Geldanlage für Senioren

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8 Antworten

Wie immer entscheidet wesentlich der sog. Anlagehorizont. Wenn es sich dabei um den persönlichen Anlagehorizont handelt, dann beträgt er statistisch leider nur noch wenige - hoffentlich aber gute - Jahre. Dann wäre alles außer Tagesgeld obsolet.

Wenn das Geld zum Vererben gedacht ist, dann leitet sich der Anlagehorizont ab von dem der Erben, und der dürfte deutlich länger sein, womit wir wieder bei der klassischen - individuell Risiko-adjustierten - Anlage aus Aktien, Renten und Immobilien wären.

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Kommentar von Privatier59
30.11.2013, 08:44

Ja, es ist in der Tat zum Vererben gedacht, wobei meinereiner hälftig beteiligt ist. Dummerweise ist anlagemäßig aber schon fast alles vorhanden. Das Argument mit der besseren Streuung zieht daher nicht. Meine vorsichtigen Anregungen in Richtung Aktie wurden eher ungnädig beschieden. Nur der Kauf eines Mischfonds wurde genehmigt, jedoch in Stückzahlen die das Gesamtproblem nicht zu lösen in der Lage sind.

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Zu diesem Thema könnte man nach einem langen Gespräch sicher einiges sagen - auch im Hinblick auf mögliche Schenkungen und Investitionen, die der Absicherung der Hobbies und Interessen des Angehörigen dienen - aber letztendlich wird man ohne dies nicht auskommen. Daher ist die Frage aus meiner Sicht ungeeignet für dieses Forum, da es drei Sorten von Antworten gibt:

Mit sind an dieser Stelle daher diejenigen lieber, die sich wohlweislich zurückhalten, da sie wissen, daß es keine Antwort geben kann, ohne wirklich ein intensives Beratungsgespräch zu führen, als diejenigen, die ihre grundsätzlich praktisch für alle Fälle gleichlautende Meinung kundtun und vehement verteidigen, jedoch noch keinen echten Nachweis erbracht haben, daß ihre Ideologie funktioniert.

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Kommentar von gandalf94305
12.12.2013, 06:28

Sorry, ich wollte nicht eine verschärfte Version von Rick Perry sein :-)

Die drei Sorten von Antworten:

  • Die einen halten sich wohlweislich zurück, da sie wissen, daß für eine qualifizierte Aussage hier nicht der Platz ist und auch nicht die nötigen Information vorliegen.

  • Die anderen wiederholen gebetsmühlenartig ihre Ideologie, ob sie nun paßt oder nicht, ob sie nun mit zur Realität paßt oder nicht.

  • Und wieder andere scheinen keine Ahnung von der Materie zu haben, davon aber ganz viel.

Ideen kann man in Foren wie hier ja finden, aber mit so wenig Informationen sind sogar Ideen schwierig.

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der zu erwartende Anlagehorizont, die Laufzeit, die zu erwarten ist, ist auch ernüchternd.

Die Frage ist, wie der Angehörige das mit der Anlage sieht. Wie langfristig will er anlegen? Legt er für sich an? Für eine laufende Rendite? Für Vermögenserhalt?

Oder sieht er trotz seines hohen Alters einen langen Zeitraum für potentielle Erben?

Wenn er Angehörige sein Geld sicher anlegen will, stets darauf zugreifen, dann sehe ich eigentlich nur Tagesgeld oder kurzlaufende Anleihen. Alles nicht das Gelbe vom Ei, ich weiss.

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Die üblichen Verdächtigen wie Tagesgeld oder Festgeld habe ich schon abgeklappert.

Auch in Verbindung mit einem Depot?

Bei uns hat jeder aus der Familie ein Depot knapp oberhalb des von der Bank für die Erzielung eines erhöhten Tagesgeldzinssatzes geforderten Schwellwertes. Leider haben die Banken (DAB/Cortal C.) die Höchstanlagesummen für die so begünstigten Tagesgelder zuletzt doch stark herabgesetzt, so dass ein 6-stelliger Betrag auf diese Weise von einer Person bei einer einzigen Bank nicht unterzubringen ist. Bei CC gibt es z. B. z.Z. bei einem Mindestdepot von 6.000 € 2% aufs TG, nach Depotwechsel 3%.

