Geld aus Erbschaft-Finanzberater gibt Empfehlung ab.

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Ihre Familie zufrieden ist mir der Beratung und auch die Rendite stimmt - Warum sollten Sie sich dann davon entfernen? Die Konditionen für Sie sind sehr günstig und der von Ihnen beschrieben Vorgang klingt professionell. Zudem schaut die Zusammenstellung nach einem Plan aus. Jetzt kommt es natürlich noch auf die gewählten Fonds an. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass Ihr Berater dies ordentlich macht.

Die Frage von Kosten wurde hier ja schon ausgiebig diskutiert. Ich möchte ein zwei andere Aspekte beleuchten.

  1. Ist das Geld wirklich für einen langfristigen Horizont bestimmt? Wenn der Anleger relativ jung ist und noch dazu 600 Euro spart dann ist das normalerweise nicht für die Altersvorsorge sondern auch für andere Dinge bestimmt. Sowas wie Hausbau, selbstständig machen, andere größere Ausgaben wie Reise oder Ausbildung oder was auch immer. Und dann ist jede stark Aktien orientierte Anlage mit den Möglichkeiten von Verlusten und größeren Schwankungen und die nicht Ausnutzung von Fördermöglichkeiten in Bezug auf Eigenheim nicht sinnvoll.
  2. Und wenn es denn ein Horizont von 10 Jahren oder mehr ist dann frage ich mich warum Hänschen immer schlauer als Hans sein will. Jeden Tag beschäftigen sich hochbezahlte Mischfondsmanager mit der gerade idealen globalen Mischung ihres Fonds. Und gehen von Aktien in Anleihen und umgekehrt und von USA zu China und weiter zu Europa und was auch immer. Und hier wird versucht mit einem Schlag eine relativ kleine Summe auf die Welt und die Anlageklassen aufzuteilen? Und wer macht die Umschichtung in einen halben Jahr wenn sich die Welt gedreht hat? Wenn schon Fonds dann doch einfach 2 max 3 Mischfonds. Sowas wie Carmignac Patrimoine und Ethna Aktiv und gut ist. Das kümmert sich das Fondsmanagement täglich um die richtige Mischung. Ein Finanzberater (auch ein guter) kann sich nicht täglich um die Allokation kümmern und hat auch nicht die Informationen geschweige denn die Zeit.

Da aus Ihrer Frage weder Ihr Alter noch Ihre persönliche Situation hervorgehen, ist eine Beurteilung Ihrer Frage schwierig. Finanzmakler haben vorwiegend ihre eigenen Provisionen im Auge und nicht die (langfristige) Rendite der Investoren. Es ist daher empfehlenswert, eine unabhängige Stelle wie z.B. die Verbraucherzentrale zu konsultieren. Das kostet zwar einige wenige Euros, aber die zahlen sich langfristig für Sie aus. Lassen Sie sich nicht davon locken und ködern, dass Sie keine Ausgabeaufschläge und Depotkosten zu bezahlen brauchen. Nur unabhängige und somit objektive Berater, die keine Provision von Produktgebern erhalten, klären Sie vollständig über alle Risiken einer Kapitalanlage auf, nicht aber die meisten Finanzberater, da sie von Provisionen leben. Bei einer Investition von € 30.000 ist es allemal wert, sich sich als Laie** unabhängig** beraten zu lassen.

Lächerliche Quatschantwort!!

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Das Portfolio teilt sich auf in : (Angaben in Prozent gerundet - trifft am Ende nicht die 100%, dient der Orientierung)

  • Aktien Welt 14%
  • Aktien Europa 14%
  • Aktien Schwellenländer 14%
  • Misch Europa defensiv 14%
  • Misch Welt Flexibel/Ausgewogen 14%
  • Misch Welt Flexibel 7%
  • Aktien Frontier 14%
  • Aktien Asien/Pa ex Japan 7%
  • Aktien Emerging Europe , Naher Osten, Afrika 7%

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