Geldanlage "Containerinvestitionen"?

5 Antworten

P&R ist seit 40 Jahren am Markt und meines Wissens nach hat noch kein Kunde auch nur im Ansatz Geld verloren. Es handelt sich hierbei um ein Direktinvestment bei dem der Investor ein Eigentumszertifikat erhält und somit Besitzer der/des Containers ist. Also NICHT um einen geschlossenen Fonds was schon behauptet, aber auch schon richtig gestellt wurde. Natürlich haben auch Direktinvestments in der Theorie ein Totalverlustrisiko. Von daher ist ein derartiges Investment auch nicht Leuten zu empfehlen, die nicht unternehmerisch handeln wollen und ggf. dies mit Zinsen von Tagesgeldanlagen vergleichen. Zur Diversifikation in einem Portfolio halte ich derartige Investments aber für duchaus vertretbar. Weitere Anbieter in diesem Bereich sind Buss-Capital. CH2, Magellan usw. Bei Letzterem ist die Rendite meist noch höher als bei P&R.

Es ist eine Containervermietung.

Also man kauft einen Container und vermietet den an eine Leasinggesellschafft, die die Container dann ihrerseits vermietet, das ganze organisiert, versichert usw.

Die stufen das als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG.

Damit mogeln die sich auch um die Versteuerung des Veräußerungsgewinns herum. Privates Veräußerungsgeschäft (§ 23 EStG) ist nicht, weil mehr als 1 Jahr Dauer udn Gewerbebetrieb nicht, weil kein Geschäftsbetrieb.

Trotzdem sehe ich das nicht als eine Geldanlage im Sinne von Fonds usw. sondern eher als eine Art unternehmerische Betätigung.

Steuerfrei dürften diese Einnahmen nur deshalb sein, weil sie keine steuerlichen Einkünftige sind, sondern nur Rückzahlungen des eingesetzten Kapitals. Diese Rückzahlung ist noch nicht einmal halb so hoch wie es sich aus der gewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren ergibt.

Solche Anlagen bezeichne ich eher als Anlagebetrug, denn als unternehmerische Beteiligung.

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@Tritur

Ich würde mir an Deiner Stelle den Prospekt nochmal ansehen.

Ich sehe die Anlage auch sehr kritisch, weil:

  1. die Garantien nur von normalen unternehmen kommen, deren Kapital viel geringer ist, als die Höhe der Garantien

  2. Kein Mensch weis, was gebrauchte Container in 5 Jahren Wert sind.

  3. wie sich die Containermieten entwickeln.

Aber die Begründung der Steuerfreiheit ist falsch, denn der "Anleger" kauft einen Container, den er dann vermietet udn den er später wieder verkauft. Es ist weder eine Anlage in einem Fonds, noch ein Darlehn, oder ein sonstiges Anlagepapier.

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@wfwbinder

Kaufpreis -> Vermietung(Inklusive Versicherung gegen Totalverlust des Containers) -> Rückkauf

Immobilie oder Container ? Wo ist da der Unterschied bei der Vermietung ???

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@wfwbinder

P&R macht ein Rückkaufsangebot zum Zeitpunkt der geplanten Auflösung. Bisher wurden meines Wissens nach die im Angebot genannten Preise immer bezahlt. Finanzanlage ist nach wie vor eben Vertrauenssache. Wer niemand und nichts traut sollte Tagesgeld und oder Festgeld anlegen (aber auch nur bis zur Höhe der Einlagensicherung).

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Ich lach mich scheckig! So einen Mist wollte mir die Comdirect schon vor Jahren andrehen. Todsichere Anlage sülzte der Beraterheini. Ich hab die Flucht ergriffen und bin froh und glücklich darum. Kurz danach brach der internationale Handel ein und mit dem auch der Bedarf an Containern.

Bist Du Dir klar darüber, dass Dir eine Anlage in geschlossene Fonds angeboten wird? Die bekommst Du nie mehr wieder verkauft und bist auf Gedeih und Verderben mit der Anlage verbunden bis zum bitteren Ende. Und Rendite solltest Du aus Deinem Wortschatz insofern streichen: Es ist eine Renditeprognose und die ist genau so zuverlässig wie die Wetterprognose!