Als Aktie würde ich z. B. 200 (oder mehr) EADS nehmen. Airbus scheint ein Auftragspolster zu haben, das für die nächsten Jahre gute Geschäfte verspricht. Die Dividende war bislang eher mickrig, soll aber von Jahr zu Jahr angehoben werden. Riesige dauerhafte Ausschläge nach unten sind kaum zu befürchten - außer es kommt zu einem allgemeinen Kladderadatsch, aber dann...

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Meine ehrliche Meinung: Kenne die Vermögensverhältnisse Deines angehörigen Seniors nicht. 6 stelliger Betrag, also ab 100.000,-- €!? Was macht er sich da noch um Gedanken um eine Anlage ? Gib ihm den Rat: Lebe, das restliche Leben, ist kürzer als Du denkst! Hoffe er ist noch in gesundheitlich gutem Zustand. Oder macht er sich evtl. Gedanken um seine Erben? Hat er für eigene Notfälle vorgesorgt?

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Entweder er nimmt das Geld zum Verleben und wenn es immernoch zuviel dafür ist, dann aufs Tagesgeld damit. Kein Erbe möchte sich mit komplizierten Wertpapiere oder anderen Analegformen ausernandersetzen. Sie wollen am besten Cash und das sofort, daher Tagesgeld.

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Wozu hast Du die Frage noch einmal eingestellt? Immernoch nicht zufrieden?

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Kommentar von Privatier59
11.12.2013, 16:07

Ich wars nicht!

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hallo!

wie bei jeder kapitalanlage muss man auch hier den konkreten anlagebedarf und die anlageziele definieren.

welchen anlagehorizont, rediteerwartungen, anlagebetrag, persönliche vermögens - u einkommensverhältnisse, alles sollte berücksichtigt werden.

die wichtigste frage. wann benötige ich vieviel geld wieder?

soll längerfristig angelegt werden? will man eine regelmässige auszahlung erhalten, etwa jährlich, monatlich oder quartalsweise?

bei einem sechsstelligen betrag bieten sich genügend interessante möglichkeiten.

kreativität und erfahrung sind gefragt.

auch steuerliche aspekte sind zu berücksichtigen.

und festgeld oder tagesgeld kann man eigentlich aus dem wortschatz streichen, hier handelt es sich seit jahren schon um eine geldvernichtungsmaschinerie.

davon werden nur die banken reich, aber kein anleger!

tagesgeld allenfalls als liquider geldparkplatz geeignet, aber niemals als anlage.

das war aber auch mal anders: anfang der 80er jahre, als einige gold für spitzenpreise kauften (40.000 dm /kilo) und bis heute real gesehen auf verlusten sitzen, erinnere ich mich, in dieser zeit gab es tagesgeld für 13% !!!

aber das ist lange her, heute und auch in den nächsten jahren sind wir davon weit entfernt.

nur im sachwertbereich lassen sich inflationsfreie renditen erwirtschaften.

im geldmarkt sind hohe renditen auch mit einem entsprechenden risiko verbunden, welches aber durch eine gute strukturierung etwas gemindert werden kann.

bei interesse können sie gerne mit mir kontakt aufnehmen, daten in meinem profil . grüsse aus dem neckartal

a. klautke

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Kommentar von LittleArrow
01.12.2013, 23:24

Sorry, ich habe nicht ganz verstanden, was Du nun mit Deiner Antwort konkret sagen willst. Das steht soviel "Alles Gute für jeden!" drin, aber vor allem "Kommt deshalb zu mir!".

davon werden nur die banken reich, aber kein anleger!

Wäre es nun unfair zu sagen, dass man das Wort "banken" durch "finanzvermittler wie mich" ersetzen könnte, weil der ja auch leben will?

Den Kommentar des Fragestellers hast Du vermutlich wegen der zeitlichen Überschneidung Eurer Textierung leider nicht gelesen. Da werden Deine Frage weitestgehend beantwortet.

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