Genossenschaftsanteile kaufen bei Bio-Kelterei Perger

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Liebe/r Sharp74,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

6 Antworten

Ich persönlich bin bei solchen Anteilen immer skeptisch. Wichtig wäre es für dich, dass du klärst: Wie lange, willst du denn die Anteile halten? Denn das ist, wie ja auch schon erwähnt, eine längerfristige Geschichte. Dann: Wie schaut das Marktumfeld aus? Wie ist das Konzept der Firma? Solche Fragen sollten auf jeden Fall immer geklärt werden, bevor es heißt: Auf eine fruchtbare Zukunft!

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Also da fallen mir spontan mehrere Anlagemöglichkeiten ein, die bessere Renditen bringen und weniger unübersichtlich sind, als da Genossenschaftsmitglied zu werden.

Nur weil es BIO ist, ist es trotzdem nicht gesagt, dass sich der Laden langfristig weiterhin als profitabel erweist. Die wenigsten Menschen geben Ihr Eigentum, in diesem Fall die Firma, einfach so, ohne finanziellen Druck, an eine Gemeinschaft ab.

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4% sind bei den wenigen Informationen, die zu den Zahlen der Kelterei Perger zu finden sind, viel zu wenig.

Nur im Bundesanzeiger konnte ich Zahlen finden und nach eine positive Rendite stelle ich in Frage. Das Eigenkapital ist angeknabbert und nur noch gering.

Bei den Zahlen würde ich deutlich mehr als 4% erwarten. Eine Bank würde denen sicherlich keinen Kredit zu diesen Konditionen geben.

Vielleicht wird man ja in Naturalien, den Produkten der Kelterei bezahlt. Das mag interessant sein.

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Weißt du was eine Genossenschaft ist? Kennst du die Satzung? Falls nein informier dich bitte und sieh nicht nur die 4 %...

eine Beteiligung bei einer Genossenschaft ist langfristig, nicht komplett ohne Risiko, du kommst nicht sofort wieder an dein Geld, es besteht eine eventuelle Nachschusspflicht bei Pleite der Genossenschaft und die Maximaleinlage ist meist begrenzt.

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Sharp74 10.09.2012, 16:47

Habe mich schon vorab informiert aber Profi bin ich nicht, daher vielen Dank für die Antwort. Die Satzung ist bekann, kann man auf der Unternehmensseite downloaden. Kündigung ist erstmals nach 5 Jahren Zugehörigkeit möglich und mindestens sechs Monate vor Schluss des Geschäftsjahres. Da ich die Beteiligung als langfristig Anlage gedacht hätte schreckt mich das nicht ab. Eine Nachschusspflicht besteht nicht, ist ausdrücklich in der Satzung niedergeschrieben.

Gibt es sonst noch grundlegende Punkte worauf ich achten sollte? Schaut für mich nach guter Anlage mit geringem Risiko aus, aber wie gesagt, Profi bin ich nicht.

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obelix 10.09.2012, 18:27
@Sharp74

bei Genossenschaftsbanken kannst du dich auch beteiligen. Und die zahlen mehr als die 4% (in der Regel).

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Genossenschaftanteile sind eigentlich immer Liebhaberei. Die Verzinsung ist nicht sicher, sondern - zu Recht - gewinnabhängig. Zudem ist der Verkauf relativ problematisch, es vergeht immer reichlich Zeit bis man sein Geld wieder hat. Fast alle Raiffeisenbanken bieten Genossenschaftsanteile an, die historische Verzinsung liegt ebenfalls bei 4-5 Prozent.

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Interessanter sind IMHO die Naturdividenden solcher Keltereien und Biobauernhöfe :-)

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