Gefährdet man als Volljähriger mit Unterhaltsanspruch den Unterhalt durch Aufnahme Minijob

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Üben Studenten beispielsweise regelmäßig einen 450-Euro-Job (Minijob) aus, was durchaus üblich ist, so handelt es sich hier nicht um eine nur “gelegentliche” Erwerbstätigkeit, daher ist von den Einkünften ein Teil auf den Unterhaltsbedarf anzurechnen.

Allerdings bleibt hiervon ein Teil für berufsbedingte Aufwendungen anrechnungsfrei, mindestens 60 Euro. Von dem ermittelten, anrechenbaren Einkommen, welches nach Billigkeit (je nach OLG) herangezogen wird, wird nur die Hälfte angerechnet.

http://www.unterhalt.net/kindesunterhalt/studenten.html

Jain!

Die Tochter wird sich von der Hälfte des Einkommens aus dem Nebenjob einen Teil anrechnen lassen müssen. Die Unterhaltspflicht des Vaters erlischt damit zwar nicht, aber seine Zahlungen können in diesem Zeitraum geringer ausfallen.

Weiterer Unterhaltsanspruch der Ex-Frau trotz Altersrente beider Partner? Und wenn ja, wie viel?

Hallo!

Mein Mann und ich versuchen, eine Antwort auf folgende Frage zu finden und stoßen auf unterschiedliche Informationen:

mein Mann wurde 1997 nach 20 Ehejahren geschieden, der Unterhalt für die Ex-Frau berechnet. Sie selbst hat bis Dezember 2014 in einer 3/4-Stelle gearbeitet, bezieht jetzt Altersrente und bekommt weiterhin Unterhalt von meinem Mann, der erst Ende dieses Jahres in Altersrente gehen wird.

Nun gibt es ja den berechneten Versorgungsausgleich, den sie ja bekommt, sobald mein Mann in Rente geht.

Meine Frage ist nun: Wie ist das mit dem weiteren Unterhalt geregelt? Ich habe diese Hälfte/Hälfte-Regelung gefunden, verstehe aber nicht wirklich, wann und wie sie angewandt wird, und ob der Unterhalt weiter gezahlt werden muss. Vor allem:

Wonach wird der dann zu zahlende Unterhalt (mein Mann "verdient" in der Rente ja auch weniger) berechnet und wird der Differenzbetrag der Hälfte/Hälfte-Regung mit dem Versorgungsausgleich verrechnet?

Beispiel: Mann 1500 Euro Rente Frau 800 Euro = 700 Euro Differenz : 2 = 350 Euro Frau kriegt diese 350 Euro dazu - wenn ich es richtig verstanden habe.

Werden diese 350 Euro nun auf den sowieso schon bestehenden Versorgungsausgleich angerechnet oder müsste mein Mann dann "doppelt" zahlen?

Vor allem: wer hat explizit festgelegt, ob mein Mann lebenslang Unterhalt zahlen muss? Bisher waren wir davon ausgegangen, dass sich dieses leidige Thema mit dem Renteneintritt meines Mannes endlich erledigt hätte :-(

Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe, das ganze Thema verwirrt mich!

Ich freue mich auf Antwort und sage jetzt schon mal Dankeschön!

...zur Frage

Wie lange muss der Vater Unterhalt zahlen?

Der Sohn eines Bekannten, gerade 25 geworden, beendet jetzt sein Studium, hat aber noch keine Stelle. Er lebt mit seiner Freundin zusammen, die noch in einer Ausbildung steckt. Beide werden von den Eltern unterstützt. Wenn der Sohn keine Stelle findet, hat er dann immer noch Anspruch auf Unterhalt seines Vaters - und wie lange noch - oder muss er Hartz IV beantragen?

...zur Frage

Vater zahlt nicht in Höhe des Unterhalt?

Hallo , die Tochter ist 18 j und noch Schüler. Der Vater setzte den Unterhalt aus als sie 18 wurde . Er hat ein brutto von ca 3000€ der Unterhalt war bei 480€( älter 16 Jahre ) und 50% Kindergeld Abzug . Jetzt meine Frage : er hat bei 3000€ 0,5 Kinderfreibetrag und ich hab mit 800€ Netto auch 0,5 Kinderfreibetrag. Ich zahle 150€ Unterhalt an mein Kind er will 200€ Unterhalt zahlen obwohl er über 500€ zählen könnte . Die Tochter will nicht vor Gericht es einklagen. Wie und wo kann ich das unverhältnismäßige aufteilen des Kindergeldfreibetrages ( 0,5/05 ) geltend machen? Danke im Voraus für Informationen.

...zur Frage

Wie wird vom Gericht ein Minijob beurteilt (8,50€ / Stunde) und beim nachehelichen Unterhalt berechnet ohne Mindestlohnunterschreitung?

