Gemeinsames Haus, jeder zu Hälfte im Grundbuch?

1 Antwort

Das macht ihr bitte im Zuge einer Scheidungsfolgen-Vereinbarung, notariell beurkundet.

Also erst die Scheidung einreichen und dann mit dem Anwalt, der auch Notar ist, die Vereinbarungen treffen?

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@marie636

Nicht unbedingt. Je einiger ihr euch seid, desto besser. Alles, was im Vorfeld geregelt werden kann, schonmal anleiern, so dass es mit der Scheidung Rechtskraft entfaltet.

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Wir sind uns in allem einig. Der Vertrag soll beinhalten, dass ich das Haus weiter behalte. Er in dieser Zeit keine Zwangsversteigerung für seine Hälfte anstrebt und er nach 5 Jahren aus dem Kreditvertrag raus kommt. Entweder durch Verkauf oder Überschreibung seiner Hälfte auf mich oder jemand anderen. Bei Verkauf würde er auf einen evtl. Hausverkaufgewinn verzichten, wenn ich auf Unterhalt nach der Scheidung verzichte. Wir wollten das vorher geregelt haben, bevor wir die Scheidung einreichen. Da es aber mit Kosten verbunden ist, wenn der Anwalt den Vertrag aufsetzt und ihn danach auch noch beurkundet, ist die Frage, ob wir ihn selber aufsetzen können und ihn nur noch notariell beurkunden lassen , was wesentlich günstiger wäre.

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@marie636

Achtung! Bis zur Rechtskraft der Scheidung kann das Haus ohne Schenkungssteuer und Ähnliches auf dich übertragen werden, danach wird das ein teurer Spaß! Also bitte regelt das so, dass es VOR, bzw. mit der Scheidung auf dich überschrieben ist! Wir haben das auch so gemacht, mit Tag der Scheidung lief alles nur noch auf einen.

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@marie636

Vorgeschrieben ist nur die Beurkundungspflicht.

Solange Ihr Euch auch später einig seid, wird es ja auch keine Probleme bzgl. des Vertrages geben. Falls doch, und das wird sich erst später rausstellen, wäre es natürlich blöd, wenn der Vertrag z.B. aufgrund von Formfehlern nichtig wäre.

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