Gehaltspoker mit höherer variabler Zahlung

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5 Antworten

ich bin generell eher ein Freund von Risiken. Daher tendiere ich zur Annahme. Nur ist hier das Angebot zu prüfen.

15% weniger, aber 15% mehr sind drin. Das halte ich für kein gutes Angebot. Es sollte weniger weit runter gehen und/ oder mehr nach oben im var. Anteil.

Du solltest dir Fragen stellen:

  • sind die individuellen Ziele erreichbar?
  • sind diese messbar?
  • unterliegst du der Launen des Bewerters/ Entscheiders?
  • sind die Firmenziele erreichbar?
  • hast du Einfluss auf die Firmenziele (zB wegen einer hohen Position)?
  • Firmenergebnisse im Sinne vom Jahresbericht können so oder so aussehen

Je klarer die Ziele und je leichter messbar, desto 'gerechter' kann so ein System sein. In deinem Falle würde ich jedoch ein höheres Zielgehalt sehen wollen.

Bedenke, dass die Jahreszahlen leicht "angepasst" werden können. Damit will ich sagen: wenn du keinen Einfluss auf das Firmenergebnis hast, unterliegst du einer gewissen Willkür.

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Juergen010 30.07.2014, 12:15

DH - Sehr gut! Genau das sind die Kriterien, auf die man seine Entscheidung stützen sollte. Insbesonders der letzte Absatz ist nicht zu unterschätzen!

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Ich würde es machen, wenn die Vorgaben erreichbar sind und mir diese Arbeit auch tatsächlich Spaß macht. Wenn es Spaß macht und auch ein höheres Einkommen in Aussicht ist, sollte man solche Angebote wahrnehmen. Wenn es allerdings eine Arbeit ist, die nicht soviel Spaß macht und man tut es nur um am Ende des Monats seine Rechnungen bezahlen zu müssen, dann würde ich eher davon abraten. Möglicherweise fehlt dann die Motivation um die Vorgaben zu erreichen.

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Ich würde es tun.

Aber ich habe auch ein fast gegen 0 tendierendes Sicherheitsstreben was mein Einkommen angeht und war fast mein ganzes Leben selbständig. Etwas anderes als erfolgs- bzw. leistungsabhängige Bezahlung kenne ich gar nicht.

Die Frage ist wie du dich selber einschätzt, deine Fähigkeiten und deinen Marktwert und worauf du wert legst. Jeder Mensch tickt da ein bisschen anders.

Allerdings erschließt sich mir der Sinn nicht, wenn man eine erfolgsabhängige Bezahlung anbietet, aber diese nach oben deckelt, so verstehe ich zumindest deinen Beitrag.

Auch die Einwürfe von freelance finde ich solltest du dir zur Herzen nehmen.

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In Deutschland will man immer Lohnerhöhungen - in guten wie schlechten Zeiten - und Fixgehälter, Tarifverträge und möglichst alles abgesichert und ohne Risiken. Man möchte jedoch auch partizipieren, wenn es dem Unternehmen gut geht. Nur eben ohne Risiko.

Das ist aus meiner Sicht zwar mal ein Wunsch, aber ein unsinniger.

Wenn man sich in ein Unternehmen in geeigneter Position einbringt, dann kann man tatsächlich zum Erfolg des gesamten Unternehmens beitragen. Traut man sich also selbst etwas zu, ist motiviert und will nicht einfach nur die Zeit in einem warmen Büro absitzen, dann ist ein Gehalt mit Gewinnbeteiligungskomponente bzw. an Zielerreichungen gekoppelt eigentlich doch perfekt.

Ein Anteil von 15% variabel ist recht wenig. Ich kenne hier eher Zahlen von 30-60%.

Da ich mir zutraue, realistisch gesetzte Ziele auch zu erreichen und ggf. zu übererreichen, würde ich persönlich das Angebot annehmen. Die Frage ist nun also: wie siehst Du Dich?

Nicht annehmen solltest Du natürlich, wenn gerade noch Tilgungen für ein paar Hausdarlehen anstehen und das Risiko einer Schwankung des Einkommens um 15% nach unten hier gefährlich wird.

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Hast Du Vertrauen in Deine Arbeit? Ja/Nein.

Dann mache es, oder lass es bleiben.

Ich habe mein ganzes Leben, ob als Angestellter, oder selbständiger immer nur zu 100 % meine Vergütungen in Abhängigkeit zur Leistung bekommen.

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