Hat jemand schon mal den Fall gehabt das ein Familiengericht den Minijob vom nachehelichen Unterhalt ausschließt? (Weil er dann unter 8,50€ pro Stunde kommt??

...zur Frage

Unterhalt an den Ehemann / Grundsicherung / und Bafög an Tochter

Es geht um folgenden Sachverhalt:

Eine Frau ist mit einem Mann verheiratet, aber seit über 10 Jahren getrennt lebend. Scheidung gibt es nicht. Die Tochter studiert und bekommt Bafög. Der Ehemann und Vater der Tochter ist 66 und bekommt eine Rente i.H.von 95 Euro. ( hat also kaum bis nie gearbeitet. )

Ich bin der Lebensgefährte dieser Frau und bekomme eine Rente i.H.von 694,43 bin 55 und habe aber mal gearbeitet. Es ist eine Erwerbs- Unfähigkeitsrente. Die Frau verdient 1810 Euro als Mitarbeiterin der ARGE./ Seit 5 Jahren )

Die Frau und Ich sind eine eheähnliche Gemienschaft.Wir haben die Tochter gemeinsam groß gezogen und zu dem gemacht, was sie jetzt ist, eine Studentin, während der Ehemann keinen Kindesunterhalt zahlen konnte wegen dauernder Arbeitslosigkeit ( Lebenslänglich )

Der Ehemann ( nicht ich ) reicht jetzt einen Antrahg auf Grundsicherung ein, wonach die Ehefrau ihm Unterhalt zu zahlen hat. Seine 95 EUR Rente reichen ihm verständlicher Weise nicht. ( Warum er überhaupt rente bekommt ist und bleibt ein Rätsel )

Die Tochter begeht jetzt das dritte Semester, und reicht einen Bafög Antrag ein. Die Mutter überweist der Tochter jeden Monat neben dem Kindergeld von 184 Euro noch jeweils 90 Euro bis zu .200 Euro. Miete im Studentenheim und ähnliches wird von dem konto, also von der Bafög abgezogen.

Frage 1 Soll Sie sich die Mutter scheiden lasen, und ergibt dies einen Sinn, um dem Ehemann gegenüber den Unterhalt ( gem.Antrag auf Grundversorgung ) einzusparen, wenn:-- Frage 2 ein Versorgungsausgleich in so einer Scheidung die Ehefrau generell besser stellt ?oder:-- Frage 3 muss ich mein Einkommen auch anrechnen lassen, wenn er einen Grundversorgungsantrag stellt ? ( Eheähnliche Gemeinschaft mit der Ehefrau des Grundversorgungs-Antragstellers.) Frage 4 Zahlt das BAFÖG noch die Leistung an die Tochter der beiden, wenn die Grundversorgung noch in Arbeit ist, ( Antragstellung seit März ) und muss die Mutter die Kosten der studierenden Tochter übernehmen, falls Sie dem Noch-Ehemann Unterhalt zur Grundsicherung hinzuzahlen muss ? ? ( wegen Einkommen ) Frage 5Die Tochter wohnt nicht bei der Mutter und nicht bei dem Vater und ist Volljährig, wie lange besteht der Unterhaltsanspruch ?

Es gibt keinen Ehevertrag Wenn der Vesorgungsausgleich gestellt wird, bei einer eventualen Scheidung der beiden, ändert dies die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung an den Noch-Ehemann ? Oder kann dies durch Rentenanwartschaften abgewendet werden ?

Lohnt sich generell eine Scheidung oder ist diese der Sachlage angemessen vielleicht "Unwirtschaftlich ?"

Wichtig: Die Ehefrau zahlt "Schulden" an die Bank ab, also ca 6 Jahre noch in höhe von 620 Euro, monatlich und hat einen völlig ausgeschöpften Dispo in höhe von 5.800 Euro Zusammengefasst: 620 Euro Schulden 544 Euro Miete 127 Strom 93 Gas 28 Wasser 34 Internet / telef.

Der Rest ist für Lebensmittel/ also auch nicht so viel meine Rente dazu

Privatinsolvenz beantragen ? Ja oder Nein ?

...zur Frage

Unterhalt kürzen weil Rechnung nicht bezahlt

Hallo, ich habe mich vor einem halben jahr von meiner frau getrennt. Wir haben uns über den Unterhalt geeinigt. Mein Handyvertrag läuft mit einer Partnerkarte für sie, auch hier haben wir uns geeinigt, das sie einen Teil der Grundgebühr+ihre Gesprächsgebühren zahlt. Hat bisher immer funktioniert, jetzt hat sie den offenen Betrag nicht überwiesen. Kann ich den vereinbarten Unterhaltsbetrag um die offene Summe kürzen?

Vielen Dank für eure Beiträge

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?