Gekündigt aber noch nicht arbeitslos, muß man den Nebenjob bei Arbeitsagentur melden?

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Arbeitssuchendmeldung

Die Arbeitssuchendmeldung ist erforderlich, damit Sie die Agentur für Arbeit bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle unterstützen kann.

Eine gesetzliche Verpflichtung zur Arbeitssuchendmeldung besteht spätestens drei Monate vor Beendigung eines Arbeits- oder außerbetrieblichen Ausbildungsverhältnisses.

Sie muss persönlich bei einer Agentur für Arbeit erfolgen.

Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeits- und Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu erfolgen.

Damit Sie die Fristen nicht versäumen, besteht die Möglichkeit, sich auch telefonisch unter der Telefonnummer 01801 - 555 111 (Kosten laut Preisliste des Telefonanbieters) arbeitsuchend zu melden.

Voraussetzung für die Wirksamkeit der telefonischen Meldung ist jedoch, dass Sie die persönliche Arbeitsuchendmeldung nach terminlicher Vereinbarung in der Agentur für Arbeit nachholen.

Dies erspart Ihnen zusätzliche oder unnötige Wege und Wartezeiten.

Auch wenn der Arbeitgeber eine Weiterbeschäftigung in Aussicht stellt oder der Fortbestand des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses gerichtlich geltend gemacht wird, besteht die Pflicht zur Meldung.

Bitte beachten Sie, dass eine Sperrzeit von einer Woche eintreten kann, wenn Sie sich nicht – wie oben beschrieben – bei einer Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden.

http://www.arbeitsagentur.de/nn_25650/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Alg/Alg-Nav.html

Also nur zur Sicherheit. Er ist per Herbst gekündigt. Ist aber jetzt schon von der Arbeit freigestellt.

Nebenher macht er einen Nebenjob.

Vermutlich wird er ja auch schon auf der Suche nach einem neuen Hauptjob sein.

Ich würde Sicherheitshalber der Arbeitsagentur die Kündigung per Herbst mitteilen. Der Nebenjob interessiert die Arbeitsagentur ncith. Wenn dann erst wenn die Leistungen zahlen müssen.

bedenke aber auch, Arbeitslosengeld gibt es erst ab Meldung der Arbeitslosigkeit. Tag der Antragstellung ist wichtig, danach gibt es auch das erste Arbeitslosengeld.

Anspruch auf Arbeitslosengeld nach Selbstständigkeit?

Guten Tag, ich habe von Oktober 2011 bis November 2013 als freiberufliche, selbstständige Hebamme in Koblenz gearbeitet. In der ersten Zeit habe ich von der Arbeitsagentur Gründungszuschuss erhalten. Ich habe in den zwei Jahren der Selbstständigkeit nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Seit Dezember 2013 arbeite ich als freiwillige Hebamme in Uganda (unbezahlt) und werde am 08.06.2014 wieder nach Deutschland zurückkehren. Dann möchte ich mir langsam wieder meine Freiberuflichkeit aufbauen, werde aber natürlich in den ersten Monaten noch keine Einnahmen haben. Nun meine Fragen.

Habe ich überhaupt Anspruch auf Unterstützung durch die Arbeitsagentur, wenn ich ich nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt habe? Werden die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung trotzdem für mich übernommen? Ebenso die Beiträge zur Renten- und Pflegeversicherung? Ist die Meldung bei der Agentur verpflichtend? Ich bin ja faktisch den ersten Monat nicht erwerbstätig (fange voraussichtlich erst ab Juli wieder mit der Tätigkeit an). Ist die Meldung bei der Arbeitsagentur für die Berechnung meiner Rente von Bedeutung?

Das Arbeitsamt hat mir dazuper Mail nur geantwortet:

Anspruch auf Arbeitslosengeld haben Arbeitnehmer, die

  1. arbeitslos sind,
  2. sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet und
  3. die Anwartschaftszeit erfüllt haben. Grundsätzlich hat die Anwartschaftszeit erfüllt, wer in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.

Punkt 3 trifft nicht auf mich zu, da ich selbstständig war und kein Versicherungspflichtverhältnis bestand - und wie gesagt auch nicht die freiwillige Arbeitslosenversicherung bezahlt habe. Habe ich denn trotzdem Anspruch auf die Grundsicherung, zB die Übernahme des Krankenkassenbeitrags?

Ich bin mir derzeit unsicher, ob ich mich überhaupt bei der Agentur für Arbeit melden muss und ob ich Leistungsansprüche habe. Ich hoffe, dass Sie mir in dieser etwas komplizierten Situation einen Rat geben können.

Vielen Dank und liebe Grüße aus Uganda!

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Nebentätigkeit in Elternzeit

Ich bin in Elternzeit, beziehe noch bis August Elterngeld, bin verheiratet, mein "reguläres" Beschäftigungsverhältnis wird voraussichtlich im Herbst wieder aufgenommen, ist aber noch nicht sicher. Nun könnte ich einen Nebenjob (Büroaushilfe) annehmen, wobei ich wahrscheinlich zeitweise über 400,- mtl. Einkommen zusätzlich hätte. Wäre es sinnvoller, hier nun eine 2. Steuerkarte zu beantragen oder doch besser über Gewerbeschein? Da noch nicht defintiiv sicher ist, ob ich mein Ursprungsarbeitsverhältnis wiederaufnehmen kann (Entfernung, Befristung) besteht für mich trotzdem die Pflicht, es dem Arbeitgeber zu melden? Wie wird diese Gewerbeanmeldung bei der gemeinsamen Veranlagung als Ehepaar steuerlich behandelt, welche Vor-/Nachteile hat es?

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