Geld anlegen ohne Börsenkenntnisse?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

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Das ist ideal für Personen mit wenig Ahnung.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du hast keine Ahnung von Börse und hast Angst, dass der Euro nicht mehr auf Dauer funktioniert.

Dein Bankberater hat keine andere Wahl als Dir eine Geldmarkt- oder Geldmarktähnliche Anlage zu empfehlen. Also vergiss den Berater nach den Vorschriften der Bafin berät er Dich richtig - nur Du willst es nicht.

Du willst in US-Dollar investieren was angesichts der Riesenverschuldung, der durch die Coronakrise noch deutlich erweiterten Verschuldung, des zu erwartenden wirtschaftlichen Rückganges in den USA und des fahrlässigen Umganges der Regierung mit der Pandemie extrem riskant ist. Denn jedem US Präsidenten sind Inflationszahlen vollkommen wurscht. Jede Inflation des Dollars erleichtert die Rückzahlung der Schulden und die eigenen wichtigen Bürger (die die mittel Reich bis extrem Reich sind) sind sowieso nicht im US Dollar sondern in Aktien investiert. Und Trump ist in Immobilien investiert und hat hohe Schulden auf seinen Immobilien. Wenn also der Dollar 20% an Wert verliert freut er sich einen Loch in den Bauch weil seine Immobilien noch da sind und seine Schulden 20% geringer sind.

Ob Schweizer Franken ein sicherer Hafen sind lasse ich mal dahin gestellt - jede Investition in eine Währung bedeutet halt man bekommt keine Zinsen oder Dividenden (also keinen Gewinn aus wirtschaftlicher Tätigkeit) sondern lebt von evtl. Spekulationsgewinnen.

Ich persönlich sehe das anders ich halte den Euro für die einzige Währung in der ich heute investiert sein will. Wir haben (falls das überhaupt jemand auf der Weilt hat) den Virus und die finanziellen Auswirkungen einigermaßen im Griff. Unsere Schulden sind unsere Schulden und die sind vergleichbar gering. Unsere Wirtschaft wird auch leiden aber es wird viele deutlich mehr erwischen.

Für mich wäre, wenn ich ein Sicherheitsfanatiker wäre, eine Investition z.B. in RWE oder ähnliches auf europäischer Basis (vielleicht nicht direkt sondern als ETF oder Fonds) eine überlegenswerte Sache. Denn Strom wird immer gebraucht und wenn die Wirtschaft weniger braucht dann kann trotzdem RWE gut leben denn die leben von der Differenz zwischen dem Erzeugerpreis und dem Endkundenpreis.

Aber ich will Dich nicht zu Aktien bringen wenn Du das nicht willst und nicht bereit bist dort Wissen aufzubauen.

Und Onlinebanking solltest Du lernen - Face to Face Kontakte werden die nächste Zeit nicht mehr gut funktionieren. Es gibt keine Gründe besonders ängstlich zu sein denn mit Passwort, SMS Tan oder App sind die Transaktionen sehr sicher. Natürlich darf man nicht auf jede Mail klicken die einem einen größeren xxx verspricht.

US-Dollar war nicht meine Idee, da bin ich auch skeptisch...

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Aber jetzt weiss ich trotzdem nicht, ob die Allianz-Empfehlung ok ist oder nicht, trotzdem danke.

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@Saphier

Die Allianz Empfehlung ist ok wenn Du das Geld für Deine Erben zurück legen willst. Für Dich selber als Notreserve ist das Quatsch. Die Transaktionskosten also die Gebühren sind zu hoch. Du musst das Geld mindestens 3 Jahre anlegen bevor die Kosten drin sind - also beginnen Gewinne frühestens nach 3 Jahren und das halte ich, wie geschrieben, für einen Notgroschen für zu unflexibel und zu teuer.

Im Moment gibt es keine Geldanlage mit Zinsen und Sicherheit und basta.

Du musst immer in Zeithorizonten denken:

bis zu 3 oder 4 Jahre : Nix, einfach auf dem Konto. Es gibt keine Zinsen aber auch wenig Risiko.

ab 5 Jahre: Normalerweise Aktien, ETF oder eben Geldanlagen wie die angebotenen Schatzbriefe der Allianz als Beispiel. Wo bei Stand heute eine Einmalanlage in Aktien oder ETF auch aufgrund der nicht vorhersehbaren Lage leicht in die Hose gehen kann. Aber das gilt für alle Anlagen. Auch Gold, Silber, Briefmarken oder was auch immer können leicht unter die Räder kommen.
Ich bin mit der Bundeskanzlerin einig: Wir sind am Anfang und nicht in der Mitte der Krise geschweige denn über den Berg.

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Welche Bank ist denn ihre Hausbank?

Dann könnte ich vielleicht weiterhelfen.

Tut mir leide aber blöde Kombination. Ich meine 62, keine Ahnung, kein Vertrauen und kein Onlinebanking.

Schon allein kein Vertrauen und keine Ahnung würde reichen, dass dir keiner helfen kann. Die Altersvorsorge auf dem Cashkonto, einem Tagesgeldkonto oder einem Sparbuch ist die logische Konsequenz. Was genau findest du daran schlecht?

Es wird dir also sehr, sehr wenig bringen, was egal wer reinschreibt. Weil dich keiner kennt, dürfen eh nur Laien und die anderen eh nur allgemein schreiben. Du könntest also höchstens von Hobbys erfahren, die vielen Leuten aber nicht gerade Rendite bringen.

was ich schlecht finde??? im Ernst? dass das Geld weg ist, wenn der Euro crasht..

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@Saphier

Du kannst dein Geld auch mit Kronen, Gold, Dollar, Immobilien, Aktien oder sonst was verlieren.

Du beschreibst dich so, dass man dir nicht helfen kann. Nicht ich und ich denke, auch kein anderer. Von den ganzen Sachen, die man für dich überlegen könnte, ist das Risiko, damit zu leben, dass der Euro crasht, irgendwie auch nicht schlechter als alle anderen.

Es muss dir klar sein, dass es für fast alle gute Lösungen gibt. Setzt aber Vertrauen oder Ahnung voraus. Ohne eines der beiden hast du ganz einfach Pech gehabt.

Auch wenn das außer dir keiner versteht, solltest du es - mit deinen Erfahrungen - eigentlich verstehen und deshalb ok finden.

Thema ist, dass dir auch die Bank nur helfen will. Im Gegensatz zu mir kennen dich die. Du machst ihnen Vorgaben (keine Schwankung nach unten), duch die nur so etwas geht und wahrscheinlich ist es für dich ok! Weil du dich sonst schlecht fühlst, solltest du halt überlegen, z. B. die Hälfte dessen zu machen, was Berater gut finden. Das macht dein Problem halblang.

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@Rat2010

Ich glaube, es gibt zigtausende Menschen, denen es so geht wie mir und Banker sind auch nur Verkäufer, die selbst sagen, sie können KEINE Aktien etc. anbieten, wenn sie noch guten Gewissens in den Spiegel schauen wollen

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@Saphier

Es gibt wahrscheinlich mehr als zigtausend Menschen, die Kapitalanlage für Hexenwerk halten und alle die damit zu tun haben, verbrannt gehören.

Es ist aber ein Handwerk. Ein Studium schadet nicht aber mit etwas Ausbildung kriegt man das hin. Es ist für fast jeden Kunden sehr einfach, eine seinen Bedürfnissen entsprechende Strategie zu erarbeiten und es gibt Menschen wie mich, die machen seit Jahrzehnten nichts anderes.

Vergleiche die Leute mal mit einem Architekten. Wenn der irgendwann hört, dass das Haus, das der Kunde haben will, schweben soll, hat er ein Problem.

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@Rat2010

Lieber Rat, danke für Deine Mühe, aber ich denke, wir reden aneinander vorbei..die einen haben ein Köpfchen z.B. für Medizin, die anderen für Anlagestrategien, ist nun mal so, wenn man keine Ahnung von der Materie hat, kann man auch keine Strategie erarbeiten..es gab schon einige, die so dämlich waren und aufgrund von Empfehlungen ihr ganzes Geld verloren haben, zugegeben, oft zu gierig nach hoher Rendite

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@Saphier

Stimmt. Trotzdem würde ich einem Arzt irgendwie mehr Ahnung von Medizin, einem Steuerberater mehr Ahnung von Steuer und und einem Vermögensverwalter mehr Ahnung von Anlagestrategien zutrauen, als anderen.

Letzteres ist - trotz starker Reglementierung udn Aufsicht - kein freier Beruf mit Standesregeln wie die anderen beiden. Die, die das seit zig Jahren erfolgreich machen, sollten aber dennoch nicht mit Verkäufern in Banken verglichen werden, zu denen Aussagen wie deine mit dem in den Spiegel schauen wesentlich mehr passen.

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@Saphier

Versuch es mit einem AktienFond. Es gibt ja allerweltsfonds die weltweit in alle möglichen Unternehmen investieren. Da brauchst du dir keine große Anlagestrategie ausdenken.

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