Geringfügig beschäftigt UND Honorarkraft? Ändert sich somit nur die KV?

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5 Antworten

Ich vermute mal, dass sich bei der Einkommensteuererklärung eines zusammen veranlagten Ehepaares auch die Steuerzahllast des Ehepaares durch diese zusätzlichen Einkünfte der Ehefrau erhöhen würde.

Zur KV würde sich RHHW kompetent äußern, wenn Du seine Nachfrage beantworten würdest.

Gehn tut alles, die Frage ist, was die Folgen sind.

Als was würdest Du in der Schule arbeiten?

Wie hoch wären Deine Einkünfte? Damit meine ich nicht die Honorareinnahmen, sondern der echte Gewinn.

Abzuziehen sind die Fahrtkosten dorthin und die anderen Kosten (anteilig Telefon, ggf. Internet usw.). Wenn Du unter 425,- im Durchschnitt pro Monat kommst, bleibst Du in der Familienversicherung.

Eventeulle kannst Du die Arbeit ja auch für 450,- pro Monat Honorar machen, denn 25 Euro Kosten sind leichter zu finden, als 75,- Euro.

Brigi123 18.07.2017, 17:25

Sie hat bereits einen Minijob und will zusätzlich als Honorarkraft arbeiten. Da entfällt wohl die Familienversicherung.

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Hallo, gehen tut das natürlich. Ich verstehe die Frage so, dass die 500 EUR hinzukommen. (Sonst lohnt es sich nicht.)

Um die genauen Folgen abzuschätzen muss man viel mehr wissen. Die Familienversicherung fällt weg, d.h. die KV kostet mit Pflege schon mal 180 EUR. Und dann muss man mit der Kasse noch klären, dass man nicht plötzlich hauptberuflich selbstständig ist, dann wird es nämlich richtig teuer. (Ich sehe grade, RHWW hats schon perfekt benatwortet.)

Auf den Gewinn (500 EUR - Kosten) sind natürlich Steuern zu zahlen, etwa entsprechend dem jetzigen Grenzsteuersatz der Familie.

Viel Glück

Barmer

Hallo,

besteht bisher eine Familienversicherung über die gesetzliche Krankenkasse des Ehegatten?

Gruß

RHW

ConnyS75 21.07.2017, 09:18

Ja, ich bin familienversichert über meinen Ehemann. 

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RHWWW 21.07.2017, 09:24
@ConnyS75

Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

1) Die Krankenkasse stuft die Honorartätigkeit als nebenberuflich ein und die Beiträge werden aus allen Bruttoeinnahmen, aber mindestens aus 991 Euro berechnet. Der Mindestbeitrag liegt dann bei ca. 175 Euro monatlich.

2) Die Krankenkasse stuft die Honorartätigkeit als hauptberuflich ein und die Beiträge werden aus allen Bruttoeinnahmen, aber mindestens aus 2231 Euro berechnet. Der Mindestbeitrag liegt dann bei ca. 400 Euro monatlich. In bestimmten Fällen kann der Beitrag auf Antrag auf ca. 260 Euro (Mindesteinnahme 1487,50 Euro) gesenkt werden. Für die Senkung werden aber auch dieeinnahmen des Ehegatten geprüft.

Am besten bei der Krankenkasse eine verbindliche Aussage zur Entscheidung haupt- oder nebenberuflih einholen.

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Danke für Eure Antwortend! Ja, ich bin familienversichert über meinen Ehemann. Ich würde in der Schulbücherei arbeiten und habe darüber hinaus den Job im Büro meines Bruders.

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