Für wen macht es Sinn auf die Pauschalversteuerung beim Minijob zu verzichten?

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4 Antworten

Für den Arbeitnehmer ist die Pauschalversteuerung immer besser. Für den Arbeitgeber sieht das anders aus. Hier lassen sich pro Mitarbeiter bis zu 9,- € (!) im Monat an Personalnebenkosten sparen.

Diesen Effekt gäbe es aber schon, wenn der AG die pauschale Steuer einfach nur abwälzt.

Des weiteren können Arbeitgeber die pauschalen KV-Beiträge sparen sofern sie nur solche als Minijobber beschäftigen, die eine private Krankenvollversicherung haben.

Wenn Du Single bist und Lohnsteuerklasse I hast und NUR den Minijob hast, kannst natürlich die Steuerkarte I beim Chef abgeben, dann fallen gar KEINE Steuern an. Hast aber einen Hauptjob, oder der Ehegatte hat die Steuerklasse III, dann würde ich die pauschale Versteuerung mit 2 % wählen, da die sehr günstig ist, der Arbeitgeber kann die 2 % natürlich auf Dich abwälzen, da Lohnsteuer Sache des Arbeitnehmers ist.

wieso bitte auf die Einfachheit des Minijobs als Angestellter verzichten? Hier trägt der Arbeitgeber alle Abgaben und gut ist's.

Für wen? Für den Arbeitgeber und nur für den.

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