Gehalt wurde falsch berechnet - muss ich eine Rückzahlungsforderung fürchten?

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5 Antworten

Damit musst du eher nicht rechnen, denn ein Rückzahlungsanspruch für den Arbeitgeber besteht nur dann die Möglichkeit besteht dass der Arbeitnehmer sich der Überbezahlung bewusst war. Das ist aber eher der Fall wenn du höhere Summen zu viel bekommen hast. Bei 50 Euro monatlich ist es realistisch dass du davon nichts wusstest.

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Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt, dass derjenige, der zu Unrecht etwas erhalten hat, dieses wieder zurückzugeben hat. Nach § 812 BGB ist die Überzahlung dann zurückzuerstatten, wenn der Arbeitgeber sie ohne Rechtsgrund erbracht hat, der Arbeitnehmer somit auf dieses Geld keinen Anspruch hat.

"Bei geringfügigen Überzahlungen im unteren und mittleren Einkommensbereich wird ohne nähere Darlegung des Arbeitnehmers davon ausgegangen, dass die zu viel gezahlten Beträge für einen erhöhten Lebensunterhalt verbraucht wurden und eine Bereicherung nicht mehr vorhanden ist (vgl. BAG vom 25.04.2001, Aktenzeichen 5 AZR 497/99). Das Bundesarbeitsgericht hat zehn Prozent für geringfügig erachtet."

http://www.arbeitsrecht.de/newsletter/archiv/2011/ueberzahlung-des-gehalts-pech-fuer-den-arbeitgeber-23-11.php

Wenn das bei dir zutreffend ist , brauchst du nichts zurückzahlen .

Gruß Z... .

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50 Euro zu viel monatlich ausgezahlt worden

das kann ja viele Gründe haben. Und unklar ist, woher der Fehler iHv. 50 Euro kommt. Wenn es zuviel brutto war, dann wird die Firma an dich herantreten und kann das.

Eine Auszahlung kann jedoch auch falsch sein, weil die Abgaben falsch berechnet wurden. Sind es die Sozialabgaben, dann ist es nicht nur der AG, sondern auch die Sozialversicherungen, die Geld von dir wollen. Ist es eine falsche Steuerabgabe, dann ist das insofern weniger kritisch, denn das wird bei der Einkommensteuererklärung genau berechnet. Dann sind deine Abgaben bisher zu gering bei den Steuern und die wird man von dir fordern.

Wie auch immer es ist: ja, der AG kann das von dir fordern, sofern er überhaupt für das Einfordern zuständig ist.

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Wo lag denn das Problem? Im Brutto oder im Netto?

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Klar doch. Hoffe Du hast das Geld noch.

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