Garagen.. Mieterhöhnung

4 Antworten

Na ja, bei 17 Jahren Mietstillstand sollte man sich mit Beschwerden besser zurück halten. Alternative zur Annahme des Angebots auf Mieterhöhung wäre nämlich die Kündigung des Garagenmietvertrags. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst. In vielen Innenstädten jedenfalls sind Garagen noch gesuchter als Wohnungen. Und wenn es Dich milde stimmt: Der Spitzenreiter in meiner Stadt nimmt 180 Euro und dafür bekommt man noch nicht mal eine Garage, sondern nur einen Tiefgaragenstellplatz. Wenn ich mir da der Quadratmeterpreis ausrechne, werde ich als Wohnungsvermieter richtig neidisch.

Wenn für die Garage ein eigenständiger Mietvertrag besteht, dann gelten (etwas) andere gesetzliche Spielregeln als im Wohnrecht.

Du hast hier die freie Wahl, die Mieterhöhung zu akzeptieren oder Dir sogar noch vor dem 1. Juli eine neue Garage zu suchen oder es auf die Kündigung durch den Vermieter ankommen zu lassen. Garagen oder auch Interessenten dafür gibt es ja genug.

Ein gesetzlich geregelten Anspruch auf Mieterhöhungen gibt es ausschließlich für Mietverhältnisse über Wohnräume.

Da eine Garage kein Wohnraum ist, hat der Mieter genau drei Optionen:

  • ablehnen

  • akzeptieren oder

  • verhandeln.

Im ersten Fall wird möglicherweise umgehend die Kündigung (Mietrecht) folgen

Schätzung des Wärmeverbrauchs angedroht, obwohl ich jederzeit erreichbar bin für Ablesung. Hilfe =(

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich bin am 1. März diesen Jahres in meine neue Wohnung gezogen. Mein Vermieter ist ein großes Wohnungsunternehmen in Hannover (GBH). Im April und im Mai bekam ich jeweils einen Brief von der GBH, in denen behauptet wurde, dass die Ablesung der Wohnungszwischenzähler sowie der Austausch der Messampullen an der Heizung nicht vorgenommen werden konnte, weil ich trotz mehrmaliger Benachrichtigung nicht anwesend war. Das Problem ist: Ich bekam nie eine solche Benachrichtigung! Ich sollte mich also immer bei der Firma (ISTA) telefonisch melden, die die Ablesung und den Austausch der Messgeräte vornimmt. Ich habe dort sowohl im April als auch im Mai angerufen. Im Mai wurde mir am Telefon gesagt, dass ich innerhalb der nächsten Wochen einen Termin zugeschickt bekomme. Ich habe bis heute keinen Termin zugeschickt bekommen! In den Briefen vom April und Mai schrieb mein Vermieter auch, dass mein Wasser- und Wärmeverbrauch geschätzt werden müsste, wenn ich mich nicht umgehend mit der Firma ISTA in Verbindung setze. Dies habe ich beide Male getan, aber mir wurde nie ein Termin zugeschickt.

Ich mache mir nun langsam Sorgen, dass ich zu Unrecht hohe Kosten bezahlen muss bei der Nebenkostenabrechnung, weil der Wärmeverbrauch nur geschätzt wird. Ich habe vor Sorge heute erneut bei ISTA angerufen und dort wurde mir mitgeteilt, dass der Auftrag zum Austausch der Messampullen unter der Liegenschaftsnummer schon lange vorliegt, aber noch nicht ausgeführt wurde. Sie sagte, dass der Austausch der Messampullen schon bis Juni hätte erfolgt sein müssen. Sie beruhigte mich auch, dass noch kein Wärmeverbrauch geschätzt werden muss, da die Heizperiode seit meinem Einzug im März noch nicht da ist, weil wir es noch Sommer haben. Der Austausch der Messampullen sei aber trotzdem dringend. Die Dame erwähnte auch, dass unter der gleichen Liegenschaftsnummer noch mehrere Mieter betroffen sind, bei denen der Austausch der Messampullen bislang nicht vorgenommen wurde. Sie sagte, dass ich da nichts machen kann, sondern nur meine Hausverwaltung bzw. mein Vermieter. Sie sagte, dass sich meine Hausverwaltung bzw. mein Vermieter umgehend beim Kundencenter von ISTA melden soll und dort Druck machen soll, dass der Auftrag ausgeführt wird. Dieses komplette Gespräch teilte ich meinem Vermieter heute per E-Mail mit.

Nun mache ich mir Sorgen, dass mein Vermieter sich nicht bei ISTA meldet, da er schon damals immer schrieb, dass ICH mich bei ISTA melden soll wegen eines Termins. Was soll ich machen, wenn mein Vermieter sich nicht darum kümmert? Dann würde zu Unrecht mein Wasser- und Wärmeverbrauch GESCHÄTZT werden, obwohl ich jederzeit erreichbar bin. Müsste ich bei so einer Schätzung viel nachzahlen eurer Meinung nach oder eher wenig oder Garnichts? Ich beziehe ALG II und mache mir auch Sorgen um eine Mieterhöhung, falls durch die Schätzung eine hohe Nebenkostennachrechnung kommt. Was soll ich machen, falls sich mein Vermieter nicht bei ISTA meldet?

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mtl. Nebenkosten zu niedrig angesetzt - jetzt wird per Nebenkostenabrechnung viel zurückverlangt

Hallo

Meine Vermieterin verlangt seit ein paar Wochen über 1200 euro in ihrer Nebenkostenabrechnung. Als ich mir die Abrechnung genauer angeschaut habe, habe ich bemerkt das ungefähr 500 euro davon für übliche Kosten wie Hausmeister, Versicherungen, Kabenfernsehen etc - kosten auf denen ich keinen Einfluss habe. Die restlichen 700 waren Heizkosten und Wasserkosten - was ich natürlich Zahlen werde.

Ich habe diese anderen kosten mit denen vom letzten Jahr verglichen, und habe bemerkt das sie sich nur minimal erhöht haben - was heisst, auch letztes Jahr waren sie viel höher, aber die Vermieterin hat sie übernommen und mir nicht bescheidgesagt und auch nicht die Miete erhöht. Diese erhöhung wäre für mich ein Grund aus der Wohnung auszuziehen.

Deshalb wehre ich mich jetzt und möchte nicht zahlen. Zumal sie auch rückwirkend die Miete erhöhen möchte. Habe ich eine chance?

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