Geerbtes Vermögen aus dem Ausland nach Deutschland?

1 Antwort

Ein Transfer von Geld ist kein steuerpflichtiger Vorgang.

Unter welche Einkunftsart sollte es in der Einkommensteuer fallen?

Wo ist die Gegenleistung, wenn wir in der Umsatzsteuer nachsehen?

Die Frage wäre hier, wenn überhaupt, war die Erbschaft eventuell erbschaftsteuerpflichtig?

Wann wurde was und wieviel von wem geerbt?

Nehmen wir mal an, DU hättest in der Türkei den Gegenwert von 300.000,- Euro von Deinem Vater geerbt. = Erbschaftsteuerfrei.

Nehmen wir an, Du hättest von einem Onkel 50.000,- Euro geerbt. Freibetrag 20.000,-, also 30.000,- sind zu versteuern. Eventuelle türkische Erbschaftsteuer wird angerechnet.

Der Transfer dieser Erbschaft ist dann aber kein steuerlich relevanter Vorgang.

Muss ich das Geld erst in Deutschland "anmelden", oder darf ich es einfach so auf mein Konto transferieren?

Das Geld wurde vor 5 Jahren geerbt 6nd es handelt sich um einen entwas kleineren Betrag als in Ihrem ersten Beispiel.

Muss darau Umsatzsteuer bezahlt werden? Wie hoch in Prozent ist diese Steuer?

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@Zozo123

Ich würde mir gerne eine Eigentumswohnung kaufen. Fallen dann noch Umsatzsteuern an?

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@Zozo123

Umsatzsteuer auf einen Geldtransfer? auf keinen Fall.

Einfach bei der Bank sagen: Ich transferiere in den nächsten Tagen .....,- Euro aus der Türkei, von meinem dortigen Konto. Dann wissen die Bescheid.

Anzumelden ist es nicht, auch nicht bei der Bundesbank, weil es vom eigenen Konto kommt.

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@Zozo123

Nein, beim Kauf einer Immobilie, also auch einer Eigentumswohnung fällt Grunderwerbsteuer an. je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 %. Und natürlich die Kosten für Notar und Grundbuchamt.

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Lebensmittelpunkt in Österreich und Deutschland, Arbeit in Deutschland, Österreich und Schweiz, wie richtig Lohnsteuer berechnen?

Hallo und schon mal vielen Dank für eure Antworten! Meine Arbeiten und Aufenthalte 2016: Von Januar bis September 2016 war mein Nebenwohnsitz und Lebensmittelpunkt in Österreich, dort war ich auch bis Ende September als Student inskribiert. Mein Hauptwohnsitz ist seit jeher mein Elternhaus in Deutschland, jedoch seit vielen Jahren nicht mein Lebensmittelpunkt. Im Januar habe ich in Österreich gearbeitet und den Lohn auch in Österreich versteuert. Im Januar und Februar habe ich als Werksstudent in Deutschland gearbeitet und meinen Lohn in Deutschland versteuert. Von März bis Ende Juni habe ich dann ein Praktikum in der Schweiz absolviert. Ich hätte meinen Verdienst in der Schweiz versteuert, er war mit 2000 CHF/Monat jedoch so niedrig, dass steuerfrei. Ich habe dabei nicht in der Schweiz gewohnt, sondern war Grenzgänger mit einer Ferienwohnung in Deutschland. Dabei bin ich jedoch fast jedes Wochenende nach Österreich gefahren, durch die Arbeitstage (5 Werkstage) war ich jedoch von März bis Juni die meiste Zeit in Deutschland. Seit Mitte September habe ich meinen Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt in einer eigenen Wohnung in Deutschland, ich arbeite in Deutschland, versteuere hier und habe keinen Wohnsitz mehr in Österreich. Krankenversichert war ich von Januar bis Mitte September in Österreich, seit Mitte September in Deutschland. Es wurde mir verwährt, mich während meines Praktikums in Deutschland pflichtzuversichern, da mein Praktikum ja in der Schweiz war. Meine Frage ist nun, was muss ich berücksichtigen bei einem Lohnsteuerausgleich in Deutschland? Wie berechne ich meinen Fall richtig? Vielen Dank und schöne Feiertage!

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