Geht eine Lohnsteuerermäßigung ( Pendlerpauschale ) nach Abschluss einer Insolvenz

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4 Antworten

  1. Es war ein Fehler in der Zeit der Insolvenz keine Erklärung abzugeben. Das schlimmste was hätte passieren können, wäre die Verminderung der Schulden gewesen. Aber ihr habt auch die Chance vergeben etwas herauszubekommen, wenn ihr nicht beide für die Steuerschulden haftet.Aber selbst wenn es nichts gegeben hätte, wäre doch die Verminderung der Shulden schon eine stunde Arbeit wert gewesen.

  2. Die Entfernungspauschale, kannst Du Dir ggf. als Lohnsteuerermäßigungsbetrag eintragen lassen. dann bekommst Du das Geld monatlich durch ein höheres netto.

  3. Wenn Ihr eine Erklärung abgebt könnt ihr die Steuerbeträge einzeln berechnen lassen. Nur der Erstattungsbetrag von dem Jenigen ist weg, der für die Steuer haftet.

wie ich die Frage verstehe, werdet ihr gemeinsam veranlagt. Und daraus schliesst du, dass Steuerersttattungen an EUCH gegen die Forderungen an deinen Mann mit aufgerechnet werden. Ich würde da mal überlegen, ob denn eine gemeinsame Veranlagung hier sinnvoll ist aus welcher Sicht auch immer.

Wieso gab es keine Steuererklärungen? Das ist mir unklar.

Lohnsteuerjahresausgleich heisst wohl genauer Einkommensteuererklärung, bei euch wohl gemeinsam veranlagt, also eure Steuererklärung. Wie kannst du aus deiner Sicht daraus schliessen, dass ihr (sofern gemeinsam veranlagt), auch eine Erstattung bekommen würdet?

Die Pendlerpauschale (Entfernungspauschale) ist wie alle Werbungskosten Teil der Steuererklärung. Wieso sollte das FA hier eine Sonderregelung fahren und diese gesondert abrechnen und auch auszahlen ohne diese verrechnen zu wollen?

werdet ihr gemeinsam veranlagt.

Das ist erstens nicht zwingend und hat zweitens nichts damit zu tun, dass das Finanzamt nicht die Forderungen der Frau mit den Verbindlichkeiten des Mannes aufrechnen kann.

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Das FA rechnet doch über die Pendlerpauschale nicht separat ab. Wie könnte die denn dann ausgenommen sein?

Das Finanzamt rechnet über eine Pendlerpauschale überhaupt nicht ab, weil es sowas nicht gibt.

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@EnnoBecker

Na ja, wir wissen was gemeint war. Aber ich will nicht so sein: Es gibt noch ein Fleißkärtchen. Vergiß ja Bratwurst und Bemme nicht!

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@Privatier59

Ich weiß auch, was du meinst, wenn du deinen Hansi piepsen lässt. Trotzdem kann ich auf Erörterungen verzichten.

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Also die Frage ist völlig unverständlich geschrieben, um ein paar Nachfragen kommen wir hier nicht herum:

  1. Wieso habt ihr keine Steuererklärung abgegeben? Bestand dazu keine Verpflichtung?
  2. Wenn dein Mann das Insolvenzverfahren durchlaufenhat und er deswegen keine Steuererkläungen abgegeben hat, wieso hast du dann keine abgegeben? Hast du auch ein Verfahren durchlaufen?
  3. Was ist ein Lohnsteuerjahresausgleich und wieso bekommst du da etwas erstattet?
  4. Wenn du mit Pendlerpauschale die Entfernungspauschale meinst, wovon ich ausgehe, wieso ist das eine Lohnsteuerermäßigung?
  5. Ist das zu 4. so zu verstehen, dass du einen Eintrag auf der Lohnsteuerkarte hattest? Das würde auf jeden Fall zu Verpflichtung zur Abgabe der Einkommensteuererklärung führen.
  6. Wenn du mit Lohnsteuerjahresausgleich die EInkommensteuererkl#ärung meinst und die Pendlerpauschale wiederum die Entfernungspauschale sein soll: Wieso räumst du der Entfernungspauschale einen anderen Rang ein als anderen Werbungskosten?

Soweit die Verständnisfragen. Aber es geht ja auch noch weiter:

  1. Was will das Finanzamt womit aufrechnen?
  2. Welchen Schriftverkehr mit dem Finanzamt gab es vorher?
  3. Woher kommen die Steuerschulden?
  4. Was habt ihr dagegen getan?

Wahrscheinlich muss ich je nach Antworten weitere Fragen stellen.

Nachtrag:

Das Finanzamt kann nicht deinen Erstattungsanspruch mit den Schulden deines Mannes aufrechnen.

Es kann aber deinen Erstattungsanspruch mit euren gemeinsamen Steuerschulden aufrechnen. Die kommen zustande, wenn ihr in der Einkommensteuererklärung eine Zusammenveranlagung habt machen lassen und es zu einer Nachzahlung kam. In dem Fall stellt man einen Antrag auf Aufteilung der Steuerschuld nach §§ 268 ff Ao - und schon kann das Finanzamt wieder nicht an deine Erstattung ran.

Aber hierzu fehlt von dir noch so manche Information.

Nur eines ist klar: Ihr habt euch im Zusammenhang mit dem Finanzamt unklug verhalten und das scheint jetzt Geld zu kosten. Das hätte man höchstwahrscheinlich abwenden können.

Hoffentlich geht es nur um 200 Euro oder so, denn das hätte der Steuerberater auch nur genommen. Hilft ja nichts, wenn der Steuerberater 200 Euro nimmt und euer eigentliches Problem waren bloß 150 - da hättet ihr ja 150 Euro Miese gemacht.

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