Gefälligkeitsschaden - Schadensersatzpflicht

3 Antworten

Hier ist mal ein Fall, wo Versicherung- und bürgerliches Recht nicht völlig auseinander fallen.

Das was Der Mann für Dich gemacht hat war eine Gefälligkeit und da ist er von der Verpflichtung Schadenersatz zu leisten befreit, wenn es sich wie hier um eine leichte Fahrlässigkeit handelt.

Wenn er aber entsprechend versichert ist und eine Haftpflicht mit der "Gefälligkeitsschadensklausel" hat, dann muss er die für diesen Fall in Anspruch nehmen.

siehe hier:

http://www.anwalt.de/rechtstipps/gefaelligkeit-haftung-fuer-missgeschicke_003432.html

Hat er keine solche Versicherung, muss Du das Mobiltelefon selbst zahlen.

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Dann sind wir uns ja einig ;-))

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Die Gefälligkeit wurde durch einen Fremden erbracht, also weder Freund noch Verwandschaft noch Nachbar.

Was ist mit der Zeugenaussage?

Danke MaxMaxel

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@MaxMaxel

@MaxMaxel

Wer das ist, ist völlig egal. es ist eine Gefälligkeit. So, oder so.

und wenn der, eventuell nervös, weil es nciht gleich geklappt hat, die dann fallen gelassen hat, ist es eben Pech.

Die Wechselfälle des Lebens.

Die angeführten Urteile zeigen das.

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Bei einem Gefälligkeitsschaden wäre es wichtig zu wissen, ob derjenige, der helfen wollte eine Haftpflichtversicherung besitzt.

Ist das der Fall, meldet er den Schaden und die Sache ist aus der Welt.

Besteht allerdings keine private Haftpflichtversicherung sieht es wohl so aus, dass der sogenannte stillschweigende Haftungsausschluss greift.

Dabei wenden die Gerichte ihn nur in extremen Ausnahmefällen an. Denn grundsätzlich soll der Geschädigte den Schaden ersetzt bekommen, der ihm zugefügt worden ist.

Andererseits soll derjenige, der einem anderen etwas Gutes tun wollte, nicht übermäßig finanziell belastet werden, wenn ihm versehentlich ein Missgeschick unterläuft.

Besteht kein Versicherungsschutz, kommt ausnahmsweise ein stillschweigender Haftungsausschluss in Betracht.

http://www.anwalt.de/rechtstipps/gefaelligkeit-haftung-fuer-missgeschicke_003432.html

Stillschweigender Haftungsausschluss bei Gefälligkeitshandlungen.

Er muss es nicht ersetzen.

Wenn er eine Haftpflichtversicherung hat, welche Schäden aus Gefälligkeitshandlungen mitabdeckt, so soll er sie jedoch bitte bemühen.

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