Genügt eine Lesebestätigung als Zustellungsbeweis?

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6 Antworten

eine Lesebestätigung für eine gesandte eMail?

Es kommt darauf an, was du wie beweisen willst bzw. wer diesen Beweis einem Härtetest unterzieht. Wenn du damit einen Rechtsstreit anstrengen willst, dann ist eMail immer eine unsichere Sache. Vor Gericht wirst du damit keinen Erfolg haben.

E-Mails sind weder sicher noch ist klar, ob der Empfänger auch der ist, den man erreichen will, noch ist klar, wer die eMail gelesen hat.

Geht es um Dinge wie eine Kündigung, so geht nichts an einem Einschreiben vorbei, am besten mit Rückschein.


Was willst du zustellen und was willst du letztendlich beweisen?

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Rechtsverbindliche Antworten wirst Du hier kaum bekommen, höchstens Tipps, Ratschläge usw. Ansonsten haben Privatier59 und Jürgen10 Dir ja schon alles gesagt.

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Im eMail-Verkehr jedenfalls nicht.

Wie willst Du das auch vor Gericht beweisen? Etwa den Richter in deinen Rechner schauen lassen?

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  • Kann mir das jemand rechtsverbindlich sagen hier?

das kostet immer eine Erstberatungsgebühr bei einem Rechtsanwalt - ansonsten ist das nämlich in Deutschland für nicht Rechtskundige verboten.

Und eine Lesebestätigung ist völlig unverbindlich - ein juristisches Beweismittel ist es nicht, das lernt jeder Jurastudent im 1. oder 2.Semester.

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Schön blöd wer eine Lesebestätigung sendet. Wer macht das? Nur wer nicht mit E-Mail-Clients umgehen kann.

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Und was ist, wenn das E-Mailprogramm so was automatisch generiert? Nein, als Zugangsnachweis ist das untauglich. Zugangsbedürftige Willenserklärungen sollte man besser per Fax oder per Einschreiben schicken.

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