus
dazu bei, der "Gläsernheit" zu entkommen.

Indem du keine Werbung und werbende Telefonanrufe bekommst ???

Seit die Branche ihre Nummern nicht verstecken dürfen , ist alles weniger. Ich lasse die einfach ins Leere laufen . Anruf(keine bekannte Nummer ) -> Anrufbeantworter ->Keine Nachricht !! Also kein Rückruf .

Durchsichtig bist du auch ohne Freitag !

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Also immer, wenn man für einen Gewinn etwas zahlen soll, müssten eigentlich alle Allarmglocken schellen!!!

Ich würde eine solche Benachrichtigung sofort in die Tonne werfen.

Die Reise ist bestimmt nur für eine Person.

Hast Du mal nachgefragt, wie viel eine eventuell mitreisende Person zahlen soll? Meist liegt der Preis dann so hoch, dass Dein Gewinn wieder neutralisiert wurde.

Willst Du die Reise alleine antreten, erkundige Dich besser vorher, wie Du untergebracht wirst, denn ich habe erlebt, dass kein Einzelzimmer, sondern ein halbes Doppelzimmer zur Verfügung gestellt wird, welches Du Dir dann mit einer wildfremden Person teilen musst. Ob das so prickelnd ist, sei mal dahingestellt.

Fazit: Weg mit dem Müll ;-)

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Amicus 18.12.2014, 16:18

Vielleicht ist das eine Partnervermittlung analog zu "Bauer sucht Frau". Hier dann Reisewillige/r sucht Willige/n. :-))))))

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Primus 18.12.2014, 16:19
@Amicus

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen... super ;-)))))

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Hake es ab so lange kein weiterer Schaden eingetreten ist und ignoriere in Zukunft so „tolle Angebote“. Über rechtliche Möglichkeiten gegen die Veranstalter kannst Du Dich auch bei der Verbraucherzentrale informieren.

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Eine juristisch interessante Frage: Geschenke werden ohne Gegenleistung erbracht. Das scheidet ja aus. Eine gemischte Schenkung könnte man erwägen, allerdings tut man sich dann schwer, entgeltlichen von unentgeltlichen Teil zu unterscheiden.

Wie dem auch sei: Ich sehe da etwas ganz anderes als Hintergrund, nämlich einen trickreichen Betrugsversuch. Man leiert dem Adressaten 100 Euro aus den Rippen und hält ihn zugleich knapp ein Jahr lang von Nachfragen nach dem Verbleib ab. In der Zeit hat man nicht nur genügend weitere Opfer gesammelt, sondern auch Zeit, mit dem Geld zu verschwinden.

Bin ich da zu mißtrauisch?

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wfwbinder 18.12.2014, 16:50

Nein, die Idee ist sogar gut. Aber kommt damit genug zusammen, um auf Dauer irgendwo weit weg leben zu können?

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Bitte nicht diese 100 € zahlen !!!

Wo ist denn der Sitz dieser "Firma" ??

Die Agb`s genau gelesen ?

Ohne Anwalt geht m. M. nach nicht viel .

Obwohl , es kann natürlich alles i.O. sein . Nur deine Reise wird am Ende sicherlich sehr überteuert sein .

Gruß Z... .

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Wo sitzt denn Firma, die Dir das Versprechen gemacht hat? In Deutschland?

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