Es ist kein geschlossener Fonds!

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@...59 . Ich habe 2x diese Container von eben dieser Firma gekauft ! Und guten Schnitt gemacht !

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@Zitterbacke

Und wenn sie mal nicht mehr vermietet werden können, kann man sie immer noch als Blumenkübel für den Balkon gebrauchen. Das klingt überzeugend!

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@Rat2010

Dann brauch man sich ja nicht groß umzugewöhnen wenn dereinst die letzte Stunde schlägt!

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Worauf wird wie viel Schenkungssteuer erhoben?

Zum Hintergrund meiner Frage:

Um für die Geldanlage meiner minderjährigen Kinder einen höheren Zinsertrag zu erzielen, habe ich für sie ein Tagesgeldkonto in Verbindung mit einem Aktiendepot eingerichtet. Als Geschenk an die Kinder war eigentlich nur der Geldbetrag gedacht. Allerdings machte der Wunsch nach bestmöglicher Verwertung der Aktien (und Zertifikate) deren aktives Management nötig. Verkaufserlöse wurden, sobald die zinsbegünstigte Schwelle des Tagesgeldes überschritten wurde, regelmäßig wieder investiert. Schon dadurch ist das Depot meiner Kinder über das ursprünglich intendierte Maß hinaus angewachsen.

Eine weitere Quelle für dieses nicht beabsichtigte Anwachsen ist mein Sinn für Kostenminimierung, sprich: mein Geiz. Ich habe nämlich, um Anschaffungs- und Verkaufskosten bei eigenen Wertpapierdeals zu reduzieren, immer wieder einmal Geldbeträge auf die Konten meiner Kinder verschoben, um unter ihrem Namen Wertpapiere zu kaufen, solange die Kinder das Bankangebot von Free trades nutzen konnten. Pro Transaktion ließen sich so zumeist 15 bis 30 € sparen.

Das Problem nun: Inzwischen sind die Wertpapierpolster der Kinder so angeschwollen, dass ich aus verschiedenen Gründen (Nichtveranlagungsschwelle/ Vermögensinteressen meiner Frau) Wertpapiere in das Depot meiner Frau oder das eigene rückübertragen möchte. Das geht aber offenbar nur auf dem Wege der Schenkung.

Nun würde ich bei dieser Art Transaktion gern die Schenkungssteuer vermeiden, da es sich im Grunde nur pro forma um eine Schenkung handelt.

Was ich – nach vielleicht zu flüchtiger Lektüre - zu wissen glaube:

  1. Der Freibetrag für die Schenkung von Kindern an ein Elternteil beträgt 20.000 €.
  2. Dieser Freibetrag gilt nicht pro Jahr, sondern für einen Zeitraum von 10 Jahren.

Was mir nicht klar ist und zu meinen Fragen führt:

  1. Wird die Steuer auf den Übertrag erhoben oder auf den Vermögenszuwachs beim Beschenkten? Also angenommen, ich bekäme von zwei Kindern jeweils Aktien im Wert 15.000 € geschenkt, würde dann Schenkungssteuer fällig, weil ich den Freibetrag von 20.000 € überschritten hätte, oder könnte jedes Kind mir steuerfrei Wertpapiere im Wert von bis zu 20.000 € übertragen?

  2. Falls der Freibetrag überschritten würde, gälte dann der betreffende Schenkungssteuersatz für den gesamten Wert der Schenkung, oder ist der Freibetrag wie im Einkommensteuerrecht ein Grundfreibetrag?

  3. Wäre es aussichtsreich, gegenüber dem Finanzamt damit zu argumentieren, dass man die den Kindern zum Zwecke des Wertpapiererwerbs übertragenen Gelder nicht in Schenkungsabsicht überwiesen habe und dass es sich bei der Rückübertragung in Form von Aktien deshalb auch nicht um ein „wirkliches“ Geschenk der Kinder an das Elternteil handele, weil ihnen das jetzt in den Wertpapieren steckende Geld sozusagen nur kommissarisch überlassen worden sei?

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