Gbit es einen allegemeinen Handelsbrauch, der zum Abzug eines Skontos berechtigt?

1 Antwort

Nein, es steht im ermessen eines jeden Kaufmanns seine Zahlungsanforderungen gegenüber Kunden frei festzusetzen und ggf. durch seine AGB kund zu tun.

Wenn er sagt: 30 Tage Ziel, innerhalb von 10 Tagen 2 % Skonto, kann man sich freuen.

Sagt er: Zahlbar bis zum..... ohne abzug, darf man sich nciht beschweren.

MAn kennt ja die Zahlungsbedingungen bei der Bestellung.

Ein unberechtigter Skontoabzug kann ggf. eingeklagt werden (ist nur die Frage, wer das macht, wenn es ein lukrativer Kunde ist).

B2B

Ich buche eine KFZ-Werkstatt (K) die Fremdleistungen (F) in Anspruch nimmt. Es Handelt sich um Lackieren und Nebenleistung Lack. Beide Unternehmer im Inland.

F stellt eine Rechnung mit UST aus.

Ist das richtig. Ist das eine §13b Leistung? Darf K sich den VSt-Abzug holen?

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Darf ein Labor Portokosten bei einem Privatpatienten berechnen?

Guten Abend,

ich habe über meinen Arzt als Privatpatient eine Blutuntersuchung in einem Labor in Auftrag gegeben. Insgesamt wurden 3 Werte bestimmt. Die Ergebnisse wurden meinem Arzt vom Labor übermittelt. Jetzt habe ich 3 Rechnungen zu den jeweiligen Werten in Form von 3 Briefen vom Labor erhalten. Auf jeder Rechnung sind Portokosten in Höhe von 4,40€ nach §10(3) GOÄ aufgelistet. Insgesamt habe ich somit 13,20€ für das Porto zu zahlen. Dies finde ich übertrieben hoch. Leider ist nicht weiter aufgelistet, wofür die Portokosten sind. Nun zu meinen Fragen:

(1) Darf mir das Labor diese Kosten für die Zusendung der Rechnung in Rechnung stellen?

(2) Darf mir das Labor diese Kosten für die Zusendung der Werte an den Arzt in Rechnung stellen?

Ich danke für die Antworten!

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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