Gebotskalkulation bei Teilungsversteigerung

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3 Antworten

Wieso willst Du die Immobilie selbst ersteigern? Das macht doch überhaupt keinen Sinn, denn wenn die Gegenseite ihre über die Grundschuld abgesicherten Kredite nicht mehr bedient, dann wird das Haus zwangsversteigert und Du hast nichts mehr.

Die Vorgehensweise sollte so sein, dass Du erst einmal forderst, dass die Grundschuld auf die Objekte übertragen werden, die damit finanziert wurden. Danach würde ich mir einen versierten Anwalt nehmen und prüfen lassen ob das mit dem eingetragenen Wohnrecht so seine richtigkeit hat, denn das kommt ja fast einer Enterbung gleich. Möglicherweise gibt es die Möglichkeit auf einen Pflichtteilsausgleich zu bestehen.

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Kommentar von Gutgeher
31.08.2012, 05:39

Hallo Snooopy155,

Ich hatte zwar schon vorher einen Kommentar geschrieben und verschickt; aber der scheint wohl im digitalen Nirwana haengengeblieben zu sein. :-(

Ich moechte nicht um jeden Preis die Immobilie ersteigern. Ich wuerde mich gerne mit der Gegenseite einigen. Aber wie schon erwaehnt, zeichnet sich dies nicht ab. Es wird lediglich geblockt und mit der Teilungsversteigerung gedroht. Daher moechte ich natuerlich gerne wissen, in welcher Situation ich mich befinde bzw. in welche ich gelangen wuerde. Und welche Optionen ich jeweils habe.

Wuerde die Bank denn mit Sicherheit zunaechst auf die hypothekbelastete Immobilie zugreifen? Oder erst, wenn die anderen Immobilien, in die die Gelder geflossen sind, nicht genug Wert erbringen?

Was wuerde mit dem Wohnrecht passieren, wenn ploetzlich die Bank die Hand auf der Immobilie hat?

Das mit der Ueberschreibung der Hypothek ist ebenfalls so eine Sache, da die Gegenseite behauptet, dass die Gelder nicht ausschliesslich zur Finanzierung der weiteren Immobilien verwendet wurden. Und ein Nachweis ist schwierig, da ich keinerlei Berechtigung habe, entsprechende Informationen aus erster Hand (z.B. Bank) zu erhalten. - Status nicht ausreichend. :-(

Im Uebrigen stimme ich Dir zu: Auch ich setze das Wohnrecht (gefuehlt) mit einer Quasi-Enterbung gleich. Aber lt. anwaltlicher Auskunft hat das seine Richtigkeit. :-(

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Gutgeber: Das geringste Gebort, basierend auf den den (angeblichen) Ersatzwert des Wohnrechts von 220 000 € und die Grundschuld von 150 000 € lassen eine Teilungsversteigerung praktisch ins Leere laufen.

Ich empfehle, eine kritische Überprüfung des Wohnwerts durchführen zu lassen, Oder ist die Wohnberechtigte ein Jahr alt mit einer stat. Lebenserwartung von 82,5 J., die Wohnfläche 110 qm mit einem fitkt. Mietpreis von netto 6,94/qm/mtl.?

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Kommentar von Gutgeher
31.08.2012, 05:11

Hallo Franzl0503,

Was heisst "ins Leere laufen lassen"? Dass sich kein externer Bieter findet?

Der Wert des Wohnrechts ist von einem Gutachter ermittelt worden. Details habe ich nicht, aber die Berechnung ging wohl (ca.): Stat. Lebenserwartung * fiktive Monatsmiete

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Irgendwie verstehe ich das noch nicht so recht. Auf der Immobilie, welche mit 240.000 EUR zu bewerten ist lastet ein Wohnrecht, welches mit 220.000 EUR zu bewerten ist? Das bedeutet, dass der Wert der Immobilie bei gerade mal 20.000 EUR liegt. Ich würde mal sagen, dass ein Verkauf hier wohl niemals gelingt, es sei denn deine Gegenseite kauft das Haus.

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Kommentar von Gutgeher
31.08.2012, 03:50

Hallo Topjob,

Nicht nur das. Es ist ja ebenfalls noch eine Grundschuld eingetragen, die bei Ersteigerung mit uebernommen wuerde. Also waere ein Bargebot im Negativbereich?! Daher meine Frage, wie diese Situation einzuschaetzen ist.

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