Geerbtes Haus soll im Familienbesitz bleiben, es gibt 3 Kinder +5 Enkel. Kann nur ein Enkel erben?

2 Antworten

Ein Vererbung an einen, oder mehrere enkel ist äußerst ungünstig, wenn deren Eltern noch leben. Dann ist der Freibetrag geringer udn diese(r) Enkel müßte hohe Pflichtteile abgelten.

Da man auserdem zukünftige Erben bezüglich de Umgangs mit der Erbschaft nicht kontrollieren kann (hat man es einer Person vererbt, hat die die absolute Verfügung, sind solche Bedingungen nur sehr schwer in eine Form zu bringen, dass sie auch ziehen.

was ich in einem solchen Fall empfehen würde, ist folgendes:

Einerbvertrag in dem der/die Leute genannte werden, die das Haus bekommen. Alle anderen Erben werden mit einem Vorkaufsrecht im Grundbuch eingetragen.

Das dürfte die einzige Chance sein, den Willen durchzusetzen.

sonst bliebe nur die Gründung einer Familienstiftung, aber der Aufwand dürfte für ein Haus zu hoch sein.

Solange die leiblichen Kinder noch leben sind diese neben der Ehefrau die einzigen Erben. Enkel werden nur berücksichtigt, wenn deren erbberchtigter Elternteil verstorben ist.

Der sog. Pflichtteil steht den Kindern im Todesfall jedoch zu.

Wenn dieser Wunsch mit dem Haus nicht in einem Testament festgelegt wurde, können die Erben damit letzendlich machen, was sie wollen.

Schwierig wird es wenn die Ehefrau Geld auszahlen muss, weil man keine Erbengemeinschaft gründen möchte - dann kann es durchaus notwendig werden das Haus zu verkaufen.

Fortgeschrieben werden kann der Wunsch, das Haus im Familienbesitz zu belassen nur auf freiwilliger Basis.

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Frage zu Testament und Erbschaft?

Hallo,

erstmal zur Situation:

Meine Oma hat mich kürzlich darüber informiert, dass sie ein Testament geschrieben hat. Ich bin mir aber sehr unschlüssig, ob das rechtlich so funktioniert, wie sie es sich vorstellt:

Es besteht ein Barvermögen über ca. 40.000 € und ein Haus/Doppelhaushälfte mit derzeit geschätztem Wert von ca. 250.000 €.

Es gibt zwei Kinder, zu welchen sie aber ein sehr schlechtes Verhältnis hat und insgesamt 4 Enkel (jeweils zwei von einem ihrer Kinder, falls das eine Rolle spielt).

In ihrem Testament hat sie nun festgelegt, dass jeweils 12.000 € an ihre Kinder gehen sollen. Von den restlichen 16.000 € soll die Beerdigung und die Grabpflege bezahlt werden.

Das Haus soll an mich gehen, wobei ich dafür meinen Bruder mit 80k und meine beiden Cousinen mit jeweils 30k auszahlen soll.

Nach ein wenig Recherche sehe ich folgende Probleme:

1) Erbpflichtteil der Söhne

2) das Haus ist nachweislich und wissentlich mehr wert, als ich an meinen Bruder + Cousinen auszahlen "müsste".

Zum Thema Erbpflichtteil: Müsste ich die Söhne dann zusätzlich auszahlen, obwohl ich auch schon meinen Bruder und Cousinen auszahlen würde? Würde sich daran dann etwas verringern oder müssten wir den Erbpflichtteil an die Söhne auszahlen und trotzdem die 130k an die übrigen Enkel ?

Ich will für meine Oma und auch für uns einfach, dass alles geklärt ist und wir auch wissen womit wir zu rechnen haben, wenn wir das Haus annehmen. Die Auszahlung an die anderen Enkel ist grundsätzlich kein Problem. Wenn wir aber die Söhne auch noch zu einem gewissen Teil auszahlen müssten, möchten wir im Voraus einfach wissen, was auf uns zukommen könnte.

Unabhängig davon, besteht die Überlegung, dass mein Anteil an dem Haus schon vor dem Tod an mich übergehen soll (durch Schenkung?). Wir würden dann aber einiges an dem Haus renovieren, was seinen Wert nochmal erhöhen würde. Hier würde dann aber der Wert des Hauses zum Zeitpunkt der Schenkung eine Rolle spielen, oder?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

Viele Grüße

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Geerbtes Haus sollte verkauft werden, jetzt verzögert sich aber alles

Ich wollte ein Haus kaufen welches an drei Erben vererbt wurde. Eigentlich bestand Einigkeit und es gab auch schon einen Notartermin. Jetzt ist aber plötzlich ein 4. Erbe aufgetaucht der anscheinend einen berechtigten Anspruch auf einen Teil des Hauses erhebt und nicht verkaufen will. Ich hatte schon einen Vorvertrag mit den drei anderen und beim Notar hätte eigentlich die Übertragung geschehen sollen. Kann ich mir das Haus jetzt abschminken oder habe ich mit dem Vorvertrag einen rechtlichen Anspruch und wie die das mit den anderem Erben regeln geht mich nichts an?

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Mein Vater hat meinen Sohn als Alleinerben eingesetzt und ihm sein Haus vererbt. Die Ehefrau (meine Stiefmutter) erhält als Vermächtnis ein lebenslanges Wohnrecht und eine große Summe Geld. Nun hat sie ohne Nachfrage oder Einwilligung meines Sohnes ein Verkehrsgutachten für das Haus erstellen lassen, was aufgrund des Testamentes nicht nötig gewesen wäre. Wer hat nun das Testament zu zahlen - die Erbengemeinschaft aus der Tochter, der Ehefrau und dem Enkel oder die Ehefrau alleine, die es in Auftrag gegeben hat?

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