4 Antworten

Ja

Auf eine Oder-Frage kann man schlecht mit JA oder NEIN antworten.

Was sage ich:

Wer heutzutage 45 - 49 Jahre für gerechten Lohn Vollzeit erwerbstätig ist, hat später eine gute Rente.

Problematik:

  1. Zu geringer Mindestlohn, zu großer Niedriglohnsektor
  2. Zu hohe Einkommensteuer
  3. Zinsmanipulation durch EZB mit Herrn Draghi
  4. Zu wenig preiswerter Wohnraum
  5. Riesterrente = Fehlkonstruktion
  6. Steuerverschwendung und Steuertransfer in andere Länder und Rettungsschirme
Woher ich das weiß:
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Vorausgesetzt er hat auch gut verdiehnt. Wenn er unter dem Durchschnitt verdient hat, trifft Deine Aussage nicht zu und das ist eine große Zahl der arbeitenden Menschen. Und Mindeslohn gibt es erst seit einigen Jahren. Zuvor gab es das nicht und Menschenhändler (Arbeitnehmerüberlasser) waren auch nicht tariflich gebunden. Fakt ist, das ein Teil der heutigen Segnungen an einem Teil der Menschen vorbei geht. Mir z. B. nutzt der Steuerfreibetrag von 9000€ gar nix. Ich habe 30 Jahre lang auf solche Einkommen Steuern gezahlt.

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@hildefeuer

Ja da hast Du recht. Deshalb habe ich ja geschrieben: "heutzutage 45 - 49 Jahre für gerechten Lohn Vollzeit erwerbstätig"

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@hildefeuer

Jetzt hast du aber auch ein zu versteuerndes Einkommen von bis zu 9.000 € steuerfrei.

Ich finde es logisch, dass Reformen wie die Einführung eines Mindestlohns nur für die Zukunft gelten und ich finde es auch nachvollziehbar, dass sich das Einkommen nicht nur in der Erwerbszeit unterscheidet, auch wenn ich Befürworter einer staatlichgeförderten Mindestrente bin.

Thema ist, dass der Lebensstandard der Menschen sehr unterschiedlich ist. Dass der eine für ein Essen mehr ausgibt als ein anderer im Monat für Lebensmittel, lässt sich nicht sinvoll kritisieren. Es zu ändern würde für den, der davon lebt, in einem teuren Lokal zu arbeiten oder es zu beliefern, seine Existenz gefährden.

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Nein

Wer Angst hat, soll - wie immerhin gtu 16 Mio. Menschen in Deutschland, also sicher mehr als jeder zweite, der könnte - wenigstens riestern.

Wenn er das und auch sonst nichts zur Vorsorge schafft, geht es ihm wie allen Menschen in den Generationen davor, die es nicht schafften, etwas zurück zu legen und bei denen das auch keine Vorfahren schafften:

Sie hatten hoffentlich trotzdem das kleine Glück (!) aber im Alter reicht es halt nur zum Leben. Mehr ist höchstens drin, wenn sie zur Rente arbeiten aber die Akzeptanz dessen und die Voraussetzungen dafür werden auch immer besser.

Der einzige Unterschied: glaubt heute irgendwer, dass er auch dann wie alle in Rente gehen und gut leben kann, wenn er weniger als der Durchschnitt gearbeitet hat oder verdient? Ich denke, die Menschen sind heute mehr als vor 50 Jahren auf das Thema sensibilisiert und viele darauf vorbereitet, dass sie zur Rente dazuverdienen werden.

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Um Gottes Willen Riestern! Das ist doch auch nur so ein Fake. Das wurde allen von Politikern und sonstigen schmackhaft gemacht. Aber durch die niedrig-Zinsphase können die Anbieter ja nur kleine Renditen erwirtschaften. Da man aber volle Krankenversicherungsbeiträge auf Riester-Rente zahlen muss, liegt die Rentabel Grenze ja bei ca 8-9% die ein Riester Vertrag ja an Rendite bringen muss, damit null rauskommt. Das kann keiner der Verträge leisten. Nein da wird bestenfalls nur Geld gewechselt

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@hildefeuer

Glaubst du auch sonst alles, was man so ließt?

Seit 2002 gibt es auch in Deutschland eine Förderung der privaten Altersvorsorge. Wie fast im ganzen Rest der Welt sollte sich auch in D. keiner wundern, wenn dann, wenn man das Angebot nicht annimmt, in Rente weniger als andere hat. Das ist normal und wenn man in 40 Jahren sagt "aber das war doch ein Fake", hat man hoffentlich anders vorgesorgt. Natürlich ohne Förderung und wenn dann, wenn der Staat nicht 40 oder 50 % drauflegt, weniger rauskommt und das für ein Auto oder einen Urlaub draufgeht, war jeder selbst schuld!!!

