Gehaltserhöhung oder Dienstwagen. Was ist steuerlich günstiger?

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5 Antworten

pauschal beantwortbar? nein!

ich hatte mal denselben fall. du wirst nicht umhin kommen zu rechnen.

bei mir war die entscheidung letztendlich ein nein. der AG wollte "nur" die leasingraten tragen, spritkosten sollte ich selbst tragen (weil eigentlich fast zu 100% privatfahrten). ich wohnte damals weit entfernt vom AG.

also musst du die rechnung aufmachen: steuervorteil durch die entfernungspauschale gegen steuernachteil durch die besteuerung des dienstwagens als geldwerter vorteil (1% des neuwagenpreises + 0,03% je distanz-km).

und dann musst du berücksichtigen, was dir die gehaltserhöhung netto bringen würde.

ich hätte mich damals für den dienstwagen entschieden, wenn der AG sämtliche kosten (sprit etc) übernommen hätte. dann wäre die rechnung aufgegangen.

viel spass beim rechnen!

Tolle Situation, einen Dienstwagen zu Hause zu haben. Glückwunsch!

Wenn Du einen Firmenwagen nicht brauchst (und Du keine Wegekosten zu Deiner Arbeitsstätte hast), dann hast Du von der Gehaltserhöhung mehr, als wenn Du stattdessen den geldwerten Vorteil (1 % + 0,03 %/Entfernungs-km x Entferungs-km; % jeweils bezogen auf Fahrzeuglistenpreis) eines Firmenwagen versteuern müßtest. Siehr hierzu meine Antwort zu Obelix.

Na, wenn der zweite Wagen nicht benötigt wird, wäre es doch herausgeworfenes Geld.

ZUr Frage was günstiger ist, muss man sehen, mit wieviel der Wagen angerechnet würde, oder wie hoch die Gehaltserhöhung wäre.

wie der neue Nettolohn wäre, kann man hier ermitteln:

www.nettolohn.de

Dazu dann der Vergleich, was das Auto bringen würde, aber das lohnt nur, wenn man sowieso zwei Wagen hat udn dadurch einen privaten verkaufen kann.

Durch die 1% Regelung hast du weniger Geld zur Verfügung für ein Auto, das du nicht brauchst. Also lieber ein bißchen mehr Netto.

Von der Erhöhung merkst du zu wenig und durch die 1% Regel wird ein (nicht notwendiges) Auto ziemlich kostspielig...

Nimm eine Gehaltserhöhung in Form einer betrieblichen Altersvorsorge.

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