Gebühren für Rechtsanwalt bezahlen trotz Prozessgewinn?

2 Antworten

Wenn man gewinnt und der Gegner nicht zahlen kann.

Oder teilweise, wenn man mehr einklagen wollte, als man im Endefekt bekommt. Daher immer genau überlegen auf was man klagt.

Im Normalfall zahlt selbstverständlich die unterlegene Partei die Anwaltskosten. Wenn der Verlierer aber nicht zahlen kann und auch bei einer möglichen Zwangsvollstreckung/Pfändung keine Vermögenswerte zu holen sind, dann will der Anwalt natürlich trotzdem bezahlt werden. In so einem Fall kann es dann sein, dass man zahlen muss auch als Prozessgewinner

Anwaltswechsel, da dieser laut eigener Aussage wichtigeres zu tun hat und sich erst wenn Zeit ist kümmert?

Hallo wir werden jetzt seid ca 1 Jahr von unserem Anwalt in einer mietsache vertreten. Die Vertrauensbasis ist nicht mehr gegeben. Bis jetzt haBen wir nur einen Termin bekommen. Der rest läuft ( wenn wir Glück haben und ihn erreichen) telefonisch. Wäre ja auch nicht schlimm, aber man hat das Gefühl das er uns gar nicht richtig zuhört. Man bittet ihn bei einem gewissen Termin mit vor Ort zu sein da die Gegenseite sich sonst wieder ausreden einfallen lässt .... Er sieht es aber nicht für nötig. Ende der Geschichte war das die Gegenseite natürlich wieder eine ausrede hatte und weil wir ja mit 20 mann am mietobjekt aufgetreten wären. Fakt ist wir standen dort allein. Es ging darum das die gegenseite die dort befindlich Gegenstände abholt bzw entsorgt. Bis heute wurden nach ca einem hAlben jahr immer noch nix geräumt, aber wir müssen die Sachen trocken lagern. Als wir unserem Anwalt vor Weihnachten dann um eine Klageschrift baten, meinte dieser er hätte im moment wichtigeres zu tun und würde es aber zum ende vom Jahr rausschicken. Seid Anfang Januar versuchen wir ihn nun telefonisch zu erreichen, da wieder nix passiert ist. Keine rückruf! Jetzt haben wir um einen Termin gebeten, der heute schon wieder in den nächsten Monat verschoben wurde. Er kümmert sich einfach nicht, sagt auch noch zu uns was wir da wohl gemacht hätten, mit 20 Leuten usw.... Wäre er damals dabei gewesen hätte er jawohl gewusst das wir dOrt allein standen und man hätte sich vieles sparen können.... was Bitte kann man hier tun wenn es über die gerichtskosten Hilfe läuft?

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Welche Gebühren einer Bank sind bei einer geplatzten Lastschrift legal?

Ich bin ein wenig verwirrt. Ich habe gelesen, dass man die Gebühren, die eine Bank bei einer geplatzten Lastschrift verlangt zurückfordern kann. Gilt das für alle Gebühren? War bisher immer der Meinung, dass die Bank dafür schon Geld verlangen darf.

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Ärger mit Inkasso und Anwalt

Hallo! Ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt. Ein Anwalt will hier jetzt gegen uns das Verfahren eröffnen, weil wir eine Forderung nicht begleichen.

Folgender Sachverhalt:

Inkassounternehmen X fordert insgesamt 89,14 EUR . Hauptforderung 23,74, Mahnkosten 10 und der Rest 55,40 waren Inkassokosten (Inkassogebühr, Kontoführung, Adressermittlung, Auslagen für schriftliche Mahnung, Inkassoauslagen).

--> Auf diese Forderung haben wir reagiert indem wir nachgegoogelt haben ob so hohe Inkassokosten zulässig sind. Ergebnis war: Nicht höher als Rechtsanwaltskosten und die haben wir mit 32,50 gefunden. --> Wir haben 66,24 EUR überwiesen (23,74+10+32,50) und einen Brief an das Inkassounternehmen geschickt:

"Ich habe ihnen Grundforderung 23,74 + Mahnkosten 10,00 + 32,50 auf das von ihnen angegebene Konto überwiesen. Meines Wissens sind 32,50 bei dieser Höhe der Maximalsatz, den ein Inkassounternehmen ansetzen darf, deshalb habe ich auch nicht mehr überwiesen. Sollten sie darüber hinaus höhere Kosten geltend machen wollen bitte ich sie mir detailliert alle Kosten auf zu schlüsseln. Ich werde ihre Forderung dann prüfen / prüfen lassen. Sollten sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage nicht melden gehe ich ansonsten davon aus, dass die Angelegenheit sich mit Überweisung der 66,24 EUR erledigt hat."

