Geld zurück wenn man nicht von dem Arzt operiert wird wie vereinbart?

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3 Antworten

Wenn man vorher ausdrücklich vereinbart hat von einem bestimmten Arzt operiert zu werden und die OP dann -ohne eine Information darüber- von jemand anderem durchgeführt wird, dann hat deine Kollegin wirklich gute Chancen auf einen Schadensersatz auch wenn die OP gut verlaufen ist. Sie sollte es auf jeden Fall versuchen dagegen vorzugehen.

Die Behandlungsverträge werden immer schriftlich vereinbart. Es ist zu prüfen, für welche Leistungen genau Chefarztbehandlung vereinbart wurde. Es ist immer rechtlich zulässig, dass ein Chefarzt sich von seinem Oberarzt vertreten lässt, da auch ein Chefarzt ausfallen kann. In solchen Fällen ist die Beweisführung für den Patienten fast unmöglich. Hat allerdings ein Assisten operiert, wäre es ein Vertragsverstoss. Zuständig für Beschwerden ist sie Ärztekammer. In einem Prozess braucht man einen versierten Anwalt in Patientenrecht, denn fast immer liegt die Beweislast beim Patienten.

Sie hat eine gerichtlich bereits festgestellten Anspruch auf Rückerstattung.

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