Garagen.. Mieterhöhnung

4 Antworten

Na ja, bei 17 Jahren Mietstillstand sollte man sich mit Beschwerden besser zurück halten. Alternative zur Annahme des Angebots auf Mieterhöhung wäre nämlich die Kündigung des Garagenmietvertrags. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst. In vielen Innenstädten jedenfalls sind Garagen noch gesuchter als Wohnungen. Und wenn es Dich milde stimmt: Der Spitzenreiter in meiner Stadt nimmt 180 Euro und dafür bekommt man noch nicht mal eine Garage, sondern nur einen Tiefgaragenstellplatz. Wenn ich mir da der Quadratmeterpreis ausrechne, werde ich als Wohnungsvermieter richtig neidisch.

Wenn für die Garage ein eigenständiger Mietvertrag besteht, dann gelten (etwas) andere gesetzliche Spielregeln als im Wohnrecht.

Du hast hier die freie Wahl, die Mieterhöhung zu akzeptieren oder Dir sogar noch vor dem 1. Juli eine neue Garage zu suchen oder es auf die Kündigung durch den Vermieter ankommen zu lassen. Garagen oder auch Interessenten dafür gibt es ja genug.

Ein gesetzlich geregelten Anspruch auf Mieterhöhungen gibt es ausschließlich für Mietverhältnisse über Wohnräume.

Da eine Garage kein Wohnraum ist, hat der Mieter genau drei Optionen:

  • ablehnen

  • akzeptieren oder

  • verhandeln.

Im ersten Fall wird möglicherweise umgehend die Kündigung (Mietrecht) folgen

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