Gemeinschaftsdepot

1 Antwort

Auch ein Gemeinschaftsdepot hat zwei verschiedene Sätze an Zugangsdaten, damit klar ist, wer welche Transaktionen durchführt. Beide Zugangsdaten führen zum gleichen Depot.

Allerdings ist die Frage, ob ein Gemeinschaftsdepot wirklich gut ist, denn steuerlich gibt es da wenig Möglichkeiten. Wenn Ihr nicht verheiratet seid, dann gibt es keine Möglichkeit, einen Freistellungsauftrag einzurichten. Hier wäre es sinnvoller, ein Einzeldepot oder zwei Einzeldepots mit Verfügungsberechtigung einzurichten.

Also wenn man nun für z.B. 10.000,00 einen Mischfonds auf beide Namen haben möchte, dann muß einer der beiden Ehegatten diese Auftrag erteilen und dann steht das trotzdem auf beide Namen?

Wenn also der Ehemann soetwas alles regelt, dann kann er alles machen und es steht trotzdem jeweils zu 50% auf beide Namen? Also braucht man die Zugangsdaten für die Ehefrau eigentlich gar nicht beachten ?

Danke

0
@Weihnachtsmann7

Vorab: wenn es zwei Ehegatten sind, dann kann man auch den gemeinsamen Freistellungsauftrag für 1.602 EUR erteilen.

Damit die Bank jedoch differenzieren kann, wer welche Orders erteilt, werden zwei Sätze von Zugangsdaten verschickt. Diese sollten vertraulich behandelt werden, d.h. ein Ehegatte sollte die Daten des anderen nicht kennen. Letztendlich kannst Du jedoch das so regeln, daß nur eine der beiden Personen die Transaktionen ausführt und die andere quasi nur zuschaut.

Es ist trotzdem ein Gemeinschaftsdepot, das 50:50 beiden gehört.

0

Was möchtest Du wissen?