Geld vom fremd....?

4 Antworten

Dein eigenes Girokonto darfst nur Du nutzen. Das bedeutet, dass Du für die Überweisung als Empfänger anzugeben bist, da die Bank das Geld sonst nicht annimmt.

  • Der "Freund" muss jetzt darauf vertrauen, dass du ihm den Betrag auch gibst.
  • Da der Betrag über 12.500 € muss Deine Bank es an die Bundesbank melden (§ 11 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) / §§ 67 ff. Außenwirtschaftsverordnung (AWV)). Name wird dabei keiner genannt, sondern es eine rein statischtische Pflichmeldung.
  • Bei diesem relativ hohen Geldeingang von 400.000 € entsteht der Verdacht der Geldwäsche. Also musst Du Deiner Bank nachweisbar und plausibel erklären, wo das Geld herkommt, wie es entstanden und wofür es gedacht ist.
  • Jetzt bist Du also in der Nachweispflicht.
  • Wenn du dann noch sagst, dass es nicht Dir gehört, sondern einem "Freund", dann verstärkt sich sowohl der Geldwäscheverdacht (Problem mit Staatsanwaltschaft) als auch entsteht eine nicht erlaubte Nutzung Deines Girokontos (Problem mit Deiner Bank).

Also lass das ganze sein, da Du damit nur in Schwierigkeiten kommst.

Wenn das Geld aus dem Ausland kommt, musst Du der Bundesbank das deklarieren.

Wenn es danach bar abgehoben wird, wird die Bank eine Verdachtsmeldung abgeben, weil es nach Geldwäsche riecht.

Es wäre besser mit dem ganzen Sachverhalt einen Berater aufzusuchen.

Wenn Jemand z. B. Geld aus Italien, der Türkei nach Deutschland haben will, würde ich das anders lösen, als einen Freund in Probleme zu bringen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Heute ist der Tag der Geldeingänge...

Wieso sollte die Bank ein Konto sperren wenn Geld eingeht?

Nicht auszuschließen ist dagegen eine Meldung wegen Geldwäsche. Dazu würde es aber noch anderer Verdachtsgründe bedürfen.

Verdächtig sind zum Beispiel Geldeingänge aus Risikoländern. Alles weitere verrät Dir Dr.Google.

Die Frage nach den Problemen mit dem Finanzamt läßt vermuten, daß Du Dreck am Stecken hast. Dann würde ich mir das mit dem Geld überweisen aber schon überlegen. Ein Bankgeheimnis gibt es nämlich nicht.

Jemand der ich kenne hat Staatspapiere Verkauft von 400tausend€. Sauber Geschäft nun er wollte das Geld hier ins Deutschland überwiesen und danach abheben... ehrlich zu sagen ich habe etwas Angst... was meinen Sie dafür?

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@Chivo

Wenn der Verkäufer der Wertpapiere das mach ist das o. K. Wenn Du das machst ist das verboten wg. Geldwäsche.

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@Chivo

Lass ihn sein Geld auf keinen Fall auf Dein Konto überweisen. Er soll ein eigenes Konto eröffnen.

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@Chivo

Wie will dieser Jemand denn vom Ausland aus Geld von Deinem Konto abheben?

Lass die Finger von der Sache - der soll sein Ding alleine und legal erledigen.

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@Andri123

Das mit dem eigenen Konto wird aus dem "Ausland" heraus schwierig.

Und wenn es doch klappt würden alle Alarmglocken klingeln sobald da gleich 400.000 Euro eingehen.

Der Fragesteller soll besser die Finger von der Sache lassen. Gibt nur Ärger.

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@Chivo

Du wolltest also als "Geldesel" (engl. Money Mule) arbeiten? Solltest Du das auf Deinem Konto eingehende Geld per Western Union oder wie weiterleiten?

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Vielen dank an alle euch !!!

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Kontopfändung durch das FA trotz ausreichend Guthaben? Wie vorgehen?

Leider habe ich hier im Forum und nach eindringlicher Google-Suche keine befriedigenden Antworten auf meine Fragen gefunden, weshalb ich sie hier stellen möchte:

Die Familie meiner Freundin erlebte heute einen Schock als die Mutter am Bankautomaten stand und dieser ihr mitteilte, dass das Konto gesperrt ist. Ein Anruf der Dame bei der Notfallhotline der Bank brachte folgende Erkenntnis: das Finanzamt hat das Konto sperren lassen aufgrund einer Steuerschuld in Höhe von rund 190 €. Um welche Steuer es sich hier genau handelt ist aktuell noch nicht bekannt, die Familie gibt all ihre Steuerschreiben seit Jahren an eine bekannte Buchhalterin ab, die sich dessen annimmt.

Merkwürdig ist jedoch, dass die Dame neben ihrem Girokonto bei der gleichen Bank noch ein Sparkonto mit einem aktuellen Guthaben in Höhe von über 10.000 € besitzt.

Meine zwei Fragen sind folgende:

  1. Wenn das FA eine Steuerschuld pfänden möchte, wie genau läuft diese Kontopfändung in der Realität ab? Versucht das FA den geschuldeten Betrag vom Girokonto abzuheben und falls dieses nicht genügend Deckung aufweist, dann lässt das FA selbiges sperren oder läuft dies derart ab, dass das FA das Konto in jedem Fall sperrt und den Steuerschuldner zur Zahlung auffordert? Zweites klingt für mich unlogisch, allerdings verstehe ich dann nicht, wieso der geschuldete Betrag im Rahmen der Pfändung nicht einfach vom Girokonto (und falls letzteres zum Pfändungszeitpunkt nicht genügend Deckung aufwies vom Sparkonto) abgehoben wurde anstatt das Konto zu sperren?

  2. Was soll jetzt genau gemacht werden? Am nächsten Montag, den 04.05., stehen diverse Lastschriftszahlungen, u. a. die Zahlung der Hypotheksrate vom selben Konto an? Soll die Familie das FA anrufen und mitteilen, dass die Überweisung am Montag per Sofortüberweisung erfolgt und um eine Pfändungsaufhebung bitten?

Eine letzte Info: Das Konto des Ehemannes wurde nicht gesperrt, nur das der Ehefrau.

Danke vorab für die Antworten und Hilfestellung.

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