genussscheine monarchis immobilien wie risikoreich sind die!

4 Antworten

Leider habe ich auf deren Seite keine bilnaz gefunden.

Daher sind aussagen nur eingeschränkt möglich.

Ich halte aber 7,5 Zinsen die man den Kunden zahlt (also man selbst muss ja die Vertriebskosten der Anleihe und einen eigenen Deckungsbeitrag noch selbst erarbeiten, nur für schwer erreichbar (im Immobiliensektor).

also vorsicht. Unterlagen genau ansehen.

ohne die letzte 3 Bilanzen zu kennen, würde ich kein geld rauslegen.

Hallo zusammen,

ich habe aktuell ein AG der Monarchis bekommen anlage min 500 eur alles was gleich in einem eingezahlt wird auf 5 Jahre fix mit 7,5% Rendite Garantiert. Des weiteren zahle ich 10 Jahre jeden Monat 50 eur ein und dieser Betrag wird dann auch mit 7,5%/Jahr verzinst. Das Risiko wäre also wenn deren Kapital weg wäre d.h. auch meiner richtig? Weil die Monarchis eine GmbH ist und somit mit der Max. Summe von 25000 eur bürgen müsste. Wie hoch ist jedoch das Risiko das alle 600 Wohneinheiten zugleich nichts mehr Wert wären? Kann evtl. mal jmd. seine Erfahrungen mit den inzwischen getätigten Auszahlungen machen, Danke. Des weiteren agumentiert Monarchis damit das wenn ich drei Lebensversicherungen bisher habe nur die älteste im Todesfall bezahlen würde und die anderen 2 nicht ist das Richtig? Warum hätte ich dann drei wenn nur eine zahlt? Ich habe doch mit drei gesellschaften einen Vertrag, oder? Dann wären auch alle drei Versicherungen zahlungspflichtig... Des weiteren wird argumentiert das Rentenversicherungen immer nur die garantierten Summen auszahlen und nie mehr hat jmd da schon Erfahrungen gemacht?

Was einem bei Genussscheinen generell bewusst sein sollte, ist ein hohes Totalverlustrisiko.

Auf die eine oder andere Art kann jedes Unternehmen - und ganz sicher auch eine Grundbesitzgesellschaft - in Situationen kommen, in denen es seine Verbindlichkeiten kaum mehr nachkommen kann und dann zählt man mit Genussscheinen zum Eigenkapital, was zum Totalverlust führt.

Deshalb kann man transparenten Weltkonzernen vielleicht ein paar Jahre Geld geben. Je kleiner das Unternehmen und je weniger das Geschäftskonzept dazu taugt, die versprochene Rendite auch nachhaltig zu erwirtschaften, um so mehr ist abzuraten.

Wenn man keine Aktie von einem Unternehmen kaufen würde, weil es z. B. unbekannt oder klein oder weil der Erfolg der Expansion, die mit der Kapitalerhöhung bezweckt wird fraglich oder (schlimmstenfalls) nur die bisherigen Eigentümer Kasse machen wollen, sollte man ganz sicher auch keine Genussrechte von dem Unternehmen kaufen.

Wenn eine Immobilienfirma oder ein ökologisches Thema dahintersteht würde mich das nicht beruhigen sondern mehr im Gegenteil. Bei der Monarchis Grundbesitzgesellschaft mbH kann z. B. das Geschäftsmodell von Anfang an nicht aufgehen, weil die Kosten im Vergleich zu den Erträgen zu hoch sind. Das lässt sich wenn man Erhaltungsaufwand verschiebt und nur verkauft, was mit Gewinn verkauft werden kann über Jahre sehr gut verschleiern. Wenn dann die Banken die Konditionen für das Fremdkapital verschlechtern (oder mehr Eigenkapital sehen wollen), kann das leicht zum Exodus führen, bei dem die, die das Eigenkapital mit ihren Genussrechten aufgestockt haben leer ausgehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn man hochriskante Beimischungen sucht, eignen sich Aktien besser. Generell gibt es (nur) wesentlich interessantere Alternativen.

An Willi: in deinem Fall hätte sich wohl eher ein Outsourcing gelohnt. Die Monarchis-Rendite ist für Immobilien mit 7,5 % knapp bemessen. Mein Tip: Geld aus Aufgabe von Betrieben in ein Niedrigsteuermodell- z.B. Caymans, auch Kanarische Inseln noch möglich. Gewerbebetrieb ist nach den DBA der ausländische Staat Besteuerungsort. Anstatt Verkauf dann Betriebsverpachtung. Spitzenrenditen sind dann bis zu 20 % möglich. Ich habe das mal in der Praxis durchgeführt. Rüdiger

Aber die Monarchis-Einkünfte müssen doch in Deutschland versteuert werden, durch die Quellensteuer, was nützt mir da das Ausland? Wie ich schon an andere Stelle (gutefrage.net) gesagt habe: mit über 70 stürze ich mich nicht in die Karibik. Auch wenn ich bei der Monarchis nur 7,5 Prozent kriege.

Grüße Willi

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@Willis1940

Das ist ja gerade das ungünstige: die 25 % Quellensteuer. Passiert beim Outsourcing nicht. Sicher ist Monarchis besser als die Hausbank, was die Rendite angeht. Trotzdem: da wäre mehr machbar.

Rüdiger

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@kruediger

Die Quellensteuer ist natürlich ein Ärgernis. Aber wenn ich zum Beispiel wie gestern höre, daß die gesetzliche Mindestverzinsung bei Lebensversicherungen um fast einen Punkt runtergeschraubt wird oder Aktien nur noch den Wert von einer alten Reichsmark 1922 haben, dann probiere ich das noch mal weiter mit den Monarchis Genussrechten. Derzeit soll die Firma erheblich in altersgerechte Wohnungen investiren, so in Wesseling, wo was mit dem Bürgermeister in der Zeitung war. Immobilien sind für mich die einzig beständigen Werte, und die Rendite stimmt bis jetzt. Im Ausland kann ich das nicht verfolgen und kommentieren. Du bist wahrscheinlich noch jünger, aber für mich ist das zu abenteuerlich.

Willi S.

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