Geld aus Erbschaft-Finanzberater gibt Empfehlung ab.

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Ihre Familie zufrieden ist mir der Beratung und auch die Rendite stimmt - Warum sollten Sie sich dann davon entfernen? Die Konditionen für Sie sind sehr günstig und der von Ihnen beschrieben Vorgang klingt professionell. Zudem schaut die Zusammenstellung nach einem Plan aus. Jetzt kommt es natürlich noch auf die gewählten Fonds an. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass Ihr Berater dies ordentlich macht.

Wenn er statt der einmaligen Beratungsgebühr einen Teil des Ausgabeaufschlages verlangen würde, würden alle seine Kosten deine Abgeltungsstuer mindern. Die einmalige Beratungsgebühr ist Privatvergnügen.

Komisch ist das, weil er dann später doch von Kickbacks betreut, was für dich steuerlich günsiger ist, als wenn er jedes Jahr oder bei jeder Umschichtung eine Rechnung schickt.

Sonst kann das Portfolio für dich ok sein oder nicht. Ich kenne ja weder dich noch die Fonds.

Beratung kostet 50 Euro. Bei Abschluss kommen nochmal 225 Euro. Danach keine weiteren Kosten. Auch nicht bei Tausch und weiterer Betreuung.

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@chris021993

Das ist allerdings billig. Das gibt es zwar - wenn du die Kickbacks außen vor lässt - im Internet auch umsonst aber es ist auf den ersten Blick billig.

Habt ihr nicht über Kickbacks geredet? Er oder sein Chef bekommt um die 0,5 % p.a. des Bestandes laufend als Kickback von der Plattform, über die das läuft, vergütet. Kannst ja mal ausrechnen, was bei 30.000 + 6.000/Jahr langfristig rauskommt.

Davon finanzieren sich die, die das umsonst anbieten, ausschließlich. Die besuchen dich allerdings auch nicht und du kannst nur wenn du zufällig einen vor Ort hast, einen besuchen.

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@chris021993

Die sind steuerpflichtig aber wie bitte???

Er betreut einen Fall wie dich mit 30 % der Kickbacks? Also so (36.000 * - keine Ahnung 0,6 % * 0,3=) 65 €/Jahr. Und das bei gleichzeitig jederzeitigem Risiko, dass du weil dir die Wertentwicklung nicht gefällt weg bist oder dass er deswegen mit dir vor Gericht ziehen darf und sich einer 20.000 €-Klage gegenübersieht.

Keine Ahnung, wie viel Erfahrung (???) und Ahnung von Fonds er hat aber er ist richtig billig! Billiger als fast alle Discounter.

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@Rat2010

Also er ist schon um die 50. Meine Eltern sind auch dort Kunde bzw bei Ihm und das schon seit 20 Jahren oder so und wohl sehr zufrieden. Er ist rein auf Geldanlage spezialisiert sowie Vorsorgelösungen und vertreibt sich auch durch die niedrigen Kosten und seine Leistungen so durch Empfehlungen. Mein älterer Bruder ist auch schon ein paar Jahre bei ihm. Er hat bislang auch nichts negatives berichtet. Ich bin vom Typ her eher skeptisch und hinterfrage gerne auch im Internet irgendwelche Sachen. Mein Bruder nicht.

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@chris021993

Es erklärt vermutlich deine Konditionen, dass deine Eltern seine besten Kunden sind. Der kann auch mit Versicherungen - oder was meinst du mit Vorsorgelösungen - das (für sich gesehen bei den Konditionen) deffizitäre Fondsgeschäft quersubventionieren.

Oder kriegst du dort eine Versicherung und wir schreiben aneinander vorbei?

Ich schreibe von ganz normalen, jederzeit verfügbaren, in einem Depot liegenden Fonds und da kann er - isoliert für dich betrachtet - mit den Konditionen in deinem Fall keinen Gewinn machen. Er zahlt auf der anderen Seite auch nicht drauf. 275 € und 30 % von seiner Bestandsprovision sind auch Geld, nur hat er auch (Depot-, Prüfungs-, Versicherungs- und andere) Kosten und andere müssen ja auch irgendwie davon leben.

Wenn deine Eltern seit 20 Jahren dort zufrieden sind (also auch durch Krisen 2000 bis 2003 und so weiter), ist er wahrscheinlich ganz einfach gut und hat es nicht nötig, an dir etwas zu verdienen. Auf die Streuung kommt es bei deinen Vorgaben so wenig an wie auf die Fondsauswahl. Das wird schon passen.

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@Rat2010

Ne, er macht auch Versicherungen aber es geht um das ganz normale...was sind denn Vorgaben wo es darauf ankommt? Sein Lieblingssatz: Wer streut rutscht nicht aus.

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@chris021993

Die Vorgaben sind: ... jungen Alter und langen Anlagehorizont

Dazu noch keine Ahnung vn der Materie, kein gebranntes Kind und ein hoher Sparplan.

Damit kann jeder viel anfangen.

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Ich betreue seit 16 Jahren Aktienfonds-Depots von Kunden und begann vor fast einem Jahr bei den betreuten Depots eine Ausstieg-Strategie zu integrieren. Das bedeutet, die Depots werden im Moment Stück für Stück immer bei Höchstständen verkauft. Daher bin ich der Meinung das es für einen Einstieg nicht der richtige Zeitpunkt ist.

Aktuelle gute Einstiegsmöglichkeiten gibt es bei Projektfinanzierungen bzw. bei Beteiligungen im Immobilienbereich. Wichtig ist es nach einem funktionierenden System vorzugehen und nicht irgend etwas zu kaufen oder sich irgendwo zu beteiligen nur weil es toll klingt.

Bei Interesse kann ich gern weitere Informationen zu diesem Thema geben.

Herzliche Grüße aus Dresden, Thomas Bergmann

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