Dass die (ohne Riester problematische) wenig verdienende oder Teilzeit arbeitende Ehefrau oder Alleinerziehende mit drei Kindern für 60 € im Jahr jedes Jahr 1.075 € Zulage bekommen hätte, sollte sie wenigstens wissen. Wenn Sie später erfährt, dass sie also in den 20 Jahren des Kindergeldes für insgesamt 1.200 € im Alter monatlich bis zu 100 € (anrechnungsfreien) Zuschuss zur Grundsicherung bekommen hätte, dürfte sie sich fragen, wer sie damals beraten hat. Kannst du es verantworten, das gewesen zu sein?

Der einzig echte Fehler an den Riester-Gesetzen (und den sprichst du an) ist neben Bauriester die Kapitalgarantie aber vielleicht wird die ja auch ohne Merz als Vorsitzenden der CDU abgeschafft.

Der viel wichtigere Fehler daran bist du! Es ist in D. wie überall Schwachsinn, wenn der Staat die Rente in einen staatlichen und in einen staatlich geförderten Teil aufteilt, irgendwer gegen den zweiten Teil ist. Man kann Reformen fordern aber seit den Reformen von 2017 fällt mir außer der Kapitalgarantie und dem nach derzeitiger Regelung schwachsinnigen Bauriester wirklich nichts ein!!!

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@Rat2010

nein das ist der typische angelsächsische Mist der unbedingt hier in D auch eingeführt werden musste. Weil es in GB und USA sowas ja auch gab. Und wie sieht es da heute aus? Die 70jährigen müssen wieder arbeiten gehen, weil ihre Altersvorsorge futsch ist. In GB wird das im 2. Quartal 2019 kommen.

Wenn man auf Österreich schaut, weis man das wir hier sowas nicht gebraucht hätten.

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@Rat2010

Weist Du die meisten Menschen sind schlauer als die Politiker. Schließlich gab es bereits vor der ganzen Privat-Rente schon Direktversicherungen und Werksrenten.

Schau Dir an, wie die Leute die sowas abgeschlossen haben abgezockt werden, die auf dem Bestand von gesetzlichen Reglungen vertraut haben.

Dann weist Du warm man solchen Systemen nicht traut.

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@hildefeuer

Was meinst du mit "Schau dir an..."?

Von denen, die bei Betriebsrente und Direktversicherung ja gesagt haben, ist mir kein Grundsicherungsempfänger bekannt.

Weil die zu viel bekommen und zu wenig geben, wurden die Regeln angepasst aber arm macht das die nicht!

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Vierte Möglichkeit - gemeldet.

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Was war da zu melden, ausser dem Rechtschreibfehler? Ich sehe keinen Werbe-Link.

Ich prädige übrigens Wein statt Wasser....

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Kann man pauschal sagen, welche Altersvorsorge für Selbstständige die Beste ist? Wahrscheinlich nicht.

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Habe heute was gelesen und möchte von Euch gerne wissen, ob das stimmt: Zitat: "Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, kann die Beiträge ab 2014 meist komplett absetzen. Zuvor lautete die Regel: Die Versicherungsbeiträge sind nur dann absetzbar, wenn man nicht mehr als 1900 Euro im Jahr für Kranken- und Pflegeversicherung ausgegeben hat. Ab diesem Jahr wird dieser Zusammenhang entkoppelt." (quelle= http://www.n-tv.de/ratgeber/Weniger-Steuer-dank-hoeherem-Freibetrag-article12456256.html )

Nach dem Text/Zitat könnte man meinen, dass die meisten bestehenden BUs nun auch steuerlich stärker berücksichtigt werden, jedoch finde ich im AltvVerbG die sehr starke Einschränkung dass dies nur für BUs gilt, die eine "... lebenslangen Leibrente für einen Versicherungsfall vorsieht." - was bei meiner BU nicht der Fall ist.

  • konkrete Frage1: werden bestehende (normale = bis 65Jahre zahlende) BUs ab 2014 auch stäker steuerlich gefördert?
  • konkrete Frage2: soll man seine BU in der Steuererklärung mit angeben, auch wenn diese keine (aus)wirkung hat weil man über die KV-Beiträge die Sonderausgaben voll ausnutzt?
  • konkrete Frage3: kann und soll man auf Klage beim BFH, Aktenzeichen X R 5/13, verweisen und Ruhen des Verfahrens beantragen in der Hoffnung dass eventuell Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung und BU doch anerkannt werden? Oder ist dies aussichtlos und damit vergebliche Mühe?

Vorab vielen Dank, freue mich auf Eure Antworten & Diskussionen :)

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Wie viel Geld braucht man wirklich im Alter?

