Gehaltspfändung wegen angeblich nicht gezahltem Kindesunterhalt, kann jemand helfen ?

5 Antworten

Nimm dir sofort einen Anwalt zu Hilfe und lege Widerspruch ein, wenn die Berechnung nicht der Wahrheit entspricht!!! Bist du im Recht, musst du ja im Ernstfall nicht mal für die Anwaltskosten aufkommen. Überlege es dir also gut, auch wenn dein Einkommen nicht so dolle ist, wäre das vllt eine Investition wert.

Hier helfen keine Hobbytips, sondern nur anwaltliche Hilfe. Es sind im einzelnen die möglichen Rechtsmittel und Ansprüche zu prüfen, d.h. man muss hier sehr detailliert in den Fall eintauchen. Nichts für ein Internet-Forum.

Einer Gehaltspfändung geht ja zumindest eine Zahlungsaufforderung und ein Unterhaltstitel voraus. Was hast Du denn mit diesen gemacht? Da war eigentlich vorher genügend Zeit zu reagieren und Einspruch zu erheben. Jetzt, da das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist hilft nur noch ein guter Anwalt weiter.

Erschlichener Unterhalt?

Wenn ein Vater (Kind 16J) Unterhalt zahlt und das Kind nicht mehr bei der Mutter lebt sondern bei der Großmutter (Vater lebt in einer anderen Stadt wäre schlecht wegen Schule usw.) und die Mutter noch immer nach mittlerweile 7Monaten das Unterhaltsgeld PFÄNDET (direkt vom Lohn) und dem Kind nur einen Bruchteil auszahlt ist das nicht erschlichender Unterhalt? Der Mutter steht das Geld doch gar nicht mehr zu, zumal der Vater schon Mehrfach die Mutter darauf hingewiesen hat die Pfändung zu stoppen (die Pfändung war nur weil die Mutter darauf bestand - der Vater hat immer Pünktlich gezahlt).

Wenn die Pfändung irgendwann gestoppt ist, was ist mit dem Zuviel gepfändeten Unterhalt, die Mutter ist doch auch seit 7 Monaten zum Bar Unterhalt verpflichtet, zahlt aber nix - pfändet lieber voll vom Vater.

Was kann man da machen?

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Mein Sohn 20 hat plötzlich eine Behinderung, keine Ausbildung, bin ich unterhaltspflichtig?

Mein Sohn 20, hat vor knapp 2,5 Jahren, den Hauptschulabschluss nachgeholt, allerdings im Durchschnitt 4. Ich hab weiter Unterhalt gezahlt. Zu seinem 18ten, schrieb er ein Brief, ob ich weiter Unterhalt zahle, da er keine Ausbildung habe. Beim Nachfragen, kam heraus, das er eine Maßnahme beim Arbeitsamt macht, diese hab ich mit finanziert.

Ich wollte, mit meinem Sohn, nach einem halben Jahr darüber sprechen. Er ist 2 Wochen vor Beendigung der Maßnahme in Urlaub gefahren. Während des Urlaubs, hat er sich auf unbestimmte Zeit krankschreiben lassen (er kann sich nicht bewerben, arbeitsunfähig) mit dem Verweis, das er einen Termin beim Neurologen hat und das ich gefälligst Unterhalt zu zahlen habe.

Auf Nachfragen meines Anwaltes, was er bis jetzt unternommen hat, wurde nicht reagiert. Erst 4 Monate später, hat mein Anwalt ein Schreiben bekommen, daß er 40 GdB anerkannt worden. Er hat eine Entwicklungsstörung und das ich unterhaltspflichtig bin. Der Befund kam 1 Monat verzögert, damit ich kein Widerspruch einlegen könnte, zu mal mein Sohn, den Antrag im vor Jahr Mai stellte. Außerdem macht er wieder eine Maßnahme beim Arbeitsamt, und ich bin überzeugt, das er nach Beendigung wieder auf unbestimmte Zeit krankschreiben läßt.

Ich kann meinem Sohn eine Lehrstelle, als auch Arbeitsplatz besorgen.

Mein Anwalt schrieb das, der Gegenseite, ebenso das er trotzdem arbeitsfähig ist. Und was wir unter einer Entwicklungsstörung zu verstehen haben.

Es kam wiederum keine Antwort. 3 Monate später wurde ich auf Unterhalt verklagt.

Wenn mein Sohn eine Lehre macht oder Schule, zahle ich sofort, aber doch nicht Maßnahme, krank, Maßnahme, krank.

Was hab ich für Möglichkeiten, hab da etwas von der Grundsicherung gelesen, bei Arbeitssuchende behinderte Menschen, ich habe auch unter 100.000 Euro Jahreseinkommen!?

Wenn das durchgeht, würde ich ja dauernd Unterhalt zahlen, bis zur Rente und darüber hinaus. Weil wenn er keine Lust mehr hat zu arbeiten oder auf eine Lehre, kann er ja dann x-beliebig seine Behinderung vorschieben und einem auf krank machen.

Was hab ich für Möglichkeiten?

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