---> UND EIN PAAR TAGE DANACH KAM POST VON EINEM ANWALT

Forderung (mit Androhung vor Gericht zu gehen): 89,14 EUR (das ursprüngliche von der Inkasso) -66,24 (unsere Zahlung)+ 39 (Rechtsanwaltshonorar + irgendwelche Auslagen) = 61,90

--> wir haben bei diesem Anwalt angerufen und versucht das zu klären. Wir wurden gebeten eine schriftliche Stellungnahme zu schicken.

--> Mail an den Anwalt:

"wie telefonisch gefordert hier die Stellungnahme:

Unserer Ansicht nach besteht kein Grund, dass sie für firma XY zur Zahlung auffordern. Grundforderung + Mahnkosten Firma XY + 32,50 wurden an die Inkasso gezahlt. Für höhere Kosten/Forderungen seitens des Inkassounternehmens wurde eine Kostenaufschlüsslung verlangt. Dies wurde neben der Zahlung der Inkasso auch schriftlich mitgeteilt. Den Brief an die Inkasso habe ich ihnen als PDF angehängt."

---> dann kam vom Inkassounternehmen ein Brief, dass sie bereits vorher den Fall an diesen Rechtsanwalt übergeben haben (komisch- denn der hatte die Zahlung ja in seiner Aufschlüsselung drin - also wie kann das sein!)

--> heute kam ein Brief des Anwalts mit einer Inkassokostenzusammensetzung und Forderungsaufstellung.Wenn wir nicht Zahlen nimmt er das verfahren wieder auf.

Jetzt meine Frage: Kann er das tun? Die Hauptforderung ist beglichen! Das Inkassounternehmen hat unserer Ansicht nach den Fall an den RA weiter weil wir nicht voll gezahlt haben und dafür sollen wir jetzt noch mehr blechen!!!!

Was würdet ihr tun? Mahnbescheid abwarten und dagegen Einspruch erheben? Oder hab ich was vergessen und die kriegen uns dran? LG Smarti

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Darf die Bank Gebühren verlangen, wenn sie eine falsche Überweisung zurückholt?

Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie ausversehen eine falsche Kontonummer für eine Überweisung genutzt hat. Dieses ist ihr einige Tage später aufgefallen. Laut der Auskunft der Bank ist es dann nicht mehr so einfach das Geld zurückzuholen. So wurde von der Bank das Verlangen einer Gebühr gerechtfertigt. Ist das zulässig? Wie hoch die Gebühr war, weiß ich nicht mehr, aber eigentlich ist eine Bank doch dazu verpflichtet dem Kunden bei der Wiederbeschaffung seines Geldes zu helfen oder?

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Müßte Uli Hoeneß nicht eigentlich pleite sein, wenn er immer die Wahrheit gesagt hat?

Ich meine, laut seiner ersten Aussage hat er bisher in seinem Leben 50 Mio Euro Steuer legal in Deutschland bezahlt. Damit könnte man doch ausrechnen, wie viel Geld er bisher verdient hat. (Steuersatz annehmbar).
50 Mio Steuern muß er jetzt nachzahlen. Das Geld mit dem er die "Steuern in der Schweiz erspekuliert" hat, hat er laut seiner zweiten Aussage ja wieder so ziemlich alles verzockt.

Somit hat er doch bisher ca. 100 Mio Euro verdient.
Minus 50 Mio. regulär bezahlte Steuer.
Minus 50 Mio Steuernachzahlung.
= 0 Euro.

Dann wäre doch im Endeffekt alles für Steuern draufgegangen?

Er hat ja sicher auch für seinen Lebensunterhalt was ausgeben müssen. Dann müßte er doch nun eigentlich pleite sein?

Wenn er andererseits nicht die Wahrheit gesagt hat, und doch noch mehr Geld im Spiel ist, von dem man bisher nichts wußte, dann könnte es doch ganz schnell passieren, daß die Staatsanwaltschaft wieder aktiv wird?

Oder habe ich da einen Denkfehler?

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Darf Anwalt gleichzeitig Eigentümer/Halter, den Fahrer und den Beifahrer nach Unfall vertreten?

Darf 1 Anwalt aufgrund eines Verkehrsunfalls den Eigentümer des Pkws zu Geltendmachung seines Sachschadens, den Fahrer für dessen Personenschaden und den Beifahrer gleichsam für seinen Personenschaden vertreten? Ich frage das aus der Sicht des Beifahrers, da ich eine bedenkliche Zurückhaltung bei der Geltendmachung meiner Schadensersatzansprüche feststellte.

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