Geld aus Geschäft aus dem Ausland auf deutsches Konto

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Solche Zahlungen udn die Weiterleitungen werden von Deiner Bank an die Bundesbank gemeldet. das ist Vorschrift bei Auslandsgeldverkehr.

Man wird irgendwann fragen. Theoretisch kommen auch Untersuchungen wegen Geldwäsche in Frage udn Fragen des Finanzamtes.

wenn es monatlich 5stellige Beträge sind, dann biete Deinem Freund an, treuhänderisch für ihn hier eine UG, oder GmbH zu gründen, die diesen Zahlungsverkehr hier abwickelt, oder er gibt Dir eine Vollmacht für ihn ein Konto zu errichten (beglaubigt gem. der Vereinbarung von Den Haag). Ist keine Sache mit Singapur.

Über ein Namenskonto von Dir, nur, wenn es ein extra konto ist, Du das angibst bei der Bank, das es für einen anderen ist udn eine entsprechende Vereinbarung vorliegt.

Vielen Dank für die Hilfe. Ich denke das es wirklich besser ist, es nicht zu machen, da es wirklich alles zu unsicher ist.

Jedenfalls bin ich ziemlich sicher, dass Du damit Deinem Freund dabei hilfst, in Singapur Steuern zu hinterziehen. Ich poersönlich hätte da schon ein wenig Bammel, denn wenn die Steuerbehörden in Singapur au Eure Machenschaften draufkommen, dann möchte ich nicht in Deiner Haut stecken, wenn Du dann dort einreisen solltest. Die Gefängnisse in diesem Land sollen ja nicht besonders komfortabel sein. Wie gesagt: Ich persönlich würde die Finger davon lassen!

Überweisung aus der Türkei nach Deutschland?

Hallo,

meine Mutter würde gerne Geld aus der Türkei auf ihr deutsches Konto überweisen (50.000 EUR). Beide Konten laufen auf ihren Namen. Nun habe ich mich bereits eingelesen und wollte mir hier ein kurzes Feedback einholen, ob meine Infos richtig sind. Auch habe ich weitergehende Fragen zu einigen Punkten:

  1. Überweisungen aus dem Ausland müssen ab 12.500 EUR an die Bundesbank gemeldet werden
  2. Wenn es ein reiner Übertrag ist, bedarf es keiner Meldung an die Bundesbank
  3. Nur wenn dem Übertrag ein Rechtsgeschäft vorangeht, muss es der Bundesbank gemeldet werden
  4. Überweisungen unter 12.500 EUR müssen nicht an die Bundesbank gemeldet werden
  5. Die empfangende Bank muss nicht gesondert informiert werden
  6. Die empfangende Bank wird ab 10.000 EUR eine Meldung an die Behörden (Finanzamt?) machen, da automatisch Verdacht auf Geldwäsche besteht bei hohen Beträgen
  7. Evtl. müssen Kapitalertragssteuern nachgezahlt werden, da das Geld im Ausland Erträge brachte

So, nun hätte ich hierzu noch Fragen:

Zu 1)

Ein reiner Übertrag ist doch wenn die gleiche Person vom Konto in der Türkei auf das Konto in DE überweist – daher bedarf es m.A.n. keiner Meldung – egal wie hoch der Betrag ist.

Zu 4)

Reicht es, bei Nachfrage seitens Finanzamt, zu sagen, dass das Geld über die Jahre angespart wurde? Es ist in der Tat so, dass das Geld über 30 Jahre hinweg angespart wurde. Hierzu gibt es nach so langer Zeit natürlich keine Belege mehr. Aber meine Eltern haben ein gutlaufendes Geschäft gehabt. Die Aufbewahrungspflicht ist aber vorbei und es gibt keine Unterlagen hierzu.

Zu 5) Auf das in der Türkei angelegte Geld wurden dort auch Steuern gezahlt. Leider machen meine Eltern keine jährliche Steuererklärung (Beide Rentner mit geringem Einkommen). Daher ist es evtl. etwas schwierig, das Ganze nachzuweisen. Sicherlich stellt aber die türk. Bank einen Steuernachweis aus. Nur weiß ich nicht über wie viel Jahre die das rückwirkend machen.

Das wären erst mal meine Fragen. Würde mich freuen, wenn mir jemand die Fragen beantworten könnte. Gerne nehme ich auch sonstige Tipps entgegen, die ich oben nicht aufgeführt/bedacht habe.

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Folgendes fiktives Szenario: Arbeitnehmer Max Mustermann arbeitet in den Niederlanden und verdient 36.000 Euro im Jahr 2017. Außerdem ist er in Deutschland, wo er auch wohnt, gewerblich tätig, erwirtschaftet hier aber ein negatives Einkommen von -3.000 Euro.

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Im Jahr 2018 hat Max Mustermann kein Niederländisches einkommen mehr. Kann er seinen Verlust von 2017 (-3.000 Euro) in den Jahr 2018 vortragen, oder wird hier das gesamte Welteinkommen verwendet?

Vielen Dank für die Antworten.

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