Gerechtes Testament einer Patchwork-Familie mit einseitigem Grundbesitz- Wie geht das?

2 Antworten

Was ist schon gerecht... aber als Vorschlag:

Bestimmt Euer beider Anfangsvermögen, also den Wert des Hauses und ggfs. vorhandene Barvermögen.

Gerecht wäre (m.M.n), wenn die Söhne nach Euer beider Ableben so gestellt werden, als wärt Ihr "gleichzeitig" verstorben und die gesetzliche Erbfolge träte ein.

Dies wäre so, dass Dein Sohn das Haus erben würde, der andere Sohn das Anfangsvermögen seines Vaters.

Mit der Wertsteigerung des Hauses muss Dein Sohn den sonstigen Zugewinn ergänzen. Danach wird der Zugewinn zwischen beiden Söhnen geteilt.

Ich denke, es sollte Notare geben, die geeignete Formulierungen für Testamente inpetto haben, mit denen so eine Verteilung erreicht wird.

Wer kann mir da helfen, wie ich ein gerechtes Testament hinbekomme?

Warum ein Testament? Was gefällt dir an der gesetzlichen Erbfolge nicht?

Im Güterstand der Zugewinngemeinschaft (Regelfall) verheiratet, bekäme dein Mann aus pauschaliertem Zugewinnanspruch und Erbe die Hälfte deines Reinnachlasses und dein Sohn die andere. Sein Kind ist als dein Stiefkind garnicht erbberechtigt :-)

Umgekehrt beerben gleichermaßen nur du und sein Sohn ihn, dein Kind wäre hier außen vor.

Reinnachlass meint das, was nach Abzug (auch hälftiger gemeinsamer Verbindlichkeiten) und Bestattungskosten im Erbfall von deinem Vermögen übrig wäre.

Über seine Investitionen an und in deinem Haus kannst du ihm wahlweise eine erstrangige Grundschuld eintragen lassen, von der sein Kind als sein Miterbe erst dann profitiert, wenn du dein Haus verkaufst.

Oder ihn als Miteigentümer eintragen, etwa zu 1/4 Anteil, wenn er in dein 150.000- EUR-Haus 50.000 EUR reinsteckt. In dem Fall bekäme sein Kind aber bei dessen Tod seinen Miteigentumsanteil und damit Anspruch, dort zu wohnen oder fiktive Mieteinnahmen abzgl. Kostentragungsanteil monatlich ausgezahlt zu bekommen.

G imager761

Wo bekomme ich Finanzielle Hilfe für eine große Familie!

Hallo liebe Mitglieder, vielleicht kann mir jemand helfen, bzw uns! Wir sind eine große Patchwork Familie. Zur Zeit sind wir 4 Kinder ( 2 von mir, 1 von ihm und eins gemeinsam) Nun ist es so, das die Jüngste Tochter aus erster Ehe von meinen Freund auch zu uns möchte. Zwar versuchen wir es jetzt vor Gericht durch zu boxen, da seine Ex Frau nicht damit ein verstanden ist ( bei dem gemeinsamen Sohn hatte sie nach ihren Aussagen nur eine Ausnahme gemacht) Aber die Mädchen wird sie nicht raus geben. Leider ist es aber so, das man immer wieder merkt, das sie nur im eigenen Interesse handelt und nicht zum Wohl der Kinder. Nun zu unserem Problem Wir müssen aber dafür Umbauen, weil uns so ein Zimmer fehlen würde. Da wir aber absolut keinen Finanziellen Spielraum haben, da seine Ex Frau uns echt nichts schenkt und wir so viel zur zeit ab bezahlen müssen. Das wir so gerade über die Runden kommen. Wir versuchten es schon einmal um zu Finanzieren, nur durch den ganzen ärger ( das würde hier zu viel werden) ist seine Schufa schlecht und die seriösen Banken geben uns nichts. Ich verdiene zur Zeit nur 300€ , da unsere Jüngste erst 2 Jahre alt ist. Auf alle Verbindlichkeiten zahlen wir zur Zeit knapp 900€ ( Ohne Kredit für das Haus) Wir benötigen dringend 50000€ was wir mit 500€ leicht abtragen könnten. NUN ZU MEINER FRAGE

Wo können wir so einen Kredit bekommen auch mit schlechter Schufa?

Wir wollen doch einfach nur aus diesem Kreislauf entfliehen und unseren Kindern endlich wieder etwas bieten können.

...zur Frage

Testament?, Schenkung?, Nießbrauch?, Enterbung?

Ich will hoffen das die Kostellation nicht allzu "durcheinander" für eine Beantwortung ist.

Erstmal die Fakten: Ich bin verheiratet mit einer Frau, die nicht die Mutter meines Sohnes ist. Die Ehe beruht auf Zugewinngemeinschaft. Meine Frau hat 2 erwachsene Kinder aus 1. Ehe. Wir leben in einem Einfamilienhaus. Im Grundbuch bin ich als alleiniger Eigentümer eingetragen, was auch so seine Richtigkeit hat. Wir haben im Grunde genommen Besitz- und Gütertrennung, keine gemeinschaftlichen Werte. Erbmasse ist klar verteilt.

Die Wünsche: Meine Frau wünscht, dass das Erbe von mir komplett auf meinen Sohn übergeht. Sie möchte nichts damit ihre Kinder später auch nichts von meinem Besitz "miterben". Als Erb- und Pflichteilsberechtigte würde ein Antreten des Erbes nach ihrem Tode ja automatisch an die Kinder weitergehen. Das ist aus gewissen Gründen nicht gewollt. Eine Ausschlagung des positiven Erbes könnte im Krankheits- oder Pflegefall sich als Bumerang erweisen, falls dann Sozialversicherungsträger Kosten übernehmen müssten.

Ich wünsche, das mein Sohn alles bekommt, aber meine Frau mindestens lebenslanges Wohnrecht im Haus erhält. Auch ein privates schriftlich fixiertes "Abkommen" zwischen Frau und Sohn wäre eine Option. Auf der anderen Seite wird mein Sohn grade mal 20 Jahre und ist für eine "Vorvererbung" m.E. noch nicht genügend gereift, da die Möglichkeit des vorzeitigen Verlustes des Hauses durch "Haftpflichtschäden" bzw. irrationalem Handeln befürchtet werden könnte.

Nun die Frage: Wie sollte diese Konstellation aktuell oder in Zukunft erbrechtlich bewertet werden? Was für Möglichkeiten sind sinnvoll und welche nicht. Ich betrachte eine reine Schenkung als Spekulationsgeschäft. Im ungünstigsten Fall als "Vernichtung" der Werte.

Von daher werden wohl mehrere gemeinsame Optionen sinnvoll sein. Aber welche und wie im zeitlichen Zusammenhang?

Zum besseren Verständnis: Ich bin grade mal 50 Jahre, aber gesundheitlich so angeschlagen, das die Einhaltung der 10-Jahresfrist bei Schenkung spekulativ sein könnte.

Vielen Dank für Ihre Antwort !!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?