Gebäudeanteil bei Afa

3 Antworten

Das ist keine Frage eines %-Satzes, sondern eine Frage wie hoch in der Gegend der Wert der Grundstück ist.

Es gibt in den Städten und Gemeinden jeweils eine Richtsatzsammlung aus der man die Werte pro Qm entnehmen kann.

Der prozentuale Anteil am Gesamtkaufpreis kann erheblich schwanken.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Ich habe den Bodenrichtpreis pro Quadratmeter. Wer bestimmt denn das Verhältnis zum Kaufpreis, wenn der Gebäudewert im Notarvertrag nicht festgelegt wurde.

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@12susi28

Da Du einen dringenden Rat als unfreundlich bezeichnest, unterlasse ich weitere Hilfe.

Zur Frage: das Finanzamt, wer sonst.

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@12susi28

Ich bevorzuge die Subtraktion.

Kaufpreis (Beispiel) für die Wohnung 60.000,- Euro.

Grundstück insgesamt 1.000 qm. Anteil lt Grundbucheintrag 40/1000 Miteigentumsanteil.

also 40 qm * Bodenrichtsatz (Beispiel) 500,- = Bodenwert 20.000,-

Gesamtkaufpreis 60.000,- - Bodenwert 20.000,- = Gebäudewert 40.000,-

Auch wenn ich damals noch nicht wusste, was Richtsätze und Richtsatzsammlungen sind, die Subtraktion kenne ich aus der Grundschule.

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Entweder wurde im notariellen Kaufvertrag ein Wert für das Grundstück festgehalten, dann wird dieser herangezogen, es sei denn er weicht sehr weit von den Preisen ab, die im Grundstückskataster genannt werden oder es werden ortsübliche Grundstückspreise in vergleichbarer Lage herangezogen. Beim Erwerb von sanierungsbedürftigen Gebäuden ist es oftmals interessant einen möglichst hohen Gebäudewert anerkannt zu bekommen.

Ein im Kaufvertrag festgehaltener Betrag interessiert das Finanzamt nicht. Dort kann man auch Grimms Märchen festhalten.

Gerade bei sanierungsbedürftigen bzw. abrissreifen Gebäuden sollte man nicht übertreiben.

Sonst kann es nämlich passieren, dass das Finanzamt einen Anteil von Grund und Boden feststellt, der Richtung 100 % geht.

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ich habe den Grund und bodenwert der Gemeinde. alles klar soweit. aber wie verteilt sich Gebäude zu Grundstück.

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@12susi28

Ich bevorzuge die Subtraktion.

Kaufpreis (Beispiel) für die Wohnung 60.000,- Euro.

Grundstück insgesamt 1.000 qm. Anteil lt Grundbucheintrag 40/1000 Miteigentumsanteil.

also 40 qm * Bodenrichtsatz (Beispiel) 500,- = Bodenwert 20.000,-

Gesamtkaufpreis 60.000,- - Bodenwert 20.000,- = Gebäudewert 40.000,-

Auch wenn ich damals noch nicht wusste, was Richtsätze und Richtsatzsammlungen sind, die Subtraktion kenne ich aus der Grundschule.

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@wfwbinder

So kommst Du zu einem Drittel. Auf dem richtigen Weg kommt das Finanzamt auch etwa dorthin. Außer die Bude hat wenig Wert. Dann passt Deine Rechnung nicht mehr.

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