Geldanlage "Containerinvestitionen"?

6 Antworten

P&R ist seit 40 Jahren am Markt und meines Wissens nach hat noch kein Kunde auch nur im Ansatz Geld verloren. Es handelt sich hierbei um ein Direktinvestment bei dem der Investor ein Eigentumszertifikat erhält und somit Besitzer der/des Containers ist. Also NICHT um einen geschlossenen Fonds was schon behauptet, aber auch schon richtig gestellt wurde. Natürlich haben auch Direktinvestments in der Theorie ein Totalverlustrisiko. Von daher ist ein derartiges Investment auch nicht Leuten zu empfehlen, die nicht unternehmerisch handeln wollen und ggf. dies mit Zinsen von Tagesgeldanlagen vergleichen. Zur Diversifikation in einem Portfolio halte ich derartige Investments aber für duchaus vertretbar. Weitere Anbieter in diesem Bereich sind Buss-Capital. CH2, Magellan usw. Bei Letzterem ist die Rendite meist noch höher als bei P&R.

Es ist eine Containervermietung.

Also man kauft einen Container und vermietet den an eine Leasinggesellschafft, die die Container dann ihrerseits vermietet, das ganze organisiert, versichert usw.

Die stufen das als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG.

Damit mogeln die sich auch um die Versteuerung des Veräußerungsgewinns herum. Privates Veräußerungsgeschäft (§ 23 EStG) ist nicht, weil mehr als 1 Jahr Dauer udn Gewerbebetrieb nicht, weil kein Geschäftsbetrieb.

Trotzdem sehe ich das nicht als eine Geldanlage im Sinne von Fonds usw. sondern eher als eine Art unternehmerische Betätigung.

Steuerfrei dürften diese Einnahmen nur deshalb sein, weil sie keine steuerlichen Einkünftige sind, sondern nur Rückzahlungen des eingesetzten Kapitals. Diese Rückzahlung ist noch nicht einmal halb so hoch wie es sich aus der gewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren ergibt.

Solche Anlagen bezeichne ich eher als Anlagebetrug, denn als unternehmerische Beteiligung.

1
@Tritur

Ich würde mir an Deiner Stelle den Prospekt nochmal ansehen.

Ich sehe die Anlage auch sehr kritisch, weil:

  1. die Garantien nur von normalen unternehmen kommen, deren Kapital viel geringer ist, als die Höhe der Garantien

  2. Kein Mensch weis, was gebrauchte Container in 5 Jahren Wert sind.

  3. wie sich die Containermieten entwickeln.

Aber die Begründung der Steuerfreiheit ist falsch, denn der "Anleger" kauft einen Container, den er dann vermietet udn den er später wieder verkauft. Es ist weder eine Anlage in einem Fonds, noch ein Darlehn, oder ein sonstiges Anlagepapier.

1
@wfwbinder

Kaufpreis -> Vermietung(Inklusive Versicherung gegen Totalverlust des Containers) -> Rückkauf

Immobilie oder Container ? Wo ist da der Unterschied bei der Vermietung ???

0
@wfwbinder

P&R macht ein Rückkaufsangebot zum Zeitpunkt der geplanten Auflösung. Bisher wurden meines Wissens nach die im Angebot genannten Preise immer bezahlt. Finanzanlage ist nach wie vor eben Vertrauenssache. Wer niemand und nichts traut sollte Tagesgeld und oder Festgeld anlegen (aber auch nur bis zur Höhe der Einlagensicherung).

0

Ich lach mich scheckig! So einen Mist wollte mir die Comdirect schon vor Jahren andrehen. Todsichere Anlage sülzte der Beraterheini. Ich hab die Flucht ergriffen und bin froh und glücklich darum. Kurz danach brach der internationale Handel ein und mit dem auch der Bedarf an Containern.

Bist Du Dir klar darüber, dass Dir eine Anlage in geschlossene Fonds angeboten wird? Die bekommst Du nie mehr wieder verkauft und bist auf Gedeih und Verderben mit der Anlage verbunden bis zum bitteren Ende. Und Rendite solltest Du aus Deinem Wortschatz insofern streichen: Es ist eine Renditeprognose und die ist genau so zuverlässig wie die Wetterprognose!

Es ist kein geschlossener Fonds!

3

@...59 . Ich habe 2x diese Container von eben dieser Firma gekauft ! Und guten Schnitt gemacht !

0
@Zitterbacke

Und wenn sie mal nicht mehr vermietet werden können, kann man sie immer noch als Blumenkübel für den Balkon gebrauchen. Das klingt überzeugend!

