Gebiss als Baustelle. Trotzdem sollte sich ein Zahnzusatzversicherung lohnen? Wieso?

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8 Antworten

Für Leute, die in dem Alter Deiner Mutter sind, werden meist Senioren-Zahnzusatzversicherungen angeboten.

Sie stellen aber oftmals nur eine abgespeckte Version der „normalen“ Tarife eines Versicherers dar.

Da viele Zusatzversicherungen hinsichtlich der Zahnleistungen ohnehin schon schwach sind, gilt für Seniorenangebote im Normalfall: Die Leistungen beim Zahnarzt sind nicht auf dem gleichen Niveau wie die "Normal-Tarife". Ist ja auch logisch, sonst hätte man ja nicht extra ein zusätzliches Angebot, nur für Senioren gemacht.

In den „Normaltarifen“ mit Höchsteintrittsalter 55, 60 oder 65 Jahren will man die älteren Semester offenbar nicht versichern, sonst bräuchten die Versicherer ja kein Höchst - Aufnahmealter festzusetzen.

Daher haben die Versicherer spezielle Tarife sich nur für Senioren ausgedacht, deren Leistungen i.d.R. aber keine wirkliche Alternative darstellen – meist leisten diese nur 20,30 oder 40% für Zahnersatz, was für hochwertige Versorgungen entschieden zu wenig ist. Gerade für bei dem Ersatz älterer Prothetik entstehen oft Kosten in Höhe von einigen tausend Euro.

Also Vorsicht beim Abschluss in diesem Alter!

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Lohnen wird sich die Zusatzversicherung in jedem Fall, fragt sich nur für wen. Die beiden bereits vorliegenden Angebote werden meines Erachtens die teuersten Varianten der Schadensbegrenzung darstellen. Die Volks- und Raiffeisenbanken bzw. ihre Versicherungstochter R+V Versicherungen gelten allgemein nicht als Schnäppchenangebot. Der Zahnarzt scheint sehr geschäftstüchtig zu sein wenn er parallel noch Zusatzversicherungen vermittelt, was man ihm natürlich nicht vorhalten kann. Ich würde mich zunächst mal erkundigen ob es entsprechende Angebote der eigenen Krankenversicherung gibt, danch gibt es dann immer noch die Möglichkeit eines Vergleiches über Google.

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althaus: Durch die Sache mußt Du Dich selber durchbeißen. Wir nämlich kennen die Angebote nicht und wissen nicht, was da versichert ist und was ausgeschlossen wird. Offengestanden würde ich mich wundern wenn das rentabel sein sollte. Versicherungen sind nämlich idR weit weniger blöd als Versicherungsnehmer. Und ein Zahnarzt als Versicherungsvermittler wäre mir ohnehin suspekt. Würde mich nur mal interessieren was denn die Zahnärztekammer zu so viel Geschäftssinn sagt.

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Hallo,

das lohnt sich frühestens nach Abschluss der Sanierung. Der Zahnarzt scheint seiner Arbeit sowenig zu trauen, dass er weitere Arbeiten für notwendig hält. Die meisten Versicherungen versichern schon die bereits versorgten Zähne mit. Aber wie gesagt: Genau prüfen.

Viel Glück

Barmer

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Ich würde mal sagen, der Zahnarzt ist ein Versicherungslaie.

Bei einer solchen Vorgeschichte wird keine Zahnzusatzversicherung hier überhaupt eine Vertrag anbeiten können. Die bereits jetzt zu erwartenden Kosten würden ja unweigerlich der gesamten Versichertengemeinschaft aufs Auge gedrückt, das ist nicht im Sinne der Zahnzusatzversicherung.

Ihr müsst die Sache finanziell selber regeln.

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Das eine Angebot vom Zahnarzt, das andere von der Volks- und Raiffeisenbank (die arbeitet bekanntlicherweise mit der R+V als Partner zusammen) Wir haben vor kurzem beide eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Du (Deine Mutter) solltet Euch aber unbedingt beraten lassen, was mit einem z.B. monatlichen Zusatzbetrag zur gesetzlichen Versicherung von 25-30,--€ abgedeckt ist, Ihr werdet Euch beide wundern! Es gibt X Tarife, welche natürlich monatlich noch mehr kosten. Abdecken kann man viel! Die Gebissreinigung bieten viele gesetzliche Kassen schon gegen Aufpreis an (z.B. die DAK macht über die Hanse Merkur (Partner) dafür u.a. ein Angebot von monatlich ca. 6-7,--€ + evtl. Verwendung besseren Materials usw.-usw. Also mein Tipp, unbedingt vorher genau informieren und die Angebote vergleichen

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Bei der Mehrzahl der Versicherer ist ein Abschluß bei mehr als 2 fehlenden, nicht ersetzten Zähnen gar nicht möglich! Und ein weiterer Ausschluß bezieht sich auf laufende zahnärztliche Maßnahmen.

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Lest Euch dann mal bitte die Antragsfragen durch und auch was abgesichert ist!

Sorry, aber das dürfte rausgeschmissenes Geld sein und der Zahnarzt gehört mutmaßlich zu der Gattung weißer Raubritter.

Kennst Du den Spruch "Brennende Häuser werden nicht versichert?"

Bei Versicherungen ist es leider immer wieder die alte Leier. Online abschließen oder auf den Freund oder Zahnarzt hören und bloß nicht zum Makler gehen!

Und wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist am besten in den Foren lauthals beschweren.

Wenn überhaupt, dann geht bitte zu einem Makler. Doch bei Deiner Vorbeschreibunf vermute ich, dass es keine Versicherung die das Risiko zeichnet. Es sei denn die Gesundheitsfragen werden falsch ausgefüllt. Das nennt sich dann aber Versicherungsbetrug.

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Kommentar von althaus
22.06.2013, 18:36

So wie ich meine Eltern kenne, lesen sie sich weder die Antragsfragen noch die Bedingungen durch und vertrauen dem Zahnarzt. ...und ich will mich da nicht einmischen, denn wenn nicht bezahlt wird bin ich dann schuld!

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