Garantiezins aus Altverträgen bei Lebensversicherungen ein Problem für die Versicherer?

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3 Antworten

Richtig erkannt! Das zentrale Problem. Und aktuell sieht die Lösung wie folgt aus:

  1. Diversivizierung ins Ausland
  2. Aufkauf der hoch lukrativen Immobilien wie Innenstadt von München etc
  3. Kostenverlagerungen auf die Vermittler
  4. Fusionen
  5. Aussetzung der Beteiligung an Überschüssen durch BaFin Dekret
  6. Neue Pseudoprodukte / Hybridprodukte (siehe Allianz)

Eines dürfte - vor der Kernspaltung - sicher sein. Der Vertraglich garantierte Höchstzins (vulgo Garantiezins) bleibt sicher.

Wenn die Assekuranz innovativ wäre, würde sie sich jetzt auf Produkte konzentrieren die folgendes bieten würde:

  1. Flexibilität bezüglich Einzahlungen und Entnahmen während der Ansparphasen
  2. Kaufkraft Garantien in der Rentenphase lebenslang

Anyway, dazu bedarf es Vorstände, die Ahnung haben von Kundenbedürfnissen. Und das sehe ich aktuell nicht.

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Das Problem besteht. Aber der Garantiezins wird bleiben. Trotzdem ist Kreativität gefragt. Viele Versicherungen kaufen unter anderem große Immobilienbestände um mit den Mieteinnahmen ein bessere Rendite zu erreichen. Aktien dürfen die Versicherungen nur bis zu 30 % anlegen. Der mögliche Rahmen wird aber von keiner deutschen Versicherung ausgenutzt. Leider haben die Versicherungen gerade was die Aktienanlage betrifft kein gutes Händchen. Das haben sie schon mit ihren Fehlkäufen in 2000 bewiesen. aus den bestehenden Gründen bieten Versicherungen jetzt schon Lebensversicherungen ohne Garantiezins an.

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