0
@Rat2010

Dann brauch man sich ja nicht groß umzugewöhnen wenn dereinst die letzte Stunde schlägt!

0

Minijob auf 450 Euro-Basis der eine monatliche Geschäftsreise vorsieht - wer zahlt wie die monatlichen Reisekosten damit ich nicht draufzahle?

Guten Tag! Ich werde demnächst einen Nebenjob zusätzlich zu meinem Teilzeitjob (4 Tage/Woche) antreten, der einen vollen Arbeitstag in der Woche vorsieht und zusätzlich etwa ein Wochenende im Monat, an welchem ich geschäftlich in eine andere Stadt fliegen muss (600km Entfernung).

Normalerweise würde ich für die vier Arbeitstage im Monat 450 Euro netto bekommen. Die Kosten für Flug, Hotel und Co belaufen sich für das Geschäftsreisewochenende jedes Mal auf etwa 320 Euro – das sind also die monatlich anfallenden Reisekosten (130 Euro Hotel, 130 Euro Flug, 40 Euro Parkgebühr für Parken mit dem PKW am Flughafen, da ich nicht öffentlich fahren kann, 10 Euro Benzingeld für die Fahrt zum Flughafen und zurück und 10 Euro für die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort) . Die Arbeitszeit an dem Wochenende selbst beträgt nochmal etwa 8 Stunden extra zusammengefasst.

Ich würde also monatlich 40 Stunden in diesem Nebenjob arbeiten - von der Zeit, die ich rein jobbedingt im Auto und Flieger verbringe mal abgesehen. Eigentlich dachte ich, wir regeln das mit einem 450-Euro-Minijob, sodass ich 450 Euro netto bekomme und das nicht versteuern muss (auch wenn dann die Arbeitszeit am Wochenende unbezahlt wäre...).

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie macht man das dann mit den 320 Euro Reisekosten? Ich bräuchte ja netto 770 Euro (450 Euro Lohn + 320 Euro Reisekosten) damit ich keinen finanziellen Verlust mache durch die monatliche Geschäftsreise. Das wären allerdings fast 1600 Euro brutto zusätzlich zu meinem bisherigen Bruttogehalt meines Teilzeitjobs und das wäre natürlich für eine 20%-Stelle für 1x/Woche zu viel.

Wie kann der Arbeitgeber das lösen, dass ich auf mein Minimum von 450 Euro netto komme für den einen Arbeitstag pro Woche und nicht die Reisekosten von 320 Euro monatlich selbst tragen muss? Und wie könnte die Arbeitszeit an diesem einen Wochenende monatlich noch zusätzlich bezahlt werden, damit ich nicht das Wochenende umsonst arbeiten muss?

Den zukünftigen Arbeitgeber habe ich noch nicht gefragt, wie er sich das vorstellt. Bisher steht nur fest wie die Arbeit ablaufen wird. Aber ich möchte hier schon einmal nachfragen, damit ich in der Vertragsverhandlung Ahnung von dem Thema habe... Am Ende ist so ein Jobmodell auch gar nicht möglich, wenn der Arbeitgeber nicht für eine 20%-Stelle 1600 Euro brutto löhnen will :(

Was sagt ihr? Gibt es Möglichkeiten diese Arbeit zu realisieren ohne dass ich für umsonst arbeiten muss? Der Job wäre eine sehr große Herzensangelegenheit, die mir viel Spaß machen würde.

Herzlichen Dank schon einmal!

...zur Frage

Was haltet Ihr von Agrarland als Geldanlage?

Die Leute gehen in Sachwerte! Was haltet Ihr von Agrarland als Geldanlage? Solide Renditen möglich oder besser Finger weg?

...zur Frage

Container steuerlich absetzen?

Kann man einen (gewerblich genutzten) Lagercontainer steuerlich absetzen? Bei einem Lagerraum im Haus oder einer Garage geht das schließlich, aber auch einem mobilen Container?

...zur Frage

WIBEX Treuhand GmbH - Soll ich die geforderte Zuzahlung leisten ?

Die Wibex hat wohl inzwischen selbst Zweifel an der Werthaltigkeit der mir als Kreditsicherheit abgetretenen, nachrangigen Grundschulden und bietet mir jetzt an, gegen Zahlung von 8% zzgl. Mwst. = 9,52% meines Forderungsbetrages im VORAUS, meine nachrangigen gegen eine erstrangige Grundschuld auf einem Objekt in 38368 Mariental, Nelkenhof 1-10, einzutauschen. Außerdem soll ich meine fälligen Verträge um 18-24 Monate verlängern, da man derzeit nicht zahlen könne und mich mit 4,5% Zins p.a. zufrieden geben, obwohl ich noch nie Zinsen ausbezahlt bekommen habe. Ist das trotzdem akzeptabel ? Gibt es da vielleicht Haken, oder Ösen ? Kennt vielleicht jemand das Objekt ? Wer kann da raten ? Bin für jeden Hinweis dankbar.

...zur Frage

Fonds - lukrative Geldanlage oder lieber die Finger von lassen?

Ich habe mich jetzt etwas über die Geldanlage mit Fonds informiert und finde dies recht interessant. Ich möchte gerne zu Beginn einen Teil meines Geldes welches aus einer Erbschaft sowie meinem Ersparnissen besteht als Startbetrag investieren. Dabei geht es um 15000 Euro, die ich dafür vorgesehen habe. Zusätzlich möchte ich gerne monatlich in Höhe von 200 Euro in einen Fondssparplan einzahlen. Ein Depot habe ich bereits über Fidelity eröffnet.

Ich würde gerne breit gestreut investieren und zu Beginn das Risiko nicht ganz zu hoch ausfallen lassen - Ich habe diesbezüglich an einen internationalen flexiblen Mischfonds gedacht. Ich selber kenne mich nicht wirklich aus und denke, dass die Idee, dass sich der Manager der Marktsituation anpasst und breit in viele Anlageklassen investieren kann nach einer guten Idee klingt. Ich werde demnächst 23 Jahre alt und möchte nur mit dem Geld "spielen" welches ich die nächsten Jahre auch nicht benötigen werde. Meine neue Wohnung habe ich zu meiner vollsten Zufriedenheit eingerichtet und trotzdem sehe ich es als wichtig an, falls mal etwas defekt ist etwas Geld in der Hinterhand zu haben. Deshalb habe ich noch ca. 5 Bruttogehälter auf meinem Tagesgeldkonto. Da ich jetzt auch versicherungstechnisch das Wichtigste abgesichert habe möchte ich nun jedoch das Geld auch etwas vermehren. Aktuell sind meine Gedanken aber auch mit negativen Emotionen ausgerichtet. Da Der Dax und in Amerika die Börsen ja auf Höchstständen notieren würde ich denken, dass es bestimmt nicht so clever ist jetzt in Fonds zu investieren?! Der letzte große Crash liegt jetzt auch schon etwas zurück. Deshalb könnte es ja bal mal wieder soweit sein. Das gibt mir etwas zu bedenken. Weiterhin stellt sich mir die Frage, wie ich den oder die richtigen Fonds für mich finde. Wenn ich mir so Strategien durchlese, dann steht da oft etwas wie mindestens 30 Prozent werden in Aktien investiert, maximal jedoch 50 % etc. Ich suche aber ein wirklich flexibles Produkt. Ich möchte ja gerne Kursrückgänge durch gutes Managment verhindern können. Dazu sind ja Beschränkungen wenig sinnvoll. Um langfrsitig eine gute Rendite zu generieren sollte man auf Aktienfonds setzen. Ja was ist gut. Zinsen auf klassischen Sachen gibt es ja nicht mehr und ich persönlich würde mich über 4,5-7 % sehr gut fühlen wenn das eingegangene Risiko dabei nicht zu hoch ist. Lieber nur einen Fonds wählen oder mehrere?

Habt Ihr Ideen und Vorstellungen wie sich meine Gedanken in die Praxis umsetzen lassen könnten? Wie finde ich Fonds, die nicht so begrenzt sind sondern frei in ihren Anlageentscheidungen sind - also wirklich flexibel. Wie kann man mit Fonds Geld breit streuen um das Risiko zu reduzieren?

Denkt Ihr, dass es eine Schnappsidee ist und man sein Geld lieber anders investieren sollte`? Ich würde mich sehr über ein paar hilfreiche Tipps freuen.

Vielen Dank

...zur Frage

Halbwaise mit Einkommen?

Gibt es Möglichkeiten die Halbwaisenrente zu beziehen? Das Ruhegehalt beträgt 2340€. Davon bekommt man 12% Waisenrente, die jedoch 40% von 2340€ nicht überschreiten darf. richtig? Da ich eine Ausbildung mache und ca. 900€ verdiene, habe ich im Prinzip keine. Anspruch oder? Ratet ihr zur Gehaltsumwandlung? Hilfe? Welche Möglichkeiten gibt es an wen kann ich kichernden, wer kennt sich damit aus? Danke.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?