Gehaltserhöhung durch einen deutlich höhere Vertrag beim anderen Arbeitgeber

4 Antworten

Eine Gehaltserhöhung in dieser Höhe ist nur durch einen Wechsel des Arbeitgebers erzielbar, das muß Dir klar sein. ich würde durchaus vor einem Wechsel das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen, aber ihm nur soviel sagen, dass Du darüber nachdenkst, aus Einkommensgründen Dich zu verändern. Wenn er Dich dann halten will, wird er sicher verhandlungsbereit sein. Allerdings wirst Du niemals auch nur ein annähernd hohes Gehalt erwarten dürfen.

Auch sollte Dir klar sein, dass es bei dem Gehalt des anderen Arbeitgebers sich noch Haken gibt, die diese gute Vergütung berechtigen.

Vorausgesetzt, du bist keine Frau, bei welcher der Arbeitgeber tausend Zugeständnisse machte, was die familienverträglichkeit des Arbeitsplatzes anbelangt.

Das Spiel geht so: man bleibt nur in dem Unternehmen, im dem man entweder sehr gut behandelt wird (es geht um Geld, Urlaub und Arbeitszeiten). Aus allen anderen wechselt man, wenn man ein merklich besseres Angebot bekommt und 15 TEU im Jahr und ein Firmenwagen sind merklich besser.

Du kannst das Spiel nicht mitspielen aber jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.

Du kannst allerdings auch bei deinem bisherigen Arbeigeber anfragen, ob du ihm 65 TEU und einen Firmenwagen wert bist. Die Entscheidung wird dir so abgenommen. Es hat Gründe, aus denen du dem neuen Arbeitgeber das wert bist und wenn dein alter dich weniger schätzt, soll es nicht dein Problem sein.

Schon wegen des Angebots sollte sich das mit dem Wohlfühlen - so du es nicht annimmst - bald erledigt haben. Glaubst du wirklich, du fühlst dich auf Dauer in einem Unternehmen wohl, das dir (beides zusammen + Sozialabgaben) über 1.500 € im Monat zu wenig bezahlt???

Sag Deinem Chef klipp und klar, dass Du ein Angebot anderen Firma zu wesentlich besseren Konditionen vorliegen hast und frage ihn, ob mit ihm eine Verhandlungsbasis besteht.

Entweder kommt ein Nein und Du weißt, woran Du bist und wechselst die Firma, oder er möchte Dich halten und kommt Dir finanziell entgegen.

Auf jeden Fall hast Du dann klar Schiff gemacht , wirst nicht fadenscheinig vertröstet und weißt woran Du bist.

Auf jeden Fall hast Du dann klar Schiff gemacht , wirst nicht fadenscheinig vertröstet und weißt woran Du bist.

@Primus

Nach dem bisherigen Verlauf, nämlich mehrfach zu fragen und dann keine Antwort zu bekommen, ist deine Annahme wohl ziemlich optimistisch. Wenn man ihm vorgaukelt, dassman das erst intern besprechen muß, der Herr X und die Frau Y nicht anwesend sind, die zur Entscheidung beitragen müssen, ist der neue Job Geschichte geworden. Bisher hat man den/die Fragesteller auch nicht ernst genommen, denen fällt schon wieder etwas Neues ein, um Zeit zu gewinnen.

Auch seinen Chef sollte man nicht zum Jagen tragen müssen.

Als Angestellter würde man, wenn man seine Arbeit nicht erledigt, auch rausfliegen.

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@RatsucherZYX

@RatsucherZYX: ich würde an seiner Stelle auch nicht vorsichtig fragen, sondern dem Chef sozusagen die Pistole auf die Brust setzen.

Man kann dem Chef ein Ultimatum stellen indem man sagt, dass bis zum Tage X eine Entscheidung gefallen sein muss, egal ob Frau Meier oder Herr Schmidt anwesend sind oder nicht.. Passiert das nicht, käme von meiner Seite die Kündigung und der Wechsel zur neuen Firma.

Aber das wäre mein Vorgehen, da ich schwammige Aussagen auf den Tod nicht ausstehen kann.

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Darf der Arbeitgeber die mir zugesicherte Gehaltserhöhung zurück nehmen?

Hallo zusammen,

ich hoffe das mir jemand mit einem Rat weiterhelfen kann.

Ich arbeite bei einer Bank intern im „Backoffice“ und stehe eigentlich im guten Verhältnis zu meiner Vorgesetzten.

Im Oktober 2018 hatten wir ein Zielvereinbarungsgespräch geführt wo ich auch angesprochen habe das sich mein Aufgabengebiet ständig erweitert und ich dementsprechend Leistungsgerecht bezahlt werden möchte, sprich eine TG Erhöhung haben möchte. Meine Vorgesetzte hat mir hier zugestimmt und meinte das Sie im Januar die Budgetierung planen muss und schreibt sich das auch mit ein.

So, es ist weder im Januar, Februar, März und April nichts passiert obwohl ich des öfteren nachgefragt habe auch per Mail, wurde aber nur vertröstet das die Angelegenheit noch in Bearbeitung ist. Am 18.04.19 kam dann die E-Mail mit folgender Aussage: Die Unterlagen von dir werden aufbereitet und an die Personalabteilung weitergeleitet.

In der Zwischenzeit hat sich bei mir auch privat was geändert weshalb ich entschlossen habe ein Vollzeitstudium anzufangen ab November.

Die Gehaltserhöhung hat bisher immer noch nicht stattgefunden. Obwohl diese mir Zugesagt wurde.

Da ich im guten Verhältnis zu meiner Vorgesetzten war und Fair sein wollte habe ich Sie über meine Pläne informiert, damit die rechtzeitig eine Nachfolgerin finden können und Bescheid geben das ich auf jeden Fall noch bis Ende Oktober da sein werde.

Eine schriftliche Kündigung habe ich noch nicht abgegeben.

Heute habe ich nochmal bei meiner Vorgesetzten nachgefragt bzgl. der zugesichert Lohnerhöhung diese meinte dann da ich ja kündigen werde steht das nicht mehr zur Debatte obwohl ich noch 6 Monate im Betrieb bleiben werde und keine leistungsgerechte Bezahlung kriege.

Ist das überhaupt rechtlich zulässig?

Kann man in meinem Fall was unternehmen da ich jetzt benachteiligt werden obwohl die schriftliche Kündigung nicht mal vorliegt?

Ich wäre euch für jeden Ratschlag dankbar.

Lg. J

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