Die Frage hört sich etwas komisch an, aber ich frage mich das schon eine ganze Weile. Wenn man privat für das Alter vorsorgt, von welchem Betrag reden wir da, der sich über die Jahre ansammelt? Ich weiß, es kommt darauf an, wie hoch die gesetzliche Rente sein wird, aber nehmen mir mal an es handelt sich um einen Oberstudienrat. Wie hoch muss die private Rente sein, damit es im Alter zum Leben reicht?

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Muss man bei Hausschenkung mit Wohnrecht für die Eltern Miete verlangen?

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Habe ich das grundsätzlich richtig verstanden, dass die Klausel mit der 10-Jahresfrist trotz Schenkung mit Wohnrecht greifen kann? Von einem Notar kam die Aussage, dass das nicht gehen würde, allerdings war da nicht die Rede davon, dass die Eltern nur einen Teil des Hauses nutzen wie in dem Artikel beschrieben.

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Vielen Dank für die Hilfe!

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Fondsgebundene Riesterversicherung - Frage zu Kosten

Ich besitze seit Juni 2012 eine Fondsgebundene Riesterrentenversicherung von HDI. Zu mir, ich bin 26 Jahre alt und meine monatliche Prämiensumme beträgt 162,17 Euro. Leider erst jetzt habe ich mir mal die Kosten angesehen.**** Ich wollte diesbezüglich fragen, ob die Höhe dieser Kosten denn normal sind. Zu den Einzelheiten:****

  • Prämiensumme pro Monat 162,17 Euro
  • garantierte Rente zum 01.06.2055 ohne Zulagen: 281,71 Euro
  • garantierte Rente mit Zulagen : 304,68 Euro
  • bei 6% Wertentwicklung: 864,87 Euro
  • Diese Rente ergibt sich zu diesem Zeitpunkt aus der Summe der vereinbarungsgemäß zu zahlenden Prämien in Höhe von EUR 83.679 EUR 26,94 monatlich je 10.000 EUR des Vertragsguthabens zu Rentenbeginn, mindestens aber EUR 33,67 monatlich je 10.000 EUR des erhöhten garantierten Rentenkapitals
  • Bei Abschluss Ihres Vertrages fallen insgesamt einmalige Abschlusskosten in Höhe von 4,00 % der maßgeblichen Prämiensumme an - 3347,40 Euro
  • Aus Ihren ersten Prämien wird ein Anteil zur Tilgung dieser einmaligen Kosten herangezogen. Die Tilgung erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren durch gleich hohe monatliche Beträge von 55,79 EUR
  • Die ab Vertragsbeginn laufend einkalkulierten Kosten betragen bis zum 01.06.2055 jährlich 0,298 % der maßgeblichen Prämiensumme. Dies entspricht einem Betrag von jährlich 249,11 EUR
  • Für die Verwaltung der gemanagten Portfolien und Wertsicherungsfonds erheben wir Verwaltungsgebühren. Infolge einer vorsichtigen Kostenkalkulation entstehen dabei Überschüsse. An diesen beteiligen wir Sie im Rahmen unserer Überschussbeteiligung. Nach aktueller Deklaration teilen wir Ihrem Vertrag pro Monat jeweils 0,020 % des Geldwertes der gemanagten Portfolien bzw. 0,075 % des Geldwertes der Wertsicherungsfonds zu. Die Höhe der Kostengewinnanteile wird jedes Jahr neu festgesetzt und ist nicht garantiert
  • Zusätzlich entnehmen wir Ihrem Vertragsguthaben monatlich Kosten in Höhe von 0,010 % des Geldwertes des Vertragsguthabens zuzüglich Schlussgewinnbeteiligung (inkl. Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven), maximal jedoch 0,010 % von 75% der Prämiensumme. Dies entspricht maximal einem Betrag von monatlich 6,28 EUR.

Mir kommen diese Kosten recht viel vor. Wenn man jetzt mal von den Abschlusskosten absieht bezahle ich von den 162,17 Euro Beitragssumme pro Monat 20,76 Euro an Kosten. Das bedeutet, dass allein von meinen monatlichen Einzahlungen 12,80 % Kosten sind und nach Ablauf der Tilgung der Abschlusskosten nur 141,41 Euro im Vertrag landen. Aktuell sogar nur 85,60 Euro (mit Tilgung der Abschlusskosten)

Ist das zu teuer? Ich frage mich gerade, wie die 12%/Monat so schnell wieder reinkommen sollen? Auf die jährliche Zulage werden auch jeweils 4% der 154 Euro berechnet. Was könnte ich in diesem Fall tun? Eine Kündigung zum Mai 2015 würde ein Stornoabschlag von 108 Euro auf 1000 Euro betragen. Da wäre der Rückkaufwert 3282 Euro (ursprünglich 2601Euro-habe damals meinen alten Riestervertrag übertragen)

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