Gebäudeversicherung: Grobe Fahrlässigkeit - Fragen

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Viele Versicherer verzichten mittlerweile auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit. Das betrifft die von Dir verursachten Schäden oder die Deiner mit im Haushalt lebenden Angehörigen.

Wenn z. B. ein Mieter grob fahrlässig einen Schaden herbeiführt, wird Deine Gebäudeversicherung diesen (auch ohne die Fahrlässigkeitsklausel) übernehmen und dann den Verursacher, z. B. den Mieter in Regress nehmen. Du kannst Deinen Mieter ja schlecht kontrollieren, ob dieser z. B. im Bett raucht oder seine Kerzen nicht löscht. Insofern besteht auch keine Kontrollpflicht. Ich würde mal hier gucken, ob ein Tarif mit dem Verzicht auf Fahrlässigkeit dabei ist:Werbung durch Support gelöscht Wenn Besuch kommt, hast Du ja genügend Einfluss, um einen etwaigen Schaden zu vermeiden. Gebäudeschäden sind da eher nicht zu erwarten, sondern eher Hausrat- oder Haftpflichtschäden. Wenn Deine Familienmitglieder nicht mit Dir unter einem Dach wohnen und selber über eine Haftpflicht verfügen, sind darüber Schäden abgedeckt, sollte es tatsächlich dazu kommen.

Wohngebäudeversicherung - Kosten Instandsetzung dem Versicherten aufgebrummt, ist das rechtens?

Hallo zusammen, Ich habe eine Frage im Versicherungsfall zur Gebäudeversicherung.Ich zeigte einen Wasserschaden an, worauf meine Versicherung eine Firma zur Leckageortung beauftragte. Diese Firma nahm die Überprüfung vor, ich unterschrieb die Abtretungserklärung 😣 ... jetzt wurde es zu einem Selbstläufer, die Firma schickte nach der Ortung jemanden zum Trockenlegen und Säubern, es ging alles Hand in Hand, angeblich immer in Absprache mit meiner Versicherung.Kurz vor den Malerarbeiten und der Wiederinstandsetzung kündigte sich ein Gutachter der Versicherung an, der für sich feststellte, dass mein Schaden nicht versichert sei.Jetzt fordert die beauftragte Firma mich auf, die Kisten zu übernehmen. Die Abtretung der Leckageortung hab ich unterzeichnet. Kann sie meine Versicherung tatsächlich weigern diese Rechnung zu übernehmen, obwohl sie diese Prüfung beauftragt hat. Die Überprüfung diente ja lediglich zur Feststellung des Schadens und dessen Versicherungsschutzes?!Die zweite Rechnung betrifft das Säubern und die Trocknung durch die Firma, ich war arbeiten und der Mitarbeiter ließ diese Abtretung von meiner blinden, 80 jährigen Mutter unterschreiben, die weder Eigentümerin noch Versicherungsnehmerin ist. Ist das rechtens? Muss ich diese gestellten 1600 Euro zahlen?Was kann ich tun? Wie kann ich mich wehren?Die Firma scheint einfach ihr Ding durchgezogen zu haben, ohne Rücksprache mit der Versicherung und deren Zustimmung. Eine Firma, die nicht ich mir ausgesucht hat, sondern eine Firma die seitens meiner Versicherung geschickt wurde.Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Rückmeldung. MfGTanja H.

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Leitungswasserschaden

Hallo ich habe folgende Frage. Vor wenigen Tagen ging mein Geschirrspüler kaputt (Pume und Eletronik). Der Grund für diesen Schaden war ein verkalktes Ventil am Wasserhahn, sodass der Geschirrspüler während des laufenden Programmes kein Wasser mehr bekam, da das Ventil nicht mehr öffnete und kein Wasser durchließ. Der Defekt stellte sich während des laufenden Programmes nach ca. 25-30 Minuten ein. Ich nahm ein lautes Geräusch im Inneren de Geschirrspülers wahr und stellte diesen daraufhin sofort ab. Ein von mir gerufener Maschinenmonteur stellte am nächsten Tage fest, dass kein Wasser mehr aus dem Wasseranschluss an der Wand kommt und dies dadurch den Schaden am Geschirrspüler verursacht habe. Ich habe meinen Vermieter daraufhin angesprochen, dass ein Mangel an meiner Wasserleitung/Wasserhahn vorliegt und er schickte für die Behebung des Schadens einen Monteur vorbei. Dieser stellte nun fest, dass das Ventil des Wasserhahnes, wo mein Geschirrspüler angeschlossen war, total verkalkt und somit fest war und deshalb kein Wasser mehr durchgelassen hat. Nun habe ich nach Behebung des Schadens am Wasserhahn, meinen Vermieter angeschrieben, m.d.B., den entstandenen Schaden am Gesirrspüler zu übernehmen und dies über die Wohngebäudeversicherung zu regulieren. Schaden ca. 130,-€. Meine eigene Hausratversicherung übernimmt diese Schadensregulierung nicht und verwies mich an meinen Vermieter bzw. dies über dessen Wohngebäudeversicherung regulieren zu lassen. Nun habe ich Antwort vom Vermieter erhalten und mein Antrag auf Regulierung des Schadens wurde abgelehnt. Begründung: 1. Es liege in vorliegend Fall keine Haftungsverpflichtung seitens des Vermieters vor. Weiter wortwörtlich: Jeder handelsübliche Geschirrspüler hat einen Wasserstop, der bei verhinderter Wasserzufuhr das Gerät abschaltet. Bei jeder Störung erfolgen akustische bzw. optische Warnsignale. Eine sofortige Handlung des Verbrauchers ist erforderlich. In Rücksprache mit einer Herstellerfirma sowie mit einer Servicefirma für Geschirrspülgeräte, können wir die Einschätzung des Mangels von ihrem Monteur in keiner Weise teilen. Des Weiteren wäre in meinem Mietvertrag unter Punkt 5.11. eine Haftung des Vermieters für Schäden am Eigentum des Mieters ausgeschlossen worden. Meine Frage ist nun an Sie! Handelt es sich im vorliegenden Fall nicht doch um einen Leitungswasserschaden, welcher durch die Wohngebäudeversicherung reguliert werden sollte. Mich trifft ja für das kaputte Ventil an dem Wasserhahn auch keine Schuld und ich habe die Maschine nach dem Berken des Geräusches auch sofort ausgeschaltet. Einen Warnton hatte der Geschirrspüler auch nicht von sich gegeben, als sich der Schaden einstellte.Mein Monteur bestätigte mir schriftlich den eingetreten Schaden. Bitte teilen Sie mir bitte zeitnah per Email mit, ob ich den Schaden doch über die Wohn- gebäudeversicherung meines Vermieters regulieren lassen kann. Meine Email: JoachimBirkhahn@msn.com

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