Wie kann ich Geld in der Ausbildung anlegen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Solltest du unter 25 Jahre alt sein und davon gehe ich aus, empfehle ich dir einen Bausparvertrag. Hier und da gibt es besondere Angebote für junge Leute mit einem relativ gutem Ansparzins.

Wenn du unter 25 bist kannst du am Ende des Bausparvertrags auch die Wohnungsbauprämien behalten wenn du das Geld nicht für den Wohnungsbau verwendest. - Also z.B. für Auto, Möbel, Urlaub was auch immer.

Neben den Sparzinsen und der Wohnungsbauprämie gibt es meist Vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber und dazu Arbeitnehmersparzulage vom Staat, die du mit der Steuererklärung beantragst. Alles zusammen ergibt das eine gute Rendite für junge Leute mit kleinen Sparbeiträgen!

Welche Bausparkasse noch gute Verträge bzw. hohe Guthabenzinsen anbietet ist ein bisschen mühsam zu recherchieren, weil die alle wegen der niedrigen Zinsen zur Zeit wenig Informationen rausrücken. Aber 1,5% Guthabenzins bei Darlehensverzicht nach 7 Jahren sollten es schon sein. Achte darauf!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du zuhause wohnst und sonst keine großen Ausgaben hast, ist im Moment vermutlich ein Tagesgeldkonto die beste Wahl. Dafür gibt es jede Menge Vergleichsrechner im Internet, die Dir zeigen, wo es die besten Zinsen gibt.

Wenn Du von "Rest des Geldes" sprichst, von welcher Summe reden wir da?

Im Zweifelsfall - und auch, wenn Du davon ausgehst, dass Du etwas längerfristiges suchst - kannst Du mit dem "Rest" jetzt schon mit einem Fondssparplan anfangen. Das lohnt sich langfristig am meisten und Du kannst jederzeit aussetzen oder auch erhöhen.

Dafür brauchst Du aber jemanden, der Dir bei der Auswahl hilft - und der am besten nicht bei einer Bank angestellt ist. Hier im Forum sind außer mir noch jede Menge andere Berater. Lies mal Fragen zu Anlagen und guck einfach mal, ob Dir jemand besonders gefällt. Per PN oder Freundschaftsanfrage kannst Du hier jeden erreichen.

Von Einzelaktien für Neulinge im Anlagegeschäft halte ich persönlich nichts.

Auch wenn der freundliche Versicherungsvertreter von nebenan Dir etwas anderes erzählen wird: Riester brauchst Du jetzt noch nicht, auch nicht als Bausparvertrag mit Wohn-Riester. Wenn es um Versicherungen geht, wäre bei mir als erstes ein Berufsunfähigkeitsversicherung ein Gesprächsthema.

Was nützt Dir der schönste Sparplan, wenn Du wegen "Rücken" oder Burnout/Mobbing/Psyche gar nicht bis zur Rente arbeiten kannst?

Also, den jetzigen Gesundheitszustand absichern, dann sparen, wäre meiner Meinung nach ein guter Weg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du solltest klären, dass Du die notwendigen Versicherungen, wie z.B.die  Privat-Haftpflichtversicherung abgedeckt hast. 

Es geht erstmal darum,  Risiken abzusichern, die Deine Existenz bedrohen können. Verträge von Lebens und Rentenversicherungen würde ich erst nach der Ausbildung in Angriff nehmen.

Hast Du schon mal über einen VL-Vertrag (z.B. ein Fondssparvertrag)  nachgedacht?

Abgesehen davon würde ich erstmal ein Tagesgeldkonto eröffnen, auf dem Du alles Geld was Du abzweigen  kannst, anlegen kannst. Für den Anfang ist das meiner Meinung nach die einzig vernünftige Empfehlung. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von jsch1964
24.08.2015, 20:04

Haftpflichtversicherung erst nach der Ausbildung, bzw. nur, wenn er zuhause ausgezogen ist.

1

Wichtig wäre die Frage an deinen AG ob er einen Zuschuss zur Vermögensbildung bezahlt.

Gespart werden in der Regel 40 € pro Monat. Dieser Betrag wird entweder ganz oder teilweise vom AG bezahlt. Laufzeit 7 Jahre; Beitragszahlung6 Jahre: Bereits nach 6 Jahren kann wieder ein neuer Vertrag begonnen werden.Wer sich für Aktienfonds entscheidet, erhält staatliche Förderung in Form derArbeitnehmersparzulage. Bedingung: Voraussetzung ist, dass das zu versteuerndeJahreseinkommen maximal 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratetebeträgt. Auf die VL-Sparraten in einen Aktienfondssparplan der Staat eine Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 20 Prozent derjährlichen VL-Einzahlungen bis zu maximal 400 Euro. Dies bringt eine Förderungvon 80 Euro im Jahr vom Staat. Ich würde immer einen Aktienfonds bevorzugenallerdings nicht die Fonds von der Hausbank..

Wenn du dir eine kurzfristige Liquidität gesichert hast, kannst du auch noch extra in einen Aktienfondssparplan sparen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei 800€ Netto, kannst Du nicht viel Sparen. Was übrig bleibt aufs Tagesgeld. Mehr ist da nicht drin. Und laß Dir ja nichts aufschwätzen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?