Geschenktes Auto meines Vaters erst kurz nach seinem Tod umgemeldet und verkauft, Erbe?

6 Antworten

Also ihr meint, ich sollte das Auto mit Verkaufserlös angeben, dazu schreiben dass es eine Schenkung war und wenn ich Glück habe erkennen sie es an, wenn nicht dann nicht...

aber ich muss nicht mit Ärger rechnen, dass ich es vor Beantragung des Erbscheins verkauft habe?

Also ihr meint, ich sollte das Auto mit Verkaufserlös angeben,

Unbedingt :-)

dazu schreiben dass es eine Schenkung war

Nein, dazu ist erstens kein Platz und zweitens interessiert es nicht.

aber ich muss nicht mit Ärger rechnen, dass ich es vor Beantragung des Erbscheins verkauft habe?

Nein. Sofern du den Wert des PKW, hier den Verkaufspreis, im Wertermittlungsbogen des Nachlassgerichtes angibst, ist es dem Sachbearbeiter schnuppe, ob es ein Sachwert oder Geldwert ist, der als Nachlassvermögen angegeben wurde :-)

G imager761

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@imager761

Vielen Dank, für die klaren Antworten! Muss ich Belege mitschicken (Kaufvertrag)?

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Hallo, wenn ihr euch einig seid ( ihr zwei seid die einzigen Erben ? ) dann wird es auch bei korrekter Angabe vom Verkaufserlös des Autos, keine Probleme geben. Deine Schwester und insbesondere du, ihr könntet besser schlafen.

" Ein gutes Gewissen ist das beste Ruhekissen ! "

Ihr zwei könntet über den Verbleib des Geldes jederzeit Auskunft geben, so es überhaupt jemanden interessiert.

" Wo kein Kläger,da kein Richter "

Bei euch hört sich alles friedlich und einvernehmlich an, da gibt's ganz andere Fragen hier. Da fliegen die Fetzen wegen Nichtigkeiten. So wie ein Nachlass zwischen euch geregelt wird, ist schon als außergewöhnlich in der heutigen Zeit. Eben so, wie es sich unter Geschwistern / Erben geziemt.

Alles Gute für euch ! K.

Vielen Dank! Mit allem sind wir uns nicht einig, hierbei aber schon ;)

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Was befürchtest Du denn eigentlich?

Nach Deiner Beschreibung sieht es nicht so aus, als ob der Nachlass so groß ist, dass Du Erbschaftsteuern befürchten müsstest, Selbst wenn es so wäre, würde eine Schenkung kurz vor dem Tod daran nichts ändern.

Also wen, glaubst Du, hättest Du durch den Autoverkauf übervorteilt?

Ich befürchte dass ich durch den Verkauf etwas getan habe, was ich nicht durfte, weil ich die Schenkung ja nicht nachweisen kann und das Auto erst nach dem Tod meines Vaters auf mich umgeschrieben wurde. Deshalb habe ich Sorgen, dass ich dafür irgendwelchen Ärger bekomme.

Nein, durch die hohe Verschuldung der Wohnung ist die Erbmasse nicht sehr hoch. Vielleicht könnten wir sie mit etwas + verkaufen. Mein Vater hing jedoch sehr daran und wir möchten versuchen sie weiter zu halten. Die Chancen stehen leider nicht gut da wir beide Studenten sind. Durch das Auto (falls mir die Schenkung nicht anerkannt wird) wären es ca. 6000€ mehr, das hätte auf die Erbschaftsteuern wahrsch. keine allzu schlimmen Auswirkungen. (ich glaube ca 60€) Deshalb dachte ich dass ich es angebe und dazu schreibe, dass es eine Schenkung war. Aber nicht dass ich mir durch die Ehrlichkeit mehr Ärger mache als nötig..

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@Marmeline

Keine Sorge, Erbschaftsteuer ist erst ab einer (Netto-)Erbschaft von mehr als 400.000 Euro fällig.

Außerdem ist es völlig normal, üblich und auch erlaubt, das Vermögen des Verstorbenen zur Erfüllung von dessen Verbindlichkeiten oder auch zum Zahlen der Beerdigungskosten zu verwenden.

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@Mikkey

Wirklich? Ich dachte wir müssten in jedem Fall Erbschaftsteuer zahlen